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  • Ist es für Christen angebracht, den Rosenkranz zu verwenden?
    Erwachet! 1990 | 8. Juni
    • „MIT Hilfe Marias und des Rosenkranzes kann man sich Gott, dem Allmächtigen, am besten im Gebet nahen“ (Jean).

      „Wenn man irgendwelche Hilfe von Maria benötigt, kann man sie am besten durch die Verwendung des Rosenkranzes erhalten. Ich würde nie ohne ihn irgendwohin gehen“ (Kevin).

      „Uns wurde beigebracht, daß man durch Maria zu Gott beten muß“ (Jeannine, eine ehemalige Nonne).

      Gibt es eine echte Grundlage für ein solches Vertrauen in den Rosenkranz? Hat Gott, Christus oder Maria zu seinem Gebrauch ermuntert? Was sagen die Geschichte und Gottes heiliges Wort darüber?

  • Ist es für Christen angebracht, den Rosenkranz zu verwenden?
    Erwachet! 1990 | 8. Juni
    • Maria und der Rosenkranz

      Maria wird die „Königin des heiligen Rosenkranzes“ genannt. Man sagt von ihr, sie fordere Katholiken auf: „Betet den Rosenkranz.“ Die Anfänge des gebräuchlichsten Rosenkranzes, des „Rosenkranzes der gebenedeiten Jungfrau Maria“, reichen bis in das 12. Jahrhundert u. Z. zurück. Seine endgültige Form erhielt er im 15. Jahrhundert. Der Rosenkranz und die Marienverehrung gehen Hand in Hand, da Maria als Befürworterin des Rosenkranzes angesehen wird und als die Person, der im Gebet die größte Wichtigkeit zukommt.

      Warum wird Maria und dem Rosenkranz so viel Bedeutung beigemessen? Katholische Autoritäten weisen auf das hin, was der Engel Gabriel zu Maria sagte: „Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir“ (Lukas 1:28, Einheitsübersetzung). Maria erkannte jedoch an, daß ihