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LästerungEinsichten über die Heilige Schrift, Band 2
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Selbst wenn sich jemand nicht mündlich gegen Gott aussprach, so konnte offensichtlich schon ein Verstoß gegen Gottes Gesetzesbund einem ‘schimpflichen Reden von Jehova’, d. h. einer Gotteslästerung, gleichkommen. Wer unabsichtlich Gottes Gesetz missachtete, wurde zwar barmherzig behandelt, doch wer sich absichtlich, willentlich verging, ob Israelit oder ansässiger Fremdling, musste zu Tode gebracht werden, weil er sozusagen schimpflich von Jehova geredet und sein Wort und Gebot verachtet hatte (4Mo 15:27-31; vgl. 5Mo 31:20; Ne 9:18, 26).
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LästerungEinsichten über die Heilige Schrift, Band 2
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Lästerung unter dem Gesetzesbund. In den ersten drei der „Zehn Worte“ oder Zehn Gebote wurde die einzigartige Stellung Jehovas als Souverän des Universums sowie sein Recht herausgestellt, ausschließlich angebetet zu werden. Auch ist darin die Warnung enthalten: „Du sollst den Namen Jehovas, deines Gottes, nicht in unwürdiger Weise gebrauchen, denn Jehova wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen in unwürdiger Weise gebraucht“ (2Mo 34:28; 20:1-7). Es war verboten, auf Gott Übles herabzurufen und einen Vorsteher zu verfluchen (2Mo 22:28).
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