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‘In der Sache der Wahrheit einherfahren’Der Wachtturm 1987 | 1. März
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[Kasten/Bild auf Seite 18]
ZEITSCHRIFTENABGABE
Versuche es doch
◆ im Haus-zu-Haus-Dienst
◆ im Straßendienst
◆ im Laden-zu-Laden-Dienst
◆ durch eine Zeitschriftenroute
◆ beim Abenddienst
◆ nach Ablehnung des Buchangebotes
◆ bei Rückbesuchen
◆ bei früheren Studierenden
◆ auf Reisen oder beim Einkaufen
◆ im Gespräch mit Verwandten, Kollegen, Nachbarn, Schulkameraden oder Lehrern
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‘In der Sache der Wahrheit einherfahren’Der Wachtturm 1987 | 1. März
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11. (a) Warum sollte man Zeitschriftendienst einplanen, und wie oft? (b) Kann der Zeitschriftendienst eine Hilfe für das Bibelstudienwerk sein? Erkläre es. (c) Wie kannst du die Zeitschriften Der Wachtturm und Erwachet! abgeben? Siehe Kasten.
11 Kannst du mindestens an einem Tag in der Woche Zeitschriftendienst einplanen, so daß er dir zur Regel wird? (Vergleiche Philipper 3:16.) „Verkündiger und auch Pioniere setzen im Zeitschriftenwerk nicht genügend Zeit ein“, bemerkte das nigerianische Zweigbüro der Watch Tower Society. Aber sollte denn der Zeitschriftendienst das Werk des Jüngermachens überschatten? Im Gegenteil, Berichte aus den Zweigbüros in Australien und Brasilien zeigen, daß die Verbreitung von Zeitschriften der erste Schritt zum Beginn vieler Bibelstudien sein kann. „Ich konnte drei Studien mit Leuten beginnen, bei denen ich zuerst Zeitschriften abgegeben hatte“, sagte eine Schwester aus Australien. Wie kannst du Zeitschriften abgeben, die zu einem Bibelstudium führen könnten? Beachte bitte die Vorschläge in dem Kasten mit der Überschrift „Zeitschriftenabgabe“.
Hast du diese Vorschläge schon ausprobiert?
12. Welche Vorschläge erwiesen sich für eine Verkündigerin als hilfreich?
12 Unser Königreichsdienst für April 1984 enthielt eine vierseitige Beilage über den Zeitschriftendienst. Hast du die darin enthaltenen Vorschläge schon ausprobiert? Königreichsverkündiger würden gut daran tun, diese Beilage wieder zu lesen und die Anregungen im Predigtdienst zu beachten. Eine Schwester aus den Vereinigten Staaten, die das getan hat, ist sehr erfreut über die Ergebnisse. Sie schrieb:
„Ich setze die im Königreichsdienst für April 1984 angeführten Punkte über die Zeitschriftenabgabe in die Tat um, und es funktioniert auch. Ende 1983 stellte ich fest, daß ich im ganzen Jahr nur 36 Zeitschriften abgegeben hatte. Ich war unglücklich, nicht wegen der Zahlen auf dem Bericht, sondern weil ich es versäumt hatte, diese lebengebenden Informationen in die Hände der Menschen zu legen, die sie brauchen. Ich betete zu Jehova in dieser Angelegenheit und beschloß, mich mehr darum zu bemühen, die Zeitschriften Der Wachtturm und Erwachet! zu verbreiten. Ich beachtete die Vorschläge, mir persönliche Ziele zur Verbreitung zu stecken, eine kurze Darbietung zu verwenden und nur eine Zeitschrift hervorzuheben, regelmäßig am Zeitschriftentag in den Predigtdienst zu gehen und eine positive Einstellung zu haben. Wenn der Wohnungsinhaber das reguläre Angebot ablehnt, sage ich: ‚Nun, dann lasse ich lediglich die neuesten Ausgaben der Zeitschriften Der Wachtturm und Erwachet! für ... zurück.‘ Diese Vorschläge lassen sich wirklich anwenden. In den vergangenen vier Monaten konnte ich durchschnittlich 14 Zeitschriften im Monat abgeben.“
