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  • Setze dein Vertrauen auf Jehova
    Der Wachtturm 1988 | 15. April
    • Wo herrscht die brüderliche Liebe?

      3. Warum sind religiöse Bemühungen, Frieden zu schaffen, fehlgeschlagen?

      3 Vor einiger Zeit erklärte Papst Johannes Paul II., die Weiterexistenz der gesamten Menschheit sei äußerst bedroht. Er betonte, dieser Bedrohung könne man am besten durch vereinte Anstrengungen der verschiedenen Religionen entgegentreten. Es sei Gottes Wille, daß die religiösen Führer gemeinsam auf Frieden und Aussöhnung hinarbeiteten. Wenn das aber Gottes Wille ist, warum hat er dann nicht schon die jahrhundertelangen Bemühungen in dieser Hinsicht gesegnet? Er hat es nicht getan, weil die Religionen nicht darauf vertraut haben, daß er auf seine Weise Frieden herbeiführen wird, nämlich durch sein himmlisches Königreich (Matthäus 6:9, 10). Statt dessen haben sie die Politik und die Kriege der Nationen unterstützt. Das hatte zur Folge, daß in Kriegszeiten religiöse Menschen der einen Nation religiöse Menschen einer anderen Nation getötet haben, selbst Anhänger ihrer eigenen Religion. Katholiken töteten Katholiken, Protestanten töteten Protestanten, und auch die Anhänger anderer Religionen haben das gleiche getan.

  • Setze dein Vertrauen auf Jehova
    Der Wachtturm 1988 | 15. April
    • 6. Warum können Jehovas Zeugen sagen, daß sie ‘rein sind vom Blut aller Menschen’?

      6 Gemäß der Brockhaus Enzyklopädie verloren im Zweiten Weltkrieg über 55 Millionen Menschen das Leben. Sie gehen auf das Konto von Angehörigen jeder größeren Konfession außer Jehovas Zeugen.

  • Setze dein Vertrauen auf Jehova
    Der Wachtturm 1988 | 15. April
    • 7, 8. Inwiefern gestehen einige Kirchenmänner ihre Blutschuld ein?

      7 Der katholische Armeegeistliche, der für die Männer der amerikanischen Luftwaffe zuständig war, die 1945 die Atombomben auf Japan abwarfen, sagte kürzlich: „In den vergangenen 1 700 Jahren hat die Kirche den Krieg zu etwas Ehrbarem gemacht. Sie hat das Volk zu dem Gedanken verleitet, es handle sich dabei um einen ehrbaren christlichen Beruf. Das stimmt nicht. Man hat uns einer Gehirnwäsche unterzogen. ... Das Evangelium vom gerechten Krieg ist ein Evangelium, das Christus nie lehrte. ... Das Leben und die Lehren Jesu stützen auf keinen Fall die Ansicht, daß man Menschen zwar nicht mittels nuklearer Sprengköpfe bei lebendigem Leibe verbrennen dürfe, daß aber nichts dagegen einzuwenden sei, sie mittels Napalm oder Flammenwerfern zu verbrennen.“

      8 Im Londoner Catholic Herald war zu lesen: „Die ersten Christen ... glaubten, was Jesus sagte, und ließen sich nicht zum römischen Heer einziehen, auch wenn darauf die Todesstrafe stand. Wäre die Geschichte nicht ganz anders verlaufen, wenn die Kirche an ihrem ursprünglichen Standpunkt festgehalten hätte? ... Wenn sich die Kirchen heutzutage gemeinsam zu einer Verurteilung des Krieges durchringen könnten ..., was bedeuten würde, daß jedes Mitglied gewissensmäßig gebunden wäre, wie die [ersten] Christen ein Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen zu sein, könnte der Frieden tatsächlich gesichert werden. Aber wir wissen, daß dies nie geschehen wird.“

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