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  • Hat das Leben irgendeinen tieferen Sinn?
    Der Wachtturm 2011 | 1. Juli
    • Hat das Leben irgendeinen tieferen Sinn?

      „HAT das Leben überhaupt einen Sinn?“ Wie viele Menschen haben sich das schon gefragt! Doch leider: Wie sie es auch drehen und wenden, irgendwie werden sie das Gefühl nicht los, das der österreichische Neurologe Viktor E. Frankl als „innere Leere“, als „abgründige Sinnlosigkeit“ bezeichnete.

      Warum ist das so? Zum einen leben Millionen Menschen auf der Welt in unglaublich schlimmen Verhältnissen: Tag für Tag nichts als Armut, Krankheit, sinnlose Gewalt oder Bedrückung. Ihr Leben ist wirklich „voll Unruhe“, um es mit den Worten Hiobs zu sagen (Hiob 14:1, Lutherbibel). Ihr oberstes Ziel ist einfach, irgendwie den Tag zu überleben.

      Millionen anderen geht es materiell relativ gut. Sie scheinen alles zu haben, um wirklich zufrieden zu sein. Doch das Glück bleibt oft aus. Warum? „Ungemach und schädliche Dinge“ — unerwartete finanzielle Schwierigkeiten oder furchtbare Tragödien, wie der Tod eines Kindes — zerstören immer wieder Hoffnungen und Träume des Lebens (Psalm 90:10).

      Noch etwas verstärkt dieses allgegenwärtige Gefühl der inneren Leere und Sinnlosigkeit. Es ist die Tatsache, dass unser Leben so erschreckend schnell vorbei ist. Vielen geht einfach nicht in den Kopf, dass der Mensch mit all seinem Potenzial nur einige wenige Jahre lebt. Sie stehen fassungslos vor der bitteren Realität, der niemand von uns entgehen kann: Selbst wenn einem Katastrophen im Leben erspart bleiben, früher oder später kommt der Tod, der uns alles nimmt (Prediger 3:19, 20).

      Wird das Leben immer sinnlos erscheinen?

      Salomo, der in alter Zeit König in Israel war, kannte die Situation sehr gut. Er sah, wie sich die Menschen abplagten, wie sie mit all ihrer Kraft und ihrem Können ihr Land bearbeiteten, Häuser bauten und für ihre Familien sorgten — wie wir heute. Dann fragte er sinngemäß: „Wozu das Ganze?“ Sein Resümee: Egal was die Menschen tun, es ist alles „so sinnlos, als wollte man den Wind einfangen“ (Prediger 2:17, Hoffnung für alle [Hfa]).

      War König Salomo der Meinung, dass es immer so bleiben wird? Nein. Er beschrieb nur ganz nüchtern den Lauf des Lebens in unserer unvollkommenen Welt. Gottes Wort, die Bibel, kann uns jedoch die Zuversicht geben: Es wird nicht immer so sein!

      Wie kommt man zu einer solchen Zuversicht? Die nächsten zwei Artikel geben die Antwort. Sie werfen Licht auf die Frage, warum das Leben so sinnlos erscheint, wie sich das einmal ändern wird und wie man seinem Leben schon heute einen echten Sinn geben kann.

  • Warum erscheint das Leben sinnlos?
    Der Wachtturm 2011 | 1. Juli
    • Warum erscheint das Leben sinnlos?

      KÖNIG Salomo sprach einmal davon, wie kurz und sinnlos das Leben des Menschen ist und dass es „wie ein Schatten vorbeieilt“ (Prediger 6:12, Hfa). Wieso sollte das jemals anders sein? Die Bibel verspricht uns, dass das Leben in Zukunft einen echten Sinn haben wird. Und die Bibel stammt von Gott: Auf sie können wir uns hundertprozentig verlassen (2. Timotheus 3:16, 17).

      Aus der Heiligen Schrift erfahren wir, was Gott ursprünglich für die Erde vorgesehen hatte. Auch erklärt sie, wieso es derart viel Ungerechtigkeit, Leid und Unterdrückung gibt. Warum ist es wichtig, da die Hintergründe zu kennen? Viele sehen hauptsächlich deshalb keinerlei Sinn im Leben, weil sie nicht wissen — oder nicht wissen wollen —, was Gott mit der Erde und den Menschen vorhat.

