Wachtturm ONLINE-BIBLIOTHEK
Wachtturm
ONLINE-BIBLIOTHEK
Deutsch
  • BIBEL
  • PUBLIKATIONEN
  • ZUSAMMENKÜNFTE
  • w05 15. 4. S. 8-9
  • Mazedonien erhält Hilfe

Kein Video für diese Auswahl verfügbar.

Beim Laden des Videos ist ein Fehler aufgetreten.

  • Mazedonien erhält Hilfe
  • Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 2005
Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 2005
w05 15. 4. S. 8-9

Mazedonien erhält Hilfe

„KOMM herüber nach Mazedonien, und hilf uns!“ (Apostelgeschichte 16:9). Darum bat ein Mazedonier den Apostel Paulus in einer Vision und Paulus erkannte, wie notwendig es war, die gute Botschaft von Gottes Königreich in diesem neuen Gebiet zu verkündigen, in Städten, die heute zu Griechenland gehören.

In Mazedonien kommt gegenwärtig jeweils nur ein Zeuge Jehovas auf 1 840 Einwohner. Viele haben noch nie etwas über Jehova Gott gehört. Es ist also dringend nötig, dass sie von der Friedensbotschaft erfahren (Matthäus 24:14).

Gott hat es ermöglicht, dem Bedarf besser gerecht zu werden. Im November 2003 erhielt das mazedonische Büro der Zeugen Jehovas in Skopje einen unerwarteten Anruf. Das Macedonian Center for International Cooperation lud die Zeugen zu einer mehrtägigen Ausstellung ein, die am 20. November beginnen würde. Sie sollten einen Stand einrichten, um ihre Glaubensansichten zu erklären. Was für eine Gelegenheit, Tausende mit der guten Botschaft vom Königreich zu erreichen, die noch nie davon gehört hatten!

Eilig wurde eine Auswahl verschiedenster Veröffentlichungen von Jehovas Zeugen in Mazedonisch zusammengestellt. Probeexemplare davon legten sie aus, damit Besucher sie ansehen und bei Interesse mitnehmen konnten. Durch die Ausstellung war es vielen möglich, kostenfrei geistig erfrischendes „Wasser“ zu erhalten (Offenbarung 22:17).

Die Besucher interessierten sich besonders für Bücher, die ihr Leben berühren, wie Fragen junger Leute — Praktische Antworten und Das Geheimnis des Familienglücks.a Achtundneunzig gaben ihre Adresse ab und wollten von Zeugen Jehovas besucht werden. Viele äußerten sich vorteilhaft über die Tätigkeit der Zeugen und über die Qualität der Literatur.

Ein Mann kam mit seinem kleinen Sohn an der Hand zum Stand und fragte nach Literatur für Kinder. Die Zeugen zeigten ihm das Buch Mein Buch mit biblischen Geschichtenb. Er blätterte es durch und erkundigte sich begeistert, was es kostet. Als er hörte, dass das Bildungswerk von Jehovas Zeugen ausschließlich durch freiwillige Spenden finanziert wird, war er noch begeisterter (Matthäus 10:8). Er zeigte das Buch seinem Sohn und sagte: „Das ist ein schönes Buch! Ich werde dir jeden Tag eine Geschichte daraus vorlesen.“

Einer der Besucher war ein Philosophielehrer, der sich für Religionen im Allgemeinen sehr interessierte. Doch besonders interessierte ihn, was Jehovas Zeugen glauben. Er sah sich das Buch Die Suche der Menschheit nach Gottc an und sagte: „Logisch erklärter Stoff! Genau so, wie ich mir das vorstelle!“ Später kamen einige seiner Schüler an den Stand und baten darum, auch so ein Buch zu bekommen wie ihr Lehrer. Sie wollten sich damit befassen, weil sie dachten, er würde den Stoff im Unterricht verwenden.

Durch die Ausstellung erfuhren verhältnismäßig viele das allererste Mal von der biblischen Wahrheit. Zum Beispiel wollte sich eine Gruppe gehörloser Jugendlicher umsehen. Mit der Hilfe einer Gebärdensprachdolmetscherin unterhielt sich einer der Zeugen kurz mit ihnen. Anhand von Bildern aus dem Buch Der größte Mensch, der je lebted erklärte er ihnen, dass Jesus Kranke geheilt hat, auch Gehörlose. Sie freuten sich, als sie von der Verheißung der Bibel „hörten“, dass Jesus bald dasselbe für heute Lebende tun wird. Einige Jugendliche nahmen gern biblische Literatur entgegen und man vereinbarte den Besuch eines Zeugen, der sich mit ihnen in der Gebärdensprache unterhalten kann.

Außer in Mazedonisch gab es auch Literatur in Albanisch, Englisch und Türkisch. Ein Mann, der kein Mazedonisch sprach, fragte nach englischem Lesestoff. Nachdem er die Zeitschriften Der Wachtturm und Erwachet! in Englisch bekommen hatte, erwähnte er, er spreche Türkisch. Als man ihm etwas in seiner eigenen Sprache zeigte, traute er seinen Augen kaum. Er erkannte, dass Jehovas Zeugen jedem helfen wollen.

Was für ein Zeugnis bei dieser Gelegenheit doch gegeben wurde und wie ermutigend es war, derart viele zu sehen, die sich für die Wahrheit der Bibel interessierten! Jehova ermöglichte es, die gute Botschaft vom Königreich in Mazedonien noch mehr bekannt zu machen.

[Fußnoten]

a Alle von Jehovas Zeugen herausgegeben.

b Alle von Jehovas Zeugen herausgegeben.

c Alle von Jehovas Zeugen herausgegeben.

d Alle von Jehovas Zeugen herausgegeben.

[Kasten/Bilder auf Seite 9]

EIN ENTSCHEIDENDES EREIGNIS!

Was am 17. Mai 2003 geschah, brachte die Bemühungen, die gute Botschaft von Gottes Königreich zu verbreiten, einen bedeutenden Schritt voran. Das Büro der Zeugen Jehovas in Skopje wurde der Bestimmung übergeben. In zweijähriger Bauzeit hatte man die früheren Einrichtungen um das Vierfache erweitert.

Die Verwaltung und die Übersetzung sowie Wohnräume, eine Küche und eine Wäscherei sind in drei Gebäuden untergebracht. Guy Pierce, ein Glied der leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas, hielt die Ansprache zur Bestimmungsübergabe. Beim Einweihungsprogramm waren Besucher aus zehn Ländern anwesend. Es begeisterte sie alle, die schönen neuen Gebäude zu sehen.

[Karte auf Seite 8, 9]

(Genaue Textanordnung in der gedruckten Ausgabe)

BULGARIEN

MAZEDONIEN

Skopje

ALBANIEN

GRIECHENLAND

[Bild auf Seite 8]

Skopje

    Deutsche Publikationen (1950-2025)
    Abmelden
    Anmelden
    • Deutsch
    • Teilen
    • Einstellungen
    • Copyright © 2025 Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania
    • Nutzungsbedingungen
    • Datenschutzerklärung
    • Datenschutzeinstellungen
    • JW.ORG
    • Anmelden
    Teilen