13. Welcher Hinweis, der im Jahre 1888 veröffentlicht wurde, ist heute noch aktuell?
13 In Zion’s Watch Tower vom Dezember 1888 hieß es unter der Überschrift „Ein Vorschlag für die Erntearbeiter“: „Die größte Schwierigkeit vieler scheint darin zu bestehen, daß ihr Herz so voll von den guten Dingen ist, daß sie versucht sind, etwas zuviel über den Plan Gottes zu erzählen.“ Trifft das heute immer noch zu? Als ein Kreisaufseher aus Frankreich gefragt wurde, was man als Verkündiger tun könnte, um mehr Zeitschriften abzugeben, antwortete er: „Fasse dich kurz. Komme gleich zur Sache.“
14, 15. Inwiefern können die Bilder in den Zeitschriften Der Wachtturm und Erwachet! beim Zeugnisgeben gebraucht werden? Führe Beispiele an.
14 Die Zeitschriften sind in vielen Sprachen durch ansprechende vierfarbige Illustrationen bereichert worden, so daß die Königreichsbotschaft für die verschiedensten Arten von Menschen noch attraktiver geworden ist. Zusätzlich zum Wachtturm wird seit der Ausgabe vom 8. Januar 1987 auch Erwachet! in den meisten Hauptsprachen vierfarbig gedruckt. Hast du die Bilder in den Zeitschriften schon als Sprechpunkte gebraucht? Viele tun das mit großem Erfolg, zum Beispiel auch Theresa, die seit 1976 als Missionarin im Fernen Osten tätig ist. Sie verbreitet durchschnittlich 260 Zeitschriften im Monat. „Ich gebrauche die Bilder, um den Hauptpunkt meiner Darbietung hervorzuheben“, sagte sie. „Manchmal zeige ich dem Wohnungsinhaber nur das Titelbild und erwähne das Thema, und die Zeitschrift gibt sich fast von selbst ab.“
15 Ähnliche Erfahrungen hat Kay, eine Missionarin in Surinam, gemacht. Sie und ihr Mann sind seit 10 Jahren dort und betrachten die Bilder als eine wirksame Hilfe beim Zeugnisgeben, vor allem wenn sie Angehörige des Hinduismus antreffen. Warum? Kay erklärte:
„Der Hinduismus ist eine Bilderreligion. An einer Tür sagte ich zu einer Frau: ‚Sagen Sie mir bitte den Namen Ihrer Götter auf Ihren Bildern.‘
‚Dies hier ist Schiwa‘, antwortete sie.
‚Und wer ist der höchste Gott?‘ fragte ich als nächstes. Keine Antwort. ‚Sollen wir Jeremia 10:10-12 zusammen lesen? Welcher Gott kann von sich behaupten, der Schöpfer zu sein? Nur Jehova. Wir wissen, daß Sie Bilder mögen. Sind diese Bilder in den Zeitschriften nicht schön und interessant? Würden Sie nicht gern erfahren, was sie bedeuten?‘“
Könntest du nicht versuchen, das nächste Mal im Zeitschriftendienst die Bilder in dein Gespräch mit einzuflechten?
