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Eltern und Kinder, kommuniziert liebevoll miteinanderDer Wachtturm 2013 | 15. Mai
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9. Warum sollten Kinder auf ihre Eltern hören?
9 Hört ihr Kinder auf eure Eltern? Gottes Wort fordert dich auf, der Anleitung deines Vaters zu folgen und „das Gesetz deiner Mutter“ nicht zu verlassen (Spr. 1:8). Denke daran, deine Eltern lieben dich und wollen dein Bestes. Da ist es nur weise, auf sie zu hören (Eph. 6:1). Das fällt leichter, wenn ihr gut miteinander kommuniziert und du spürst, dass sie dich lieb haben. Sag deinen Eltern, wie du denkst. Dann können sie dich besser verstehen. Und versuch bitte auch, sie zu verstehen.
10. Was zeigt uns der Bericht von Rehabeam?
10 Wie sieht es mit dem Rat von Gleichaltrigen aus? Sei vorsichtig. Vielleicht sagen sie dir das, was du hören willst — was dir aber gar nicht hilft, ja dir vielleicht sogar schadet. Weil ihnen die Erfahrung und Weisheit der Älteren fehlt, haben die meisten von ihnen noch keinen Weitblick und können die Folgen einer Handlungsweise nicht unbedingt abschätzen. Als Rehabeam, der Sohn von König Salomo, Israels Thron bestieg, wäre es weise gewesen, sich an den Rat der älteren Männer zu halten. Er folgte jedoch den unvernünftigen Vorschlägen der jüngeren Männer, mit denen er aufgewachsen war. Dadurch verlor er die Unterstützung der meisten seiner Untertanen (1. Kö. 12:1-17). Um nicht in dieselbe Falle zu tappen, ist es wichtig, dass du alles für eine gute Kommunikation mit deinen Eltern tust. Lass sie wissen, was du denkst. Lerne von ihnen und mach dir ihre Erfahrung zunutze (Spr. 13:20).
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Eltern und Kinder, kommuniziert liebevoll miteinanderDer Wachtturm 2013 | 15. Mai
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14. Warum sollten Kinder „langsam zum Reden“ sein?
14 Der Rat, „langsam zum Reden“ zu sein, gilt genauso für Kinder. Widersprich den Eltern nicht gleich, denn sie haben von Gott die Verantwortung für dich bekommen (Spr. 22:6). Möglicherweise haben sie früher Ähnliches erlebt wie du jetzt. Sie bereuen die Fehler, die sie in deinem Alter gemacht haben, und wollen dich unbedingt davor bewahren, ähnliche Fehler zu machen. Betrachte deine Eltern daher als Verbündete und nicht als Feinde, als gute Ratgeber und nicht als Kritiker. (Lies Sprüche 1:5.) „Ehre deinen Vater und deine Mutter“ und zeige ihnen, dass du sie auch liebst, wie sie dich. Das macht es ihnen leichter, dich in den Wegen Jehovas zu erziehen (Eph. 6:2, 4).
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