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Die gefürchtetste Krankheit des 19. JahrhundertsErwachet! 2010 | Oktober
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„Wir sind immer verschont geblieben“
In den 1970er-Jahren rollte eine Verfolgungswelle über Jehovas Zeugen in Malawi und viele mussten fliehen. Sie suchten im benachbarten Mosambik Schutz; dort wurden über 30 000 Männer, Frauen und Kinder in zehn Flüchtlingslagern untergebracht. Solche Lager sind ja bekanntlich eine Brutstätte für wasserbedingte Krankheiten. Wie erging es den Zeugen Jehovas?
Lemon Kabwazi lebte mit 17 000 Menschen im größten Lager in Mlangeni. Er erzählt: „Das Lager wurde immer sauber gehalten. Außerhalb hoben wir Grubenlatrinen aus und niemand durfte im Lager seine eigene Latrine anlegen. Es gab da auch keine Abfallgruben, die waren ebenfalls draußen. Freiwillige kümmerten sich um alles, was mit der sanitären Versorgung zu tun hatte, und sahen zu, dass das Wasser aus den Brunnen, die wir an separaten Stellen abseits vom Lager angelegt hatten, nicht verunreinigt wurde. Wir lebten zwar ziemlich beengt zusammen, aber jeder hielt sich an das, was die Bibel über Hygiene sagt. So sind wir von schlimmen Krankheiten immer verschont geblieben und kein Einziger hat Cholera bekommen.“
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Die gefürchtetste Krankheit des 19. JahrhundertsErwachet! 2010 | Oktober
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[Bild auf Seite 22]
Über 30 000 Männer, Frauen und Kinder lebten in zehn Flüchtlingslagern in Mosambik; dort wurde peinlich auf Sauberkeit geachtet
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