      Was hat Gott mit der Erde vor?

      Jehova Gotta wollte, dass die Erde zu einer paradiesischen Heimat für die Menschen wird — ein Ort, wo es ihnen an nichts fehlt und sie für immer ein erfülltes, befriedigendes Leben in Vollkommenheit führen könnten. Diese Grundwahrheit widerspricht der weitverbreiteten, biblisch jedoch nicht belegbaren Vorstellung, Gott habe die Erde als eine Art Prüfstand gedacht, wo die Menschen zeigen könnten, ob sie ein sinnvolleres Leben im Jenseits verdienen. (Siehe dazu „Ein sinnvolles Leben — erst im Jenseits?“ auf Seite 6.)

      Gott erschuf den Mann und die Frau in seinem Bild, sodass sie seine einzigartigen Eigenschaften widerspiegeln konnten (1. Mose 1:26, 27). Sie waren vollkommen. Es war für alles gesorgt, was sie für ein sinnvolles, produktives Leben brauchten, ein Leben, das nie enden würde. Sie sollten die Erde bevölkern, sie sich unterwerfen und sie zu einem Paradies machen, wie der Garten Eden es war (1. Mose 1:28-31; 2:8, 9).

      Was lief schief?

      Offensichtlich lief etwas gewaltig schief. Die Menschen im Allgemeinen spiegeln Gottes Eigenschaften mehr schlecht als recht wider. Und die Erde ist eindeutig kein Paradies. Was ist passiert? Adam und Eva, von denen wir alle abstammen, missbrauchten ihre Willensfreiheit. Sie wollten „wie Gott“ sein und selbst entscheiden, was moralisch gut und böse ist. Damit lehnten sie sich gegen Gott auf und schlugen denselben Weg ein wie der Teufel vor ihnen (1. Mose 3:1-6).

      Das Böse gehört also nicht zu einem von Gott im Voraus festgelegten Plan, der sich uns Menschen nicht erschließt. Alles fing damit an, dass sich Satan und dann auch die ersten beiden Menschen gegen Gottes Herrschaft stellten. Adam und Eva wurden wegen ihrer Rebellion aus dem Paradies vertrieben und büßten ihre Vollkommenheit ein. Die Folge: Sie selbst und auch alle ihre Nachkommen, das heißt die gesamte Menschheit, wurden zu Sündern und mussten sterben (1. Mose 3:17-19; Römer 5:12). Das ist der Grund, warum uns das Leben heute so sinnlos erscheint.

      Warum ist Gott nicht gleich eingeschritten?

      Manchmal hört man die Frage: Wieso hat Gott nicht sofort etwas unternommen? Er hätte doch einfach den Teufel und die anderen Rebellen aus dem Weg räumen und neu anfangen können. Aber wäre das wirklich klug gewesen? Was würde man von einer mächtigen Regierung halten, die gleich jeden ausschaltet, der ihre Autorität infrage stellt? Würde sie dadurch nicht Menschen mit Gerechtigkeitssinn vor den Kopf stoßen und sich als moralische Autorität unglaubwürdig machen?

      Gott ging bewusst nicht sofort gegen die Rebellen vor. Weise, wie er ist, ließ er Zeit vergehen, damit die strittigen Punkte, die in Eden in Verbindung mit seiner Regierungsweise aufgekommen waren, geklärt würden — ein für alle Mal.

      Das Ende alles Bösen

      Eins darf man nicht vergessen: Gott lässt das Böse nur eine begrenzte Zeit zu. Er tut das, weil es für ihn kein Problem ist, die schlimmen Folgen restlos zu beseitigen; nur müssen erst die wichtigen Fragen beantwortet werden, die durch die Rebellion gegen seine Herrschaft aufkamen.

      Jehova hat sein Vorhaben mit der Erde und den Menschen nicht aufgegeben. Er lässt uns durch den Propheten Jesaja sagen, dass er der Schöpfer der Erde ist und „sie nicht einfach umsonst erschuf“, sondern „sie bildete, damit sie auch bewohnt werde“ (Jesaja 45:18). Schon sehr bald wird er die Erde in den ursprünglich vorgesehenen vollkommenen Zustand bringen. Wenn erst einmal geklärt ist, dass er wirklich der beste Herrscher ist, dann kann er mit Recht seine gewaltige Macht einsetzen, um seinen Willen auszuführen und alles Böse endgültig aus der Welt zu schaffen (Jesaja 55:10, 11). Eine der Bitten im sogenannten Vaterunser dreht sich genau darum. Jesus Christus lehrte seine Nachfolger beten: „Dein Wille geschehe wie im Himmel so auch auf der Erde“ (Matthäus 6:9, 10). Was bedeutet das konkret?

