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    Der Wachtturm 2007 | 1. Oktober
    • Ein sinnvolles Leben führen

      „Alles, was atmet — es preise Jah“ (PSALM 150:6).

      1. Schildere die Suche eines jungen Mannes nach einem Sinn im Leben.

      „ICH studierte Medizin, weil ich anderen helfen wollte. Das Ansehen und das Einkommen als Arzt, so meinte ich, würden mich rundum glücklich machen“, erinnert sich Seung Jin, der in Korea aufwuchs.a „Festzustellen, wie wenig ich als Mediziner anderen wirklich helfen konnte, machte mich um eine Illusion ärmer und so wandte ich mich der Kunst zu. Mein künstlerisches Schaffen nützte anderen jedoch nicht viel und erschien mir zu ichbezogen. Deshalb ergriff ich den Lehrerberuf, merkte aber bald, dass ich nur Wissen vermitteln konnte, nichts, was zu wahrem Glück führt.“ Wie viele andere wollte Seung Jin ein sinnvolles Leben führen.

      2. (a) Was bedeutet es, ein sinnvolles Leben zu führen? (b) Woher wissen wir, dass der Schöpfer uns mit einer bestimmten Absicht auf die Erde gesetzt hat?

      2 Damit das Leben einen wirklichen Sinn hat, muss man wissen, wofür man lebt, also ein klares Ziel haben, etwas, worauf man sich konzentriert. Gibt es für Menschen wirklich ein solches Lebensziel? Ja! Der Schöpfer hat uns mit Intelligenz, einem Gewissen und logischem Denkvermögen ausgestattet und hat uns somit bestimmt mit einer Absicht auf die Erde gesetzt. Folglich können wir unseren wahren Lebenszweck nur finden und verfolgen, wenn wir im Einklang mit dem Vorhaben des Schöpfers leben.

      3. Was bedeutet es für die Menschen, dass Gott einen Vorsatz hat?

      3 Der Bibel ist zu entnehmen, dass Gott für die Menschheit viel vorgesehen hat. Der Mensch ist wunderbar gemacht, und das zeugt bestimmt von Gottes selbstloser Liebe zu uns (Psalm 40:5; 139:14). Nach dem Willen Gottes zu leben, bedeutet folglich, wie er andere selbstlos zu lieben (1. Johannes 4:7-11). Es bedeutet auch, Gottes Anweisungen zu beachten, da es dann einfacher ist, gemäß seinem Vorsatz zu leben (Prediger 12:13; 1. Johannes 5:3).

      4. (a) Wann erst hat unser Leben wirklich einen Sinn? (b) Was ist der erhabenste Lebenszweck?

      4 Gott wollte auch, dass die Menschen miteinander in Glück und Frieden leben und sich in die übrige Schöpfung harmonisch einfügen (1. Mose 1:26; 2:15). Aber wann erst fühlen wir uns glücklich, geborgen und innerlich ruhig? Wie ein Kind seine Eltern um sich haben muss, um sich glücklich und geborgen zu fühlen, so brauchen auch wir ein gutes Verhältnis zu unserem himmlischen Vater, um das Leben als wirklich sinn- und zweckvoll empfinden zu können (Hebräer 12:9). Gott ermöglicht uns ein solches Verhältnis zu ihm, denn wir dürfen uns ihm nahen und er erhört unsere Gebete (Jakobus 4:8; 1. Johannes 5:14, 15). Treu mit ihm ‘zu wandeln’ und seine Freunde zu werden, erfreut und preist unseren himmlischen Vater (1. Mose 6:9; Sprüche 23:15, 16; Jakobus 2:23). Das ist der erhabenste Lebenszweck. Der Psalmist schrieb: „Alles, was atmet — es preise Jah“ (Psalm 150:6).

      Worum dreht sich dein Leben?

      5. Warum ist es unklug, dem materiellen Wohlstand den Vorzug zu geben?

      5 Gott möchte unter anderem, dass wir uns gut um uns selbst und unsere Familie kümmern. Dabei geht es neben anderen Bedürfnissen auch um die wichtigen geistigen Bedürfnisse. Es erfordert Ausgeglichenheit, damit die Befriedigung dieser Bedürfnisse nicht durch weltliche Interessen und Sorgen behindert wird (Matthäus 4:4; 6:33). Leider dreht sich im Leben vieler beinahe alles um Gewinn und um mehr Wohlstand. Man kann jedoch nicht jedes Bedürfnis mit Geld stillen; das zu glauben ist realitätsfern. Eine Umfrage unter Millionären in Asien ergab kürzlich, dass viele „sich wegen ihres Reichtums zwar als Erfolgsmenschen fühlen, aber trotzdem unsicher und besorgt sind“ (Prediger 5:11).

      6. Was riet Jesus in Bezug auf das Streben nach Reichtum?

      6 Jesus sprach von der „trügerischen Macht des Reichtums“ (Markus 4:19). Was ist am Reichtum trügerisch? Reichtum verleitet die Menschen zu dem Trugschluss, er mache sie glücklich. Schon der weise König Salomo sagte: „Wer das Geld liebt, wird des Geldes nicht satt“ (Prediger 5:10, Elberfelder Bibel, 1968). Ist es wirklich unmöglich, nach materiellem Wohlstand zu streben und Gott trotzdem mit ganzer Seele zu dienen? Ja, eindeutig, denn Jesus erklärte: „Niemand kann ein Sklave zweier Herren sein; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird sich zu dem einen halten und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Sklaven Gottes und des Reichtums sein.“ Jesus riet seinen Nachfolgern, „Schätze im Himmel“ aufzuhäufen, nicht auf der Erde. Das bedeutet, sich einen guten Namen bei Gott zu machen, der ‘weiß, welche Dinge wir benötigen, schon ehe wir ihn überhaupt bitten’ (Matthäus 6:8, 19-25).

      7. Wie können wir das „wirkliche Leben“ fest ergreifen?

      7 Der Apostel Paulus äußerte sich in einem Brief an seinen Mitarbeiter Timotheus recht entschieden über materiellen Reichtum. Er schrieb: „Gib denen, die reich sind . . ., Weisung, . . . ihre Hoffnung nicht auf unsicheren Reichtum zu setzen, sondern auf Gott, der uns alle Dinge reichlich darbietet zum Genuss; . . . freigebig zu sein, bereit zu teilen, indem sie für sich sichere Schätze sammeln als vortreffliche Grundlage für die Zukunft, damit sie das wirkliche Leben fest ergreifen“ (1. Timotheus 6:17-19).

      Was ist das „wirkliche Leben“?

      8. (a) Warum streben viele nach Reichtum und Ansehen? (b) Was erkennen sie nicht?

      8 Die meisten Menschen stellen sich unter dem „wirklichen Leben“ ein Leben in Luxus und voller Vergnügen vor. In einem asiatischen Nachrichtenmagazin hieß es dazu: „Filme und Fernsehsendungen wecken in den Zuschauern den Wunsch, das zu haben, was sie sehen, und lassen sie von einem solchen Leben träumen.“ Viele machen den Erwerb von Reichtum und Ansehen zu ihrem Lebenszweck. Oft opfern sie dafür ihre Jugend, die Gesundheit, das Familienleben und geistige Werte. Nur wenige halten inne und erkennen solche medialen Traumbilder als den bloßen Widerschein ‘des Geistes der Welt’, als das übliche Denkmuster von Milliarden Menschen, das sie auf Gegenkurs zu dem bringt, was Gott für den Menschen vorgesehen hat (1. Korinther 2:12; Epheser 2:2). Kein Wunder, dass heute so viele unglücklich sind (Sprüche 18:11; 23:4, 5).

      9. Was werden Menschen nie zustande bringen, und warum nicht?

      9 Wie verhält es sich mit edelmütigen Menschen, die sich für andere aufopfern, um Hunger, Krankheiten und Ungerechtigkeit zu bekämpfen? Ihre lobenswerten, selbstlosen Bemühungen bewirken oft viel Gutes. Dennoch verwandelt sich dadurch die Welt von heute nicht in ein gerechtes, gutes Weltsystem. Warum nicht? „Die ganze Welt liegt in der Macht dessen, der böse ist“ — Satan —, und er möchte keine Veränderung (1. Johannes 5:19).

      10. Wann werden treue Menschen das „wirkliche Leben“ erhalten?

      10 Wie traurig ist es, wenn jemandes Hoffnung nicht über das Leben in der gegenwärtigen Welt hinausreicht! „Wenn wir nur in diesem Leben auf Christus gehofft haben, sind wir die bemitleidenswertesten aller Menschen“, schrieb Paulus. Die meisten derer, die glauben, dass mit dem jetzigen Leben alles vorbei ist, haben die Einstellung: „Lasst uns essen und trinken, denn morgen werden wir sterben“ (1. Korinther 15:19, 32). Doch es gibt eine Zukunft, es gibt „neue Himmel und eine neue Erde, die wir gemäß seiner [Gottes] Verheißung erwarten, und in diesen wird Gerechtigkeit wohnen“ (2. Petrus 3:13). Dann werden sich alle Diener Jehovas des „wirklichen Lebens“ erfreuen — „ewigen Lebens“ in Vollkommenheit, entweder im Himmel oder unter der liebevollen Regierung des Königreiches Gottes auf der Erde (1. Timotheus 6:12).

