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Mit anderen brieflich verkehrenNutze die Belehrung der Theokratischen Predigtdienstschule
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Durch das Briefeschreiben kann man auch wirkungsvoll Zeugnis geben. In manchen Gebieten wohnen viele Menschen in nicht zugänglichen Apartmenthäusern oder in Hotels für Dauergäste, die nur eingeschränkt bearbeitet werden können. Viele sind die meiste Zeit nicht daheim, weshalb wir sie beim Zeugnisgeben von Haus zu Haus nicht antreffen. Andere leben an abgelegenen Orten.
Wegen Krankheit, schlechten Wetters oder einer Ausgangssperre kannst du vielleicht zeitweise die Wohnung nicht verlassen. Könntest du einen Brief schreiben, um einem Angehörigen oder jemand, mit dem du informell über die Wahrheit gesprochen hast, ein ausführlicheres Zeugnis zu geben? Ist jemand, mit dem du die Bibel studiert hast, umgezogen? Ein Brief von dir kann genau das Richtige sein, um sein Interesse an geistigen Dingen wach zu halten. Vielleicht kannst du auch Personen, die unlängst geheiratet haben, Eltern geworden sind oder nahe stehende Menschen durch den Tod verloren haben, passenden biblischen Aufschluss übermitteln.
Brieflich Zeugnis geben
Wenn du an jemand, den du nicht kennst, einen Zeugnisbrief schreibst, stell dich zunächst einmal vor. Du könntest erklären, dass du dich an einem ehrenamtlichen Werk beteiligst, das weltweit durchgeführt wird. Gib dich als ein Zeuge Jehovas zu erkennen, sofern angebracht. Lass die Person wissen, warum du ihr schreibst, statt einen persönlichen Besuch zu machen. Schreibe so, als würdest du mit ihr sprechen. Im Einklang mit der Anweisung, „vorsichtig wie Schlangen und doch unschuldig wie Tauben“ zu sein, solltest du dir allerdings genau überlegen, welche persönlichen Angaben du machst (Mat. 10:16).
Schreibe in dem Brief das, was du dem Betreffenden bei einem persönlichen Besuch sagen würdest. Gegebenenfalls kannst du eine Einleitung aus dem Unterredungs-Buch entsprechend anpassen oder eine biblische Darlegung aus einer neueren Ausgabe Unseres Königreichsdienstes verwenden. Du könntest eine Frage aufwerfen und die Person ermuntern, darüber nachzudenken. Einige Verkündiger erklären lediglich, dass wir ein kostenloses Programm zur Beantwortung biblischer Fragen haben, und nennen dann einige Kapitelüberschriften aus einem unserer Studienhilfsmittel. Ein Musterbrief für ein schriftliches Zeugnis ist auf Seite 73 abgedruckt. Er kann dir die eine oder andere Anregung geben, aber es wäre gut, den Inhalt abzuwandeln. Sonst würden die Menschen im Laufe der Zeit ständig dieselben Briefe erhalten.
Manchen Leuten widerstrebt es, einen langen Brief von einem Fremden zu lesen. Deshalb ist es wahrscheinlich das Klügste, sich kurz zu fassen. Komm in dem Brief zum Schluss, ehe es dem Empfänger zu viel wird, ihn zu lesen. Es wäre passend, eine gedruckte Einladung zu den Zusammenkünften im Königreichssaal mitzuschicken. Du könntest auch ein Traktat, eine Broschüre, eine Wachtturm- oder eine Erwachet!-Ausgabe beilegen und erklären, dass die Zeitschriften auf Wunsch regelmäßig erhältlich sind. Oder du könntest anfragen, ob du den Empfänger zu Hause besuchen kannst, um das angeschnittene Thema eingehender zu besprechen.
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Ein Brief kann Orte erreichen, wo du selbst nicht hinkommst. Allein das macht ihn zu einem bedeutsamen Hilfsmittel für den Predigtdienst. Da dein Brief dich und die Dinge, für die du eintrittst, repräsentiert, mach dir Gedanken darüber, was er aussagt, wie er aussieht und wie er klingt. Möglicherweise enthält er genau das, was nötig ist, um einen wertvollen Menschen zu bestärken, den Weg des Lebens zu gehen, oder ihn zu ermuntern, darauf zu bleiben.
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