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41. Bibelbuch — Markus„Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich“
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Von sozusagen allem, was Markus aufzeichnete, war Petrus Augenzeuge gewesen; es ist also möglich, daß Markus vieles, was er erwähnte, aber in den anderen Evangelien fehlt, von ihm erfahren hatte. Zum Beispiel spricht Markus von den „Lohnarbeitern“, die für Zebedäus arbeiteten, davon, daß ein Aussätziger Jesus inständig, „ja kniefällig“ bat, daß ein Mann, der unter der Macht eines Dämons stand, sich ‘mit Steinen zerschlug’ und daß Jesus auf dem Ölberg, „dem Tempel gegenüber“, saß, als er seine Prophezeiung über das ‘Kommen des Menschensohnes mit großer Macht und Herrlichkeit’ äußerte (Mar. 1:20, 40; 5:5; 13:3, 26).
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41. Bibelbuch — Markus„Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich“
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hatte Markus offensichtlich beim Schreiben vornehmlich die Römer im Sinn. Wieso wissen wir das? Markus erwähnt das Gesetz Mose nur dann, wenn er von einem Gespräch berichtet, das sich darauf bezog; außerdem läßt er das Geschlechtsregister Jesu aus. Das Evangelium Christi stellt er als von weltumfassender Bedeutung dar. Jüdische Bräuche und Lehren, mit denen nichtjüdische Leser eventuell nicht vertraut waren, erklärt er kurz (2:18; 7:3, 4; 14:12; 15:42), und aramäische Ausdrücke übersetzt er (3:17; 5:41; 7:11, 34; 14:36; 15:22, 34). Wenn er geographische Bezeichnungen oder Pflanzen aus Palästina erwähnt, macht er dazu nähere Angaben (1:5, 13; 11:13; 13:3). Den Wert jüdischer Münzen gibt er in römischem Geld an (12:42, Fußnote). Er verwendet mehr lateinische Wörter als die anderen Evangelienschreiber, z. B. speculator (Leibwächter), praetorium (Palast des Statthalters) und centurio (Offizier) (6:27; 15:16, 39).
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