      Gottes Wille für die Erde

      In der Bibel heißt es zum Beispiel: „Die Sanftmütigen . . . werden die Erde besitzen“ (Psalm 37:9-11, 29; Sprüche 2:21, 22). Jesus Christus „wird den Armen befreien, der um Hilfe ruft, auch den Niedergedrückten“. Er wird sie „von Bedrückung und von Gewalttat“ erlösen (Psalm 72:12-14). Es wird weder Krieg noch Tod noch Tränen, Schmerz oder Leid mehr geben (Psalm 46:9; Offenbarung 21:1-4). Unzählige Menschen, die gestorben sind, während Gott das Böse zugelassen hat, werden hier auf der Erde auferstehen. Sie werden sich darüber freuen können, dass Gott das alles und noch vieles andere Schöne wahr macht (Johannes 5:28, 29).

      Jehova wird den Schaden, der durch die Rebellion des Teufels angerichtet wurde, wiedergutmachen. Das wird so gründlich geschehen, dass „die früheren Bedrängnisse [alles, was heute Kummer und Schmerz mit sich bringt] tatsächlich vergessen sein werden“ (Jesaja 65:16-19). Das sind keine leeren Versprechungen. Gott lügt nicht. Er steht zu seinem Wort. Das Leben wird dann nicht mehr „so sinnlos“ sein, „als wollte man den Wind einfangen“ (Prediger 2:17, Hfa). Man wird sich nicht mehr fragen, warum und wofür man lebt.

      Aber was ist mit dem Hier und Jetzt? Kann Bibelwissen und eine klare Vorstellung davon, was Gott mit der Erde vorhat, unserem Leben heute schon einen echten Sinn geben? Diese Frage wird im nächsten Artikel aufgegriffen.

      [Fußnote]

      a Jehova ist nach der Bibel der Name Gottes.

      [Kasten auf Seite 6]

      Ein sinnvolles Leben — erst im Jenseits?

      Über die Jahrhunderte haben Menschen, die Gottes Vorhaben mit der Erde nicht kannten, gelehrt, man könne erst im Jenseits ein wirklich sinnvolles Leben führen.

      Manche glaubten an ein „höheres Dasein“ der Seele „vor ihrem Eintritt in den menschlichen Körper“ (New Dictionary of Theology). Andere behaupteten, die Seele sei „im Körper eingesperrt, um für die Sünden zu büßen, die sie während ihres himmlischen Daseins beging“ (Cyclopedia of Biblical, Theological, and Ecclesiastical Literature).

      Griechische Philosophen wie Sokrates und Platon lehrten, dass die Seele, wenn sie vom Leib losgelöst ist, „von Irrtum und Unwissenheit, Furcht und wilder Liebe und allen andern menschlichen Übeln befreit“ ist; sie „lebt dann . . . die übrige Zeit mit Gott“ (Platon, Phaidon).

      Philosophische „Thesen über die Unsterblichkeit der Seele“ wurden später von führenden Köpfen der Christenheit in ihr Lehrgebäude übernommen (Christianity—A Global History).

      Halten wir dem doch einmal drei Grundwahrheiten aus der Bibel entgegen:

      1. Gott wollte, dass die Menschen für immer auf der Erde leben; sie war nicht als ein Ort gedacht, wo er Menschen eine Zeit lang prüft, um zu sehen, wer es verdient, bei ihm im Himmel zu sein. Hätten Adam und Eva Gottes Gesetze befolgt, würden sie heute noch hier auf der Erde in einem Paradies leben (1. Mose 1:27, 28; Psalm 115:16).

      2. In den meisten Religionen wird gelehrt, dass der Mensch eine Seele hat, also etwas nicht Materielles in ihm wohnt. Die Bibel erklärt das jedoch anders: Der Mensch ist „eine lebende Seele“ und wurde „aus Staub vom Erdboden“ gebildet (1. Mose 2:7). Die Seele wird in der Bibel nie als unsterblich bezeichnet. Sie kann getötet oder vernichtet werden, das heißt, sie hört auf zu existieren (Psalm 146:4; Prediger 9:5, 10; Hesekiel 18:4, 20). Adam, die erste Seele, ist definitiv gestorben. Er wurde wieder zu Staub, aus dem er gemacht war. Er existierte nicht mehr (1. Mose 2:17; 3:19).

      3. Unsere Zukunft ist nicht an einer unsterblichen Seele festgemacht, die in irgendein Jenseits übergeht. Sie hängt von Gottes Versprechen ab, dass Menschen vom Tod auferweckt werden und in einem Paradies auf der Erde leben können (Daniel 12:13; Johannes 11:24-26; Apostelgeschichte 24:15).

  • Ein sinnvolles Leben: Jetzt und für immer
    Der Wachtturm 2011 | 1. Juli
    • Ein sinnvolles Leben: Jetzt und für immer

      MAN kann schon heute einen echten Sinn im Leben finden. Wie? Mit den wertvollen Grundsätzen aus Gottes Wort, der Bibel. Schauen wir uns doch ein paar davon an.

      BIBLISCHER GRUNDSATZ: „Für einen Menschen gibt es nichts Besseres“, schrieb König Salomo, „als dass er essen und trinken und seine Seele Gutes sehen lassen sollte wegen seiner harten Arbeit“ (PREDIGER 2:24).

      Wir Menschen sind so gemacht, dass uns produktive Arbeit befriedigt. Auch unter den übelsten Umständen kann man schon heute eine gewisse Zufriedenheit verspüren, wenn man sich bei der Arbeit Mühe gibt und ehrlich ist.

      BIBLISCHER GRUNDSATZ: „Beglückender ist Geben als Empfangen“ (APOSTELGESCHICHTE 20:35).

      Viele empfinden es als sehr befriedigend, anderen etwas zu geben — zum Beispiel Zeit und Energie, wenn jemand Hilfe braucht. Das gibt ihrem Leben echten Sinn. König Salomo schrieb: „Enthalte das Gute nicht denen vor, denen es gebührt, wann immer es in der Macht deiner Hand liegt, es zu tun“ (Sprüche 3:27).

      Da ist zum Beispiel Ralph. Als er in Rente ging, wurde er Vollzeitprediger wie seine Frau. Die beiden gehen jeden Monat eine Anzahl Stunden predigen und engagieren sich als Bibellehrer. „Wenn wir abends nach Hause kommen, sind wir nicht bloß deswegen müde, weil wir wieder einen Tag älter geworden sind, sondern weil wir uns für unseren Vater im Himmel eingesetzt haben“, sagt Ralph. „Das ist eine schöne Müdigkeit!“ Er und seine Frau sind glücklich, weil in ihrem Leben das Geben im Mittelpunkt steht.

      BIBLISCHER GRUNDSATZ: „Ein wahrer Gefährte liebt allezeit und ist ein Bruder, der für die Zeit der Bedrängnis geboren ist“ (SPRÜCHE 17:17).

      Geteiltes Leid ist halbes Leid. Der englische Philosoph Francis Bacon schrieb einmal, dass die Welt ohne echte Freunde „nur eine öde Wüste ist“. Gute Freunde zu haben und selbst ein guter Freund zu sein kann das Leben erträglicher machen, schöner und befriedigender.

      BIBLISCHER GRUNDSATZ: „Glücklich sind die, die sich ihrer geistigen Bedürfnisse bewusst sind“ (MATTHÄUS 5:3).

      Mit diesem Satz brachte Jesus etwas Wichtiges auf den Punkt: Wer die Erfüllung der Verheißungen Gottes erleben möchte, muss anerkennen, dass er nicht nur materielle Bedürfnisse hat, und dann entsprechend handeln. Im Gegensatz zu den Tieren haben wir von Natur aus das Bedürfnis, zu begreifen, warum und wofür wir leben. Dabei kann uns nur Jehova Gott helfen. Er tut das durch sein Wort, die Bibel. Wie im vorigen Artikel erwähnt, erklärt sie uns, was Gott mit der Erde vorhat. Wir erfahren, warum wir leben, warum es so viel Leid gibt und was Gott von uns erwartet. Biblische Wahrheiten wie diese zu verstehen ist eine Grundvoraussetzung für ein sinnvolles, befriedigendes Leben. Wer Zeit in ein Bibelstudium investiert und den Rat der Bibel umsetzt, ist glücklich. Warum? Er baut dadurch ein Vertrauensverhältnis zu unserem Schöpfer Jehova auf — dem „glücklichen Gott“ (1. Timotheus 1:11).

