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Erwachet! 1995
g95 22. 6. S. 20-21

Ihr Bericht hat viele tief berührt

AM 19. November 1994 starb Kathy Roberson im Alter von 26 Jahren. Bis zu der Woche, in der sie starb, besuchte sie gewissenhaft die christlichen Zusammenkünfte. Über ihren Kampf gegen Krebs, den sie seit ihrem 10. Lebensjahr führte, wurde in der Erwachet!-Ausgabe vom 22. August 1994 unter dem Titel „Wenn man es im Leben nicht leicht hat“ berichtet. Die Resonanz auf diesen Artikel war groß, ja es gingen Briefe aus aller Welt ein, die zeigen, wie sehr Kathys beispielhafter Mut andere berührt hat.

Jugendliche ermuntert, Gott zu dienen

Loida aus Spanien schrieb: „Ich bin 16 Jahre alt, und ich weinte, als ich las, was Kathy alles ertragen mußte. Eigentlich fürchtete ich mich immer vor dem Sterben, doch dank dieses Artikels verstehe ich, was Kathy meinte, als sie sagte: ‚... daß es nicht darauf ankommt, ob wir momentan leben oder sterben, sondern vielmehr darauf, daß wir den Segen Jehovas erhalten, denn nur Gott kann uns ewiges Leben geben.‘“

Mari aus Japan schrieb: „Ich bin etwa so alt wie Kathy und habe mich am gleichen Tag taufen lassen wie sie. Als ich daher ihren Bericht las, war es so, als hätte ich einen aufmunternden Brief von einer guten Freundin erhalten. Ihr Wunsch, daß viele durch ihren Bericht angespornt werden, ihre Kräfte im Dienst für Jehova einzusetzen und nicht für unnütze Bestrebungen, ging mir unter die Haut, denn bald werde ich den allgemeinen Pionierdienst [Vollzeitpredigtdienst] aufnehmen.“

Noemi aus Italien drückte sich ähnlich aus und meinte, Kathys Wunsch für Jugendliche, ihre Kraft im Dienst für Jehova einzusetzen und nicht für unnütze Bestrebungen, „ist nicht nur für mich, sondern für Tausende von Jugendlichen eine Ermunterung“. Noemi fügte hinzu: „Ich kann es kaum erwarten, Kathy in der neuen Welt kennenzulernen, wenn all das Elend vorbei ist. Sobald ich die Schule hinter mir habe, beginne ich mit dem Pionierdienst.“

„Ich bin 18 Jahre alt“, schrieb Rachelle aus Florida (USA), „und ich habe schon eine Zeitlang über den Pionierdienst nachgedacht. Der Artikel ‚Wenn man es im Leben nicht leicht hat‘ hat mich sehr gestärkt, weil ich feststellte, daß ein junger Mensch in meinem Alter derartige Schwierigkeiten ertragen kann. Kathy hat mich angespornt, meine ‚Kräfte im Dienst für Jehova einzusetzen und nicht für unnütze Bestrebungen‘.“

Einige Missionare von der Insel Chuuk (Mikronesien) schrieben: „Unsere Pioniere sind in materieller Hinsicht arm. Der Bericht von Schwester Roberson hat ihnen jedoch geholfen, das zu schätzen, was sie haben. Ihnen wurde bewußt, daß sie zwar materiell nicht viel haben, aber mit einer guten Gesundheit gesegnet sind und im Vollzeitdienst für Jehova tätig sein können. Es war gut für sie, daran erinnert zu werden, sich für das, was sie haben, als dankbar zu erweisen und daß sie ihre Kraft im Dienst für Jehova einsetzen können.“

Eine Gruppe von 16 Pionieren, die in Frankreich die Pionierdienstschule besuchten, fühlte sich gedrängt, Kathy eine Karte mit einem Lilienstrauß zu senden, auf der die ermunternden Worte standen: „Wir werden Deine Ermahnung, unsere Zeit für unseren großen Schöpfer einzusetzen, nicht vergessen.“

Eine andere Jugendliche aus Frankreich schrieb: „Weil wir jung sind und somit das Hauptangriffsziel Satans bilden, fällt es uns manchmal schwer, Jehova treu zu bleiben. Wenn wir jedoch solche wunderbaren, zu Herzen gehenden Berichte lesen, werden wir mit neuer Kraft und neuem Eifer erfüllt, weil wir wissen, daß andere Jugendliche, wie zum Beispiel Kathy, trotz Leiden ihre Lauterkeit bewahren. Welch ein bewundernswertes Beispiel!“

