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MartiniqueJahrbuch der Zeugen Jehovas 1998
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Eine Frau, die sechs Kinder von drei verschiedenen Männern hatte und mit dem Vater ihres jüngsten Kindes zusammenlebte, als sie mit dem Bibelstudium begann, war die erste, die sich auf Martinique mit diesem Erfordernis auseinandersetzen mußte. Marguerite Lislet erkannte schnell, welche tiefgreifenden Änderungen sie vornehmen mußte, wenn sie Jehova gefallen wollte (1. Kor. 6:9-11). Sie bat ihren Lebensgefährten, sie zu verlassen, und trotz ihrer gesundheitlichen Probleme nahm sie mutig finanzielle Schwierigkeiten in Kauf, was die Versorgung ihrer sechs Kinder betraf. Sie ließ sich 1956 taufen. Später wurde sie die erste einheimische Sonderpionierin.
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MartiniqueJahrbuch der Zeugen Jehovas 1998
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In dem Dorf Le Vauclin zeigte sich eine Standesbeamtin überrascht, als Jacques und Pierrette Nelson, einheimische Sonderpioniere, innerhalb von kurzer Zeit als Trauzeugen bei der Eheschließung von zwei Paaren dienten, die jahrelang unverheiratet zusammengelebt hatten. Die Beamtin besaß bereits das Buch Das Familienleben glücklich gestalten, doch nun versprach sie, es erneut zu lesen, weil sie sich in der gleichen Situation befand wie diejenigen, deren Eheschließung sie nun vollzogen hatte. Zum Schluß der zwanglosen Unterhaltung sagte sie zu den beiden Zeugen Jehovas: „Jamais deux sans trois“ (Aller guten Dinge sind drei). Das bewahrheitete sich auch in diesem Fall, denn bald darauf stand sie erneut den Sonderpionieren gegenüber, die als Trauzeugen für ein drittes Paar dienten, mit dem sie studiert hatten.
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