      BIBLISCHER GRUNDSATZ: „Gedenke . . . deines großen Schöpfers . . ., bevor die unglücklichen Tage herankommen oder die Jahre sich eingestellt haben, da du sagen wirst: ‚Ich habe kein Gefallen daran‘ “ (PREDIGER 12:1).

      König Salomo gab diesen Rat zwar jungen Leuten, die sich manchmal nicht so bewusst sind, wie einem das Leben mitspielen kann. Doch der Rat ist für uns alle von Wert. Unser Schöpfer sollte Dreh- und Angelpunkt in unserem Leben sein. So bekommt es einen echten Sinn. Man sollte sich nie zu der Denkweise hinreißen lassen: „Lasst uns essen und trinken, denn morgen werden wir sterben“ (1. Korinther 15:32). Wer Gott an die erste Stelle setzt, mit dem wird es „gut ausgehen“ (Prediger 8:12).

      Wendi kann das nur bestätigen. Als sie und ihre Schwester noch jünger waren, lernten sie Spanisch. Sie wollten in die Dominikanische Republik ziehen, weil der Bedarf an Predigern der guten Botschaft dort größer war. „Wir haben dafür auf viel verzichtet, aber es war die schönste Zeit in unserem Leben. Ich würde dieses halbe Jahr für nichts in der Welt eintauschen. Wir sind ja so belohnt worden!“

      Fest zu Gott halten gibt dem Leben Sinn

      Wenn wir ein gutes Verhältnis zu Jehova aufbauen, bekommt unser Leben noch eine ganz besondere Bedeutung. Welche? Der Teufel brachte Adam und Eva nicht nur dazu, gegen Gott zu rebellieren, sondern behauptete auch indirekt, kein Mensch würde Gott treu bleiben, wenn er auf die Probe gestellt wird (Hiob 1:9-11; 2:4). Wir können mithelfen, Satan als Lügner zu entlarven. Und zwar dadurch, dass wir fest zu Jehova stehen, uns an seine Grundsätze halten und offen anerkennen, dass nur er das Recht hat, zu bestimmen, was gut und böse ist (Offenbarung 4:11).

      Wenn wir auf dem richtigen Weg bleiben möchten, geht das nicht immer ohne Schwierigkeiten ab. Aber verliert unser Leben dadurch seinen Sinn? Dazu ein kleiner Vergleich: Ein guter Freund oder jemand aus der Familie wird so richtig mit Schmutz beworfen. Wir möchten seinen Ruf verteidigen und müssen dafür Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen. Würde dadurch unser Leben seinen Sinn verlieren? Auf keinen Fall! Die Sache ist es uns doch allemal wert. Mit der Loyalität gegenüber Gott ist es genauso. Wenn wir in der schlimmen Zeit heute fest zu Gott halten, freut er sich von Herzen (Sprüche 27:11).

      Ein sinnvolles Leben — für immer

      Es lohnt sich also wirklich, so viel wie möglich über Gott und seinen Willen kennenzulernen. Jesus Christus sagte einmal: „Dies bedeutet ewiges Leben, dass sie fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen über dich, den allein wahren Gott, und über den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus“ (Johannes 17:3). Wenn Gott wahr machen wird, was er von Anfang an für die Erde vorgesehen hat, werden treue Menschen so leben, wie er es schon immer wollte: ewig in einem Paradies auf der Erde. Ihr Leben wird dann durch und durch befriedigend und sinnvoll sein (Psalm 145:16).

      Woher bekommt man die Erkenntnis, von der Jesus sprach? Aus Gottes Wort, der Bibel. Wenn Sie Hilfe wünschen, schreiben Sie bitte an die Herausgeber dieser Zeitschrift. Es wird dann dafür gesorgt, dass Sie jemand beim Kennenlernen der Bibel begleitet.

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