„Ich bin etwa so alt wie Du und erfreue mich guter Gesundheit“, schrieb Nadine aus Ohio (USA). „Häufig lasse ich mich durch Nebensächliches vom Dienst für Jehova ablenken. Dein Bericht hat mich veranlaßt, ernsthaft über mein Leben nachzudenken, und mir wurde klar, wieviel kostbare Zeit ich vergeudet habe. Dein Verhalten war wie eine Erleuchtung für mich.“

Eine junge Frau aus Brasilien schrieb: „Kathys Worte gingen mir direkt ins Herz und haben meinen Wunsch verstärkt, meinem Gott in noch vollerem Maße zu dienen.“

Eine Jugendliche aus Kanada schrieb: „Ich bin 15 Jahre alt. Vor zwei Jahren stellte man bei mir eine Autoimmun-Hepatitis fest. Dank des Berichts von Kathy Roberson ist auch mir bewußt geworden, daß ich Jehova trotz meines Gesundheitszustandes treu dienen kann, solange noch Zeit dafür ist; aber um völlig gesund zu sein, muß ich geduldig auf das von Gott verheißene neue System warten.“

Jennette aus New Jersey (USA) schrieb wie folgt: „Kathys Glaube, den sie bei allem, was sie durchmachen mußte, unter Beweis gestellt hat, ist für jeden von uns ein Ansporn, fest entschlossen weiterhin bemüht zu sein, im Dienst für Jehova trotz etwaiger Schwierigkeiten mehr zu tun. Ich habe mir vorgenommen, Kathys Bericht mit einigen, mit denen ich die Bibel studiere, zu besprechen, damit sie sich das Ziel setzen, nach dem Schulabschluß den Pionierdienst aufzunehmen.“

Auch Ältere wurden ermuntert

Eine Frau aus Kalifornien (USA) schrieb: „Du hast wahrhaftig alles Zweitrangige im Leben links liegenlassen und bist auf das Wesentliche eingegangen; das, was wirklich zählt, ist unser Verhältnis zu Jehova.“ Sie fügte noch hinzu: „Obwohl die Jugend schon weit hinter mir liegt, haben mich Dein Bericht und Deine Gesinnung sehr berührt und auch motiviert. Ich wurde angeregt, meine Prioritäten neu zu überdenken.“

In einem anderen Brief aus Kalifornien hieß es: „Was Du durchgemacht hast, läßt sich mit den Prüfungen vergleichen, die unsere Brüder und Schwestern in Deutschland, Malawi und anderswo erlebt haben. Ich bin jetzt 68 Jahre alt, habe viel gesehen und natürlich auch so manche Erfahrung gehört und gelesen. Dein Bericht wird sich für jung und alt als Segen erweisen.“

Eine Frau aus Südkarolina (USA) erklärte: „Ich bin kein junges Mädchen mehr. Ich bin fast 70 Jahre alt.“ Voller Wertschätzung schrieb sie: „Du gleichst dem treuen Hiob. Ich hoffe, daß alle Jugendlichen und auch die Älteren aus Deinem Ausharren eine Lehre ziehen.“

In einem anderen Brief hieß es: „Kathys Glaube und ihr Kampfgeist sind mir zu Herzen gegangen. Ich bin in meinem 57. Lebensjahr, und eines meiner Ziele, die ich nach meiner Pensionierung verwirklichen wollte, war vermehrter Zeiteinsatz im Dienst für Jehova. Aber kürzlich hat man bei mir Krebs festgestellt. Ich bedauere sehr, daß ich in jüngeren Jahren, als ich noch gesund war, für Jehova nicht mehr getan habe. Keiner von uns weiß, ob er ernstlich krank wird und das Vorrecht des Dienstes nicht mehr wahrnehmen kann.“

Ein Ältester schrieb: „Ich werde diesen Artikel in einem besonderen Ordner abheften, um ihn zur Hand zu haben, wenn ich plötzlich in eine Glaubensprüfung geraten sollte. Außerdem werde ich ihn zu meinen Unterlagen für die Hirtentätigkeit legen, um ihn zu verwenden, wenn es darum geht, Brüder aufzurichten, die auf Grund des näher rückenden Endes des gegenwärtigen Systems vermehrt mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben.“

Tatsächlich werden wir durch den Glauben und den Mut aller, die zur weltweiten Bruderschaft gehören, gestärkt (1. Petrus 5:9). Wie Kathy freut sich jeder auf die Zeit, zu der sich die biblische Verheißung erfüllen wird: „Der Tod wird nicht mehr sein“ (Offenbarung 21:3, 4). Wie herrlich wird es dann sein, wenn ‘kein Bewohner sagen wird: „Ich bin krank.“’ (Jesaja 33:24)!

[Bild auf Seite 20]

Kathy Roberson

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