16. Welche Vorschläge von einem Verkündiger in Hongkong hast du als hilfreich empfunden?
16 Als Gene in Hongkong diente, gab er durchschnittlich über 300 Zeitschriften im Monat ab. Wie hat er das gemacht? Er sagte:
„Erstens: Bete zu Jehova um Segen für das Zeugnisgeben mit den Zeitschriften. Zweitens: Sei positiv, lächle, und sei freundlich. Drittens: Sei anpassungsfähig und zugänglich, und versuche, eine gemeinsame Grundlage mit dem Wohnungsinhaber zu finden. Viertens: Bestelle genügend Zeitschriften für den ganzen Monat. Ich habe eine große Bestellung, da mir das zusätzlichen Anreiz bietet. Fünftens: Reserviere einen Abend in der Woche für den Zeitschriftendienst, denn dann sind mehr Menschen zu Hause, und sie sind entspannt. Sechstens: Richte eine Zeitschriftenroute ein, selbst wenn es nur eine kleine ist.“
Eine Zeitschriftenroute einrichten
17. (a) Auf welchen Bereich unseres Zeitschriftendienstes kann der Grundsatz aus Apostelgeschichte 15:36 angewandt werden? (b) Wie geben Verkündiger in Ländern, in denen ein schlechter Postdienst besteht, Zeitschriften ab?
17 „Eine Möglichkeit zur vermehrten Zeitschriftenverbreitung besteht darin, genau zu notieren, wo man Zeitschriften abgegeben hat, und dann regelmäßig wieder vorzusprechen“, sagte Ollie, der in Burkina Faso (Afrika) diente. „Ich hatte 15 Leute auf meiner Zeitschriftenroute. Da der Zweig in Burkina Faso keine eigene Druckerei hat und die Postauslieferung unzuverlässig ist, erhalten die Zeugen ihre Verbreiterexemplare häufig bündelweise, zeitweise vier oder fünf Ausgaben gleichzeitig.“ Verhält es sich in deinem Land ebenso? Wenn ja, was kann man tun, um dieser Herausforderung zu begegnen? „Du kannst ein Exemplar jeder Ausgabe in die Hand nehmen, die Zeitschriften auffächern und den Interessierten bitten, sich die auszusuchen, die er gern lesen möchte“, schlug Ollie vor. „Gewöhnlich nimmt er alle.“
‘Walle weiterhin von einer guten Sache’
18. Welche Gesichtspunkte der neuesten Predigtdienstberichte sind besonders lobenswert, und worauf könnten wir noch mehr Aufmerksamkeit richten?
18 Ihr Königreichsverkündiger habt dazu beigetragen, daß die Zahl der Abonnements auf beide Zeitschriften drastisch gestiegen ist. Ihr seid dafür zu loben, daß ihr auf diese Weise euren Eifer in der Verkündigung der guten Botschaft bekundet. Ebenfalls lobenswert ist der Anstieg der Gesamtzahl der verbreiteten Zeitschriften. Vielleicht können wir als einzelne jedoch der Zeitschriftenverbreitung noch mehr Aufmerksamkeit schenken. Aufgrund einer intensiveren Gebietsbearbeitung ist die Zeitschriftenverbreitung pro Verkündiger zurückgegangen. Da die Zeit des Endes sehr weit vorangeschritten ist, fragen wir uns: Können wir noch mehr ‘wallen von der guten Sache’ des Königreiches, indem wir durch Zeitschriften Zeugnis geben? (Psalm 45:1; 1. Petrus 4:7).
19. Durch welche zwei Methoden können wir die Königreichswahrheit verfechten?
19 Christus zieht in Königreichspracht hin zum Erfolg in der Heiligung des Namens und der Rechtfertigung der universellen Souveränität seines Vaters (Offenbarung 6:2). Daher wollen wir unsere Zunge und die gedruckte Botschaft gebrauchen, um seine Ankunft zu verkündigen. Mögen wir in Loyalität unsere Stimme zusammen mit der gesalbten Wächterklasse erheben, während sie sich Christus in der Verfechtung der Wahrheit von Gottes aufgerichtetem messianischen Königreich anschließt. Ja, laßt uns die Zeitschriften Der Wachtturm und Erwachet! weit verbreiten, denn sie erfüllen eine wesentliche Rolle, während unser König ‘in der Sache der Wahrheit einherfährt’ (Psalm 45:4).
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