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Brauchen wir wirklich die Religion?Der Wachtturm 1991 | 1. Dezember
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Wenn ja, dann haben wir manches mit den Menschen gemein, die 1844 lebten, das Jahr, als Karl Marx schrieb: „Die Religion ... ist das Opium des Volkes.“
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Brauchen wir wirklich die Religion?Der Wachtturm 1991 | 1. Dezember
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Unter anderem die von Karl Marx stammende antireligiöse Philosophie, die großen Einfluß gewann. Marx machte keinen Hehl daraus, daß er die Religion als Hindernis für den Fortschritt des Menschen betrachtete. Dessen Bedürfnisse, so behauptete er, könnten am besten durch den Materialismus gestillt werden, eine Philosophie, in der für Gott oder die traditionelle Religion kein Platz mehr ist. Marx war der Ansicht: „Die Aufhebung der Religion als des illusorischen Glücks des Volkes ist die Forderung seines wirklichen Glücks.“
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Brauchen wir wirklich die Religion?Der Wachtturm 1991 | 1. Dezember
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[Bild auf Seite 3]
„Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volkes.“
[Bildnachweis]
Foto: New York Times, Berlin (33225115)
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