      11. Warum ist es sinnvoll, sich für das Königreich Gottes einzusetzen?

      11 Nur dem Königreich Gottes wird es gelingen, die Probleme der Menschen endgültig zu lösen. Daher gibt es nichts Sinnvolleres, als sich für das Königreich Gottes einzusetzen (Johannes 4:34). Gleichzeitig erfreuen wir uns eines guten Verhältnisses zu unserem himmlischen Vater. Es bereitet uns auch Freude, an der Seite von Millionen Brüdern und Schwestern tätig zu sein, die denselben Lebenszweck verfolgen.

      Die richtigen Opfer bringen

      12. Stelle das Leben in der Welt von heute dem „wirklichen Leben“ gegenüber.

      12 Die gegenwärtige Welt „vergeht und ebenso ihre Begierde“, sagt die Bibel. Kein Teil der Welt Satans, samt ihrem Ruhm und Reichtum, ist ausgenommen, „wer aber den Willen Gottes tut, bleibt immerdar“ (1. Johannes 2:15-17). Im Gegensatz zu dem ungerechten Reichtum, dem vergänglichen Glanz und den seichten Vergnügungen der heutigen Welt ist das „wirkliche Leben“ — ewiges Leben unter dem Königreich Gottes — von Dauer und unserer Opfer wert. Es geht also darum, die richtigen Opfer zu bringen.

      13. Wie brachte ein Ehepaar die richtigen Opfer?

      13 Betrachten wir Henry und Suzanne. Sie vertrauen fest der Zusicherung Gottes, dass er jeden, der das Königreich im Leben allem voranstellt, unterstützen wird (Matthäus 6:33). Daher entschieden sie sich für eine günstige Wohnung, damit sie nicht beide berufstätig sein mussten und zusammen mit ihren zwei Töchtern mehr Zeit für den Dienst für Gott hatten (Hebräer 13:15, 16). Eine wohlmeinende Freundin von Suzanne konnte diese Entscheidung nicht begreifen. Sie sagte zu ihr: „Suzanne, wenn du ein etwas schöneres Zuhause haben möchtest, musst du dafür Opfer bringen.“ Henry und Suzanne wussten jedoch, dass es „eine Verheißung auf gegenwärtiges und künftiges Leben hat“, Jehova den Vorrang zu geben (1. Timotheus 4:8; Titus 2:12). Ihre Töchter wuchsen zu eifrigen Vollzeitverkündigerinnen heran. Als Familie haben sie nicht das Empfinden, ihnen sei etwas entgangen; im Gegenteil, sie gewannen viel dadurch, dass sie das Streben nach dem „wirklichen Leben“ zu ihrem Lebensinhalt machten (Philipper 3:8; 1. Timotheus 6:6-8).

      ‘Von der Welt nicht vollen Gebrauch machen’

      14. In welche bedauerliche Situation kann jemand geraten, der den wahren Lebenszweck aus den Augen verliert?

      14 Es ist jedoch wirklich gefährlich, den wahren Sinn des Lebens und das „wirkliche Leben“ allmählich aus den Augen zu verlieren. Es könnte geschehen, dass wir „durch Sorgen und Reichtum und Vergnügungen dieses Lebens fortgerissen werden“ (Lukas 8:14). Unkontrollierte Wünsche und „Sorgen um den Lebensunterhalt“ können jemanden dazu bringen, dass er sich von dem gegenwärtigen System der Dinge vereinnahmen lässt (Lukas 21:34, Fußnote). Leider haben sich einige von dem heutigen ungehemmten Gewinnstreben mitreißen lassen, sind „vom Glauben abgeirrt und haben sich selbst mit vielen Schmerzen überall durchbohrt“ und sogar das kostbare Verhältnis zu Jehova eingebüßt. Wie teuer es sie doch zu stehen kommt, das ewige Leben nicht fest ergriffen zu haben! (1. Timotheus 6:9, 10, 12; Sprüche 28:20).

      15. Wie hat es sich auf eine Familie ausgewirkt, dass sie ‘von der Welt nicht vollen Gebrauch gemacht hat’?

      15 Paulus riet denen, „die von der Welt Gebrauch machen, wie solche [zu sein], die nicht vollen Gebrauch von ihr machen“ (1. Korinther 7:31). Keith und Bonnie beherzigten diesen Rat. „Ich wurde ein Zeuge Jehovas, als ich gerade die zahnärztliche Ausbildung abschloss“, erzählt Keith. „Ich stand vor der Frage: Sollte ich möglichst viele Patienten behandeln, um viel zu verdienen, auch wenn dies unseren Dienst für Gott schmälern würde? Ich beschloss, die Zahl meiner Patienten so niedrig zu halten, dass ich genug Zeit für das geistige und emotionelle Wohl meiner Frau und meiner fünf Töchter hätte. Wir konnten zwar nur selten Rücklagen bilden, aber wir lernten es, mit wenig auszukommen, und wir hatten immer alles, was wir brauchten. Wir hingen alle sehr aneinander, es herrschte eine herzliche Familienatmosphäre und wir waren fröhlich. Mit der Zeit standen wir alle im Vollzeitdienst. Unsere Töchter sind inzwischen glücklich verheiratet und drei von ihnen haben selbst Kinder. Auch ihre Familien sind glücklich, denn für sie hat das Vorhaben Jehovas im Leben Vorrang.“

      Gottes Vorsatz immer voranstellen

      16, 17. Über welche fähigen Personen berichtet die Bibel, und weshalb sind sie uns in Erinnerung geblieben?

      16 Die Bibel berichtet über Personen, die ihr Leben nach dem Vorsatz Gottes ausrichteten, und über andere, die es nicht taten. Aus ihrem Verhalten können Menschen aller Generationen, Kulturen und Lebensverhältnisse etwas lernen (Römer 15:4; 1. Korinther 10:6, 11). Nimrod erbaute berühmte Städte, allerdings gegen den Willen Jehovas (1. Mose 10:8, 9). Viele andere waren jedoch gute Vorbilder. Moses machte es beispielsweise nicht zu seinem Lebensziel, seine Stellung als Angehöriger des ägyptischen Hofadels zu sichern. Er achtete die ihm von Jehova übertragenen Vorrechte „für größeren Reichtum . . . als die Schätze Ägyptens“ (Hebräer 11:26). Lukas hat als Arzt bestimmt anderen, zum Beispiel Paulus, bei ihren gesundheitlichen Problemen geholfen. Aber er zeichnete sich vor allem als Verkündiger der guten Botschaft und als Bibelschreiber aus. Paulus seinerseits ist nicht als Gesetzeskundiger bekannt, sondern als Missionar, als „ein Apostel für die Nationen“ (Römer 11:13).

      17 David kennen wir nicht in erster Linie als Militärbefehlshaber oder als Musiker und Komponisten, sondern als einen Mann, der ‘Gottes Herzen angenehm war’ (1. Samuel 13:14). Daniel ist für uns kein babylonischer Regierungsbeamter, sondern ein treuer Prophet Jehovas; Esther keine Perserkönigin, sondern eine vorbildliche, mutige, glaubensstarke Frau; Petrus, Andreas, Jakobus und Johannes sind für uns keine Fischfangexperten, sondern Apostel Jesu. Und schließlich denken wir bei Jesus nicht an den „Zimmermann“, sondern an den „Christus“ (Markus 6:3; Matthäus 16:16). Sie alle verstanden gut, dass sich ihr Leben trotz ihrer Begabungen, ihrer Vorzüge oder ihres Ranges nicht um ihren Beruf drehen sollte, sondern um den Dienst für Gott. Sie wussten, dass es das erhabenste und lohnendste Lebensziel ist, ein Mensch nach dem Herzen Gottes zu sein.

      18. Wozu entschloss sich ein junger Mann, und zu welcher Einsicht kam er?

      18 Der eingangs erwähnte Seung Jin erkannte dies schließlich auch. „Ich wollte nicht mehr alle Kraft der Medizin, der Kunst oder dem Vermitteln weltlicher Kenntnisse widmen und beschloss, mein Leben gemäß meiner Hingabe an Gott zu führen“, erklärte er. „Jetzt diene ich in einer Gegend, wo Lehrer des Wortes Gottes fehlen, und helfe anderen, den Weg zu ewigem Leben einzuschlagen. Früher dachte ich, der Dienst als Vollzeitprediger würde mich unterfordern. Doch jetzt stellt mein Leben faszinierendere Anforderungen an mich denn je: Ich bemühe mich, meine Persönlichkeit auszufeilen, und möchte die Fähigkeit vervollkommnen, Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen behilflich zu sein. Aus meiner Sicht kann man nur ein sinnvolles Leben führen, wenn man sich nach dem Vorsatz Jehovas ausrichtet.“

      19. Wie können wir den wahren Sinn im Leben finden?

      19 Als wahre Christen durften wir lebensnotwendige Erkenntnis erhalten und die Hoffnung auf Rettung (Johannes 17:3). Begehen wir daher nicht den Fehler, „die unverdiente Güte Gottes anzunehmen und ihren Zweck zu verfehlen“ (2. Korinther 6:1). Setzen wir unsere kostbaren Lebensjahre lieber zum Lobpreis Jehovas ein. Verbreiten wir die Erkenntnis, die schon heute wahres Glück einträgt und zu ewigem Leben führt. Dann werden wir erleben, wie wahr die Worte Jesu sind: „Beglückender ist Geben als Empfangen“ (Apostelgeschichte 20:35). Und wir werden den wahren Sinn und Zweck des Lebens gefunden haben.

      [Fußnote]

      a Manche Namen wurden geändert.

  • Heute unser Leben nach dem Vorsatz Gottes ausrichten
    Der Wachtturm 2007 | 1. Oktober
    • Heute unser Leben nach dem Vorsatz Gottes ausrichten

      „[Christus] ist für alle gestorben, damit die Lebenden nicht mehr für sich selbst leben“ (2. KORINTHER 5:15).

      1. Erzähle, was ein Missionar in seinem Gebiet erlebte.

      „UNSER Auto war das erste zivile Fahrzeug, das nach Bürgerkriegsende in dieses afrikanische Dorf fuhr“, berichtet Aarona, ein Missionar. „Die kleine Versammlung war abgeschnitten gewesen, und wir mussten nach den Brüdern sehen. Wir hatten Lebensmittel dabei, Kleidung und biblische Schriften und zusätzlich das Video Jehovas Zeugen — die Organisation, die hinter dem Namen stehtb. Außer den Brüdern strömten so viele zum ,Dorfkino‘ — eine große Grashütte mit einem Videorekorder und einem Fernsehgerät —, dass wir das Video zweimal abspielen mussten. Nach beiden Vorführungen wurden viele neue Bibelstudien vereinbart. Unsere Mühe hatte sich ohne Zweifel gelohnt.“

      2. (a) Warum beschließt jemand, sein Leben in den Dienst für Gott zu stellen? (b) Welche Fragen betrachten wir jetzt?

      2 Warum übernahmen Aaron und seine Begleiter eine solch anstrengende Aufgabe? Weil sie aus Dankbarkeit für Jesu Christi Loskaufsopfer ihr Leben in den Dienst für Gott gestellt haben und es so gebrauchen möchten, wie Gott es vorgesehen hat. Wie sie haben auch alle anderen, die sich Gott hingegeben haben, beschlossen, „nicht mehr für sich selbst [zu] leben“, sondern alles, was sie tun können, „um der guten Botschaft willen“ zu tun (2. Korinther 5:15; 1. Korinther 9:23). Sie wissen, dass alles Ansehen und Geld der Welt den Wert verliert, sobald die Zeit für das gegenwärtige System der Dinge abgelaufen ist. Sie sind einigermaßen gesund und möchten sich gemäß dem Vorhaben Gottes einsetzen (Prediger 12:1). Wie können auch wir das tun? Woher bekommen wir den nötigen Mut und die nötige Kraft? Und welche Dienstzweige stehen uns offen?

      Nach und nach praktische Schritte unternehmen

      3. Welche grundlegenden Schritte gehören zum Tun des Willens Gottes?

      3 Für uns Zeugen Jehovas ist das Tun des Willens Gottes zum Lebensinhalt geworden. Es beginnt gewöhnlich mit grundlegenden Schritten: Theokratische Predigtdienstschule, tägliches Bibellesen, Predigtdienst und Vorbereitung auf die Taufe. Was den weiteren Fortschritt betrifft, berücksichtigen wir die Worte des Apostels Paulus: „Sinne über diese Dinge nach; geh darin auf, damit dein Fortschritt allen Menschen offenbar werde“ (1. Timotheus 4:15). Diese Art Fortschritt hat nichts mit Strebertum zu tun, sondern verrät unsere Entschlossenheit, uneigennützig den Willen Gottes auszuführen. Wenn wir diese Laufbahn einschlagen, wird deutlich, dass wir in allen Angelegenheiten des Lebens unsere Schritte von Gott leiten lassen, und er kann uns ungleich besser leiten, als wir selbst es je könnten (Psalm 32:8).

      4. Wie kann man unnötige Ängste überwinden?

      4 Unentschlossenheit und übergroße Sorge um die eigene Person können jedoch den Fortschritt im Dienst für Gott hemmen (Prediger 11:4). Bevor es wirklich Freude bereitet, Gott und anderen zu dienen, sind vielleicht erst gewisse Ängste zu überwinden. Erik fragte sich zum Beispiel, ob er in eine fremdsprachige Versammlung wechseln sollte. Er überlegte hin und her: „Passe ich in die Versammlung? Ob mir die Brüder wohl gefallen werden? Werden sie mich mögen?“ Er berichtet: „Schließlich sah ich ein, dass ich mehr an die Brüder denken sollte als an mich. Ich beschloss, nicht mehr lange zu überlegen, sondern einfach selbstlos das zu tun, was mir möglich ist. Ich betete um Hilfe und unternahm den Schritt. Jetzt habe ich riesige Freude am Dienst dort“ (Römer 4:20). Ja, unsere Freude und Zufriedenheit hängen davon ab, wie sehr wir Gott und anderen selbstlos dienen.

      5. Warum erfordert es gute Planung, sein Leben nach dem Vorsatz Gottes auszurichten? Veranschauliche es.

      5 Damit wir unser Leben nach dem Vorsatz Gottes ausrichten können, müssen wir sorgfältig planen. Es ist ratsam, sich nicht zu verschulden, da Schulden vom gegenwärtigen System abhängig machen und die Bewegungsfreiheit im Werk Gottes einengen. In der Bibel wird uns gesagt: „Wer borgt, ist ein Knecht des Leihenden“ (Sprüche 22:7). Wenn wir auf Jehova vertrauen und geistigen Dingen den Vorzug geben, bleibt unser Blick ungetrübt. Guoming und seine beiden Schwestern zum Beispiel leben in einer Gegend, wo die Mieten hoch sind und eine feste Arbeit schwer zu finden ist. Deshalb wohnen sie bei der Mutter. Sie sind sehr sparsam und teilen sich die Ausgaben; so kommen sie sogar dann zurecht, wenn nicht jeder von ihnen eine Arbeit hat. „Manchmal bringen nicht alle Geld nach Hause“, sagte Guoming. „Dennoch können wir den Pionierdienst fortsetzen und unsere Mutter gut versorgen. Wir schätzen es, dass sie nicht von uns erwartet, den Dienst aufzugeben, damit wir sie mit Dingen versorgen können, die den normalen Rahmen übersteigen“ (2. Korinther 12:14; Hebräer 13:5).

      6. Welches Beispiel zeigt, wie man sein Leben nach dem Vorsatz Gottes ausrichten kann?

      6 Wenn jemand stark in weltliche Bestrebungen eingebunden ist — finanziell oder sonst wie —, können größere Änderungen erforderlich sein, damit er sein Leben vorrangig nach dem Vorsatz Gottes auszurichten vermag. Diese Änderungen sind nicht von heute auf morgen möglich, und wenn nicht gleich alles auf Anhieb gelingt, ist das kein Fehlschlag. Nehmen wir als Beispiel Koichi, der extrem viel Zeit für die Freizeitgestaltung verwendete. Koichi hatte als Teenager die Bibel studiert, aber jahrelang waren Videospiele die Hauptsache in seinem Leben. Eines Tages fragte sich Koichi: „Was mache ich eigentlich? Ich bin schon über dreißig und tu nichts Sinnvolles im Leben!“ Koichi nahm das Studium der Bibel wieder auf und ließ sich von der Versammlung helfen. Obwohl sich bei ihm nur langsam etwas änderte, gab er nicht auf. Dank inständiger Gebete und der liebevollen Hilfe anderer konnte er schließlich mit der Sucht brechen (Lukas 11:9). Koichi ist jetzt ein freudiger Dienstamtgehilfe.

      Ausgeglichenheit lernen

      7. Warum ist Ausgeglichenheit im Dienst für Gott nötig?

      7 Ziele zu verfolgen, die dem Vorsatz Gottes entsprechen, erfordert Einsatz mit ganzer Seele. Wir dürfen es uns nicht bequem machen oder träge werden (Hebräer 6:11, 12). Jehova möchte uns allerdings nicht zur Erschöpfung treiben, weder körperlich noch psychisch noch emotionell. Bescheiden anzuerkennen, dass wir das Werk Gottes nicht aus eigener Kraft verrichten können, verherrlicht ihn und zeugt auch von Ausgeglichenheit unsererseits (1. Petrus 4:11). Jehova hat verheißen, uns die Kraft zu geben, die wir benötigen, um seinen Willen zu tun; wir dürfen uns aber nicht ständig überanstrengen und Dinge tun, die er gar nicht von uns erwartet (2. Korinther 4:7). Damit wir Gott dienen, ohne uns dabei zu erschöpfen, müssen wir mit unseren Kräften haushalten.

      8. Was geschah, als eine junge Schwester versuchte, sowohl der Welt als auch Jehova ihr Bestes zu geben, und was hat sie geändert?

      8 Zum Beispiel hatte Ji Hye, eine Pionierin in Ostasien, zwei Jahre lang eine Berufstätigkeit, die ihr viel abverlangte. „Ich versuchte sowohl Jehova als auch der Welt mein Bestes zu geben“, erzählt sie, „bekam deswegen aber nur fünf Stunden Schlaf. Schließlich war ich psychisch erschöpft, für den Dienst und die Versammlung fehlte mir die Kraft und ich hatte kaum Freude an geistigen Dingen.“ Um Jehova wieder mit ‘ganzem Herzen, ganzer Seele, ganzem Sinn und ganzer Kraft’ dienen zu können, suchte sich Ji Hye eine Beschäftigung, die nicht so hohe Ansprüche an sie stellte (Markus 12:30). „Gegen das Drängen meiner Familie, auf ein hohes Einkommen bedacht zu sein, bemühte ich mich, das zuerst zu tun, was dem Willen Gottes entspricht“, sagt sie. „Ich verdiene immer noch genug für meine Grundbedürfnisse wie zum Beispiel ordentliche Kleidung. Und es tut gut, mehr Schlaf zu bekommen! Mein Dienst macht mir Freude und ich bin jetzt geistig stärker. Die Welt zieht mich nicht mehr so stark an und kann mich nicht mehr ablenken“ (Prediger 4:6; Matthäus 6:24, 28-30).

