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AuferstehungUnterredungen anhand der Schriften
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(Die übrigen der Toten kamen nicht zum Leben, bis die tausend Jahre zu Ende waren.) Das ist die erste Auferstehung.
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AuferstehungUnterredungen anhand der Schriften
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Die Klammern in der NW sollen dem Leser helfen, die Verbindung zwischen dem, was dem eingeklammerten Text folgt, und dem, was diesem vorausgeht, zu sehen. Wie daraus deutlich hervorgeht, haben die „übrigen der Toten“ nicht teil an der ersten Auferstehung. Diese Auferstehung wird denen zuteil, die mit Christus für tausend Jahre regieren. Bedeutet das, daß während der tausend Jahre keine anderen Menschen leben werden außer denen, die mit Christus im Himmel regieren werden? Nein, denn in einem solchen Fall wäre niemand da, dem sie als Priester dienen könnten, und ihr Herrschaftsgebiet wäre ein verödeter Planet.
Wer sind denn die „übrigen der Toten“? Alle, die zufolge der Sünde Adams gestorben sind, und alle, die zwar die große Drangsal überlebt haben oder während des Millenniums geboren werden mögen, dennoch aber von den todbringenden Folgen dieser Sünde befreit werden müssen. (Vergleiche Epheser 2:1.)
In welchem Sinne werden sie bis zum Ende der tausend Jahre nicht ‘zum Leben kommen’? Damit ist nicht ihre Auferstehung gemeint. Der Ausdruck ‘zum Leben kommen’ schließt weit mehr ein als das Dasein als Mensch. Damit ist das Erlangen von menschlicher Vollkommenheit gemeint, das Freisein von allen Folgen der adamischen Sünde. Man beachte, daß dieser Ausdruck in Vers 5 unmittelbar dem Vers folgt, in dem von denen, die im Himmel sein werden, gesagt wird: „Sie kamen zum Leben.“ In ihrem Fall bedeutet dies ein Leben ohne die durch die Sünde entstandenen Folgen; sie sind sogar besonders begünstigt, indem ihnen Unsterblichkeit zuteil wird (1. Kor. 15:54). Für die „übrigen der Toten“ muß dies somit Fülle des Lebens in menschlicher Vollkommenheit bedeuten.
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