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  • Eine denkwürdige Woche
    Erwachet! 1992 | 22. Februar
    • Eine denkwürdige Woche

      DIE Welt stand kopf, als am Montag, dem 19. August 1991, in der Sowjetunion Putschisten die Macht übernahmen und Präsident Michail Gorbatschow auf der Krim unter Hausarrest gestellt wurde. In der schönen Stadt Odessa — nicht weit davon entfernt — war man mit den Schlußvorbereitungen für den Kongreß der Zeugen Jehovas beschäftigt, der am Wochenende stattfinden sollte. Bedauerlicherweise zogen die Behörden die Genehmigung für den Kongreß zurück.

      Doch die Zeugen nahmen diesen Umstand nicht als gegeben hin, sondern fuhren mit den Vorbereitungsarbeiten fort. Sie baten einen Vertreter der Stadt, alles in seiner Macht Stehende zu tun, um die Entscheidung rückgängig zu machen. Einer Abordnung der Zeugen Jehovas wurde gesagt, sie solle am Donnerstag, dem 22. August, wieder vorsprechen. Am Donnerstagnachmittag, nachdem der Stadtrat getagt hatte, wurde den Zeugen die schriftliche Genehmigung für die Durchführung des Kongresses überreicht, und man wünschte ihnen alles Gute. Genau an diesem Tag waren die Putschisten in Moskau gezwungen worden, sich zu ergeben.

      Die Ereignisse überschlugen sich. Wie begeisternd war es doch, an dem betreffenden Wochenende über 12 000 Delegierte versammelt zu sehen! Am 27. August, zwei Tage nach dem Kongreß in Odessa, sprachen Vertreter der Zeugen Jehovas beim Vorsitzenden des Exekutivausschusses von Odessa, Herrn V. K. Simonenko, vor. Sie dankten ihm dafür, daß er den Kongreß genehmigt hatte, und überreichten ihm ein Exemplar des neuen Buches Der größte Mensch, der je lebte in Russisch.

      Herr Simonenko brachte seinen Dank für das Geschenk zum Ausdruck und sagte: „Persönlich war ich nicht auf dem Kongreß, aber ich weiß Bescheid über alles, was dort geschah. Und ich kann mich nicht erinnern, daß sich in Odessa je so etwas Bedeutendes ereignet hat ... Falls Sie irgendwann wieder eine Genehmigung für das Abhalten Ihrer Zusammenkünfte benötigen, bin ich gern bereit, sie zu gewähren. Das verspreche ich Ihnen.“

  • Freude in der Sowjetunion
    Erwachet! 1992 | 22. Februar
    • Freude in der Sowjetunion

      DIESES kleine Mädchen in Lwow hat allen Grund zur Freude. Sie ist eine von 74 252 Personen, die sich in der Sowjetunion bei einem christlichen Kongreß in Freiheit freudig versammelten und ein Exemplar der wunderbaren neuen Veröffentlichung Der größte Mensch, der je lebte in Russisch erhielten. Obwohl es Jehovas Zeugen noch nie zuvor gestattet worden war, in der Sowjetunion Kongresse abzuhalten, konnten sie im vergangenen Sommer sieben durchführen. Die Zahl der Anwesenden bei den einzelnen Kongressen ist auf der vorhergehenden Seite aufgeführt.

      Eine der Kongreßstädte war Alma-Ata (Kasachstan), wohin auch Kongreßbesucher aus den Sowjetrepubliken Rußland, Usbekistan, Kirgisien, Tadschikistan und Turkmenistan kamen. In Alma-Ata freuten sich über 6 000 Personen, das neue Buch zu erhalten. Als jeder der mehr als 4 000 Anwesenden in Ussolje-Sibirskoje (Sibirien) ein kostenloses Exemplar erhielt, rief der Stadionverwalter aus: „Das ist unglaublich!“

      Als Polizisten und Feuerwehrmänner in Kiew das Buch sahen, baten sie um ein Exemplar mit den Worten: „Wir haben euch schließlich auf dem Kongreß beschützt.“ Ein Polizeihauptmann wollte wissen, wo das Buch herausgegeben wurde und in welcher Auflage es erschienen ist.

      Bisher sind über 12 Millionen Exemplare in etwa 60 Sprachen gedruckt worden, darunter auch in weniger bekannten Sprachen wie Bislama, Efik, Ewe, Ga, Ibo, Pedi, Rarotonga, Shona, Tsonga, Tswana, Twi und Venda.

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