      9. Wie können sich unsere Bemühungen auf die Menschen im Predigtdienstgebiet auswirken?

      9 Nicht jeder kann für Gott den Vollzeitpredigtdienst verrichten. Wer mit dem Alter, schlechter Gesundheit oder anderen Beschwernissen zu kämpfen hat, sollte bedenken, dass Jehova seine Treue und das, was er noch mit ganzer Seele tun kann, von Herzen schätzt (Lukas 21:2, 3). Niemand von uns sollte die Wirkung unterschätzen, die selbst eingeschränkte Bemühungen auf andere haben können. Nehmen wir beispielsweise an, wir haben an einigen Türen vorgesprochen und niemand schien sich für unsere Botschaft zu interessieren. Wenn wir gegangen sind, spricht man vielleicht noch nach Stunden oder Tagen über unseren Besuch, selbst wenn niemand die Tür geöffnet hat! Wir erwarten nicht, dass jeder, der die gute Botschaft hört, darauf günstig reagiert, doch einige werden dafür empfänglich sein (Matthäus 13:19-23). Andere reagieren vielleicht später, wenn sich die Verhältnisse in der Welt oder in ihrem Leben ändern. Auf jeden Fall verrichten wir das Werk Gottes, solange wir uns gemäß unseren Möglichkeiten im Predigtdienst einsetzen. Wir sind „Gottes Mitarbeiter“ (1. Korinther 3:9).

      10. Was steht allen in der Versammlung offen?

      10 Außerdem können wir alle unseren Familienangehörigen und unseren Brüdern und Schwestern in der Versammlung behilflich sein (Galater 6:10). Unser guter Einfluss auf andere kann tief greifend und nachhaltig sein (Prediger 11:1, 6). Wenn Älteste und Dienstamtgehilfen ihren Aufgaben fleißig nachkommen, wird die Versammlung in geistiger Hinsicht gesünder und gefestigter sein und ihre Tätigkeit wird sich steigern. Wir können davon überzeugt sein, dass unsere Arbeit „nicht vergeblich ist“, solange wir ‘im Werk des Herrn reichlich beschäftigt sind’ (1. Korinther 15:58).

      Ein Leben gemäß dem Vorsatz Gottes — unser Lebensziel

      11. Welche Möglichkeiten könnten sich uns außerhalb der eigenen Versammlung bieten?

      11 Als Diener Jehovas finden wir Freude am Leben und möchten Gott durch alles verherrlichen, was wir tun (1. Korinther 10:31). Wenn wir treu die gute Botschaft predigen und andere lehren, alles zu halten, was Jesus geboten hat, tun sich uns viele lohnende Dienstmöglichkeiten auf (Matthäus 24:14; 28:19, 20). Außer der Zusammenarbeit mit unserer Versammlung gibt es eventuell die Möglichkeit, dort zu dienen, wo ein größerer Bedarf besteht. Das kann in einem anderen Gebiet sein, in einer anderen Sprachgruppe oder im Ausland. Unverheiratete Älteste und Dienstamtgehilfen mögen die Voraussetzungen für den Besuch der Schule zur dienstamtlichen Weiterbildung erfüllen und später Versammlungen unterstützen können, in denen reife Brüder fehlen — im In- oder Ausland. Ehepaare, die im Vollzeitdienst stehen, eignen sich eventuell für die Gileadschule und den späteren Dienst im Ausland. Es werden auch stets Bethelmitarbeiter gebraucht und Freiwillige für den Bau und die Instandhaltung von Zusammenkunftsstätten und Zweigbüros.

      12, 13. (a) Was hilft uns, uns für eine bestimmte Dienstmöglichkeit zu entscheiden? (b) Erkläre, wie Erfahrungen auf einem Gebiet später auf einem anderen nützlich sein können.

      12 Welche Dienstmöglichkeit wäre für uns die beste? Da wir uns Jehova hingegeben haben, wenden wir uns in Fragen dieser Art stets an ihn und an seine Organisation. Sein ‘guter Geist’ wird uns helfen, die richtige Entscheidung zu treffen (Nehemia 9:20). Eine Aufgabe ergibt oft die nächste, und die Erfahrung sowie die erworbenen Fähigkeiten in einer Form des Dienstes können später bei einer anderen Aufgabe nützlich sein.

      13 Zum Beispiel unterstützt Dennis mit seiner Frau Jenny regelmäßig Königreichssaalbauprojekte. Nach dem Wirbelsturm Katrina meldeten sie sich für die Mitarbeit bei den Hilfsmaßnahmen im Süden der Vereinigten Staaten. Dennis berichtet: „Es war für uns eine große Freude, unsere Erfahrung bei Königreichssaalbauprojekten für unsere Brüder einzusetzen. Die Wertschätzung derer, denen wir geholfen haben, ist wirklich rührend. Die meisten anderen Katastrophenhilfeeinheiten hatten nur begrenzte Erfolge im Wiederaufbau zu verzeichnen. Jehovas Zeugen haben bereits über 5 300 Häuser und zahlreiche Königreichssäle repariert oder wiederaufgebaut. Das ist nicht unbeobachtet geblieben und jetzt interessieren sich mehr für unsere Botschaft.“

      14. Was kannst du tun, wenn du den Vollzeitdienst durchführen möchtest?

      14 Könntest du dein Leben nach dem Vorsatz Gottes ausrichten und den Vollzeitdienst aufnehmen? Wenn ja, dann stehen dir viele Segnungen in Aussicht. Sollten es dir die gegenwärtigen Umstände nicht erlauben, ist vielleicht eine Änderung möglich. Bete wie Nehemia, als er den sehnlichen Wunsch hatte, eine wichtige Aufgabe zu erfüllen: ‘Ach, Jehova, lass es bitte deinem Knecht doch gelingen’ (Nehemia 1:11). Dann vertraue auf den „Hörer des Gebets“ und lass deiner Bitte Taten folgen (Psalm 65:2). Damit Jehova deine vermehrten Bemühungen segnen kann, müssen vermehrte Anstrengungen da sein. Hast du dich für den Vollzeitdienst entschieden, dann bleibe bei der Entscheidung. Mit der Zeit wirst du erfahrener und hast immer mehr Freude.

      Ein wirklich lohnenswertes Leben

      15. (a) Welchen Nutzen hat es, mit langjährigen Dienern Gottes zu reden oder ihre Berichte zu lesen? (b) Führe einen Lebensbericht an, der für dich besonders ermunternd war.

      15 Welche Ergebnisse sind zu erwarten, wenn man sein Leben nach dem Willen Gottes ausrichtet? Sprich mit erfahrenen Dienern Jehovas, besonders mit langjährigen Vollzeitdienern. Wie erfüllt und sinnvoll doch ihr Leben ist! (Sprüche 10:22). Sie werden erzählen, dass Jehova in schwierigen Situationen immer dafür gesorgt hat, dass sie bekamen, was sie wirklich brauchten, und weit mehr (Philipper 4:11-13). Von 1955 bis 1961 erschienen im Wachtturm unter der Rubrik „Mein Lebensziel verfolgend“ Lebensberichte von treuen Dienern. Seither sind Hunderte weiterer Lebensberichte erschienen. Sie vermitteln denselben Eifer und dieselbe Freude wie viele Berichte in der Apostelgeschichte. Die interessanten Berichte veranlassen uns zu den Worten: „So ein Leben möchte ich leben!“

      16. Was verleiht unserem Leben Sinn und Zweck und macht uns glücklich?

      16 Aaron, der eingangs erwähnt wurde, erzählt: „In Afrika habe ich oft junge Leute getroffen, die auf der Suche nach einem Sinn im Leben durch das Land zogen, meistens erfolglos. Wir aber richteten uns nach dem, was Gott getan haben wollte, verkündigten die gute Botschaft und hatten ein aufgabenreiches, sinnvolles Leben. Wir haben eines selbst erlebt: ‚Beglückender ist Geben als Empfangen‘ “ (Apostelgeschichte 20:35).

      17. Warum müssen wir heute unser Leben nach dem Vorsatz Gottes ausrichten?

      17 Wie verhält es sich mit dir? Welches Ziel verfolgst du? Wenn du kein klares Ziel im Dienst für Gott hast, werden andere Ziele ganz schnell die Leere ausfüllen. Warum solltest du dein kostbares Leben in der Fantasiewelt des Systems Satans vertun? Es dauert nicht mehr lange, bis die „große Drangsal“ über die Erde hereinbricht und materieller Reichtum sowie weltliche Stellungen wertlos werden. Was dann zählt, ist unser Verhältnis zu Jehova. Wie dankbar wir dann sein werden, Gott und anderen gedient zu haben und unser Leben völlig nach dem Vorsatz Gottes ausgerichtet zu haben! (Matthäus 24:21; Offenbarung 7:14, 15).

      [Fußnoten]

      a Einige Namen wurden geändert.

      b Herausgegeben von Jehovas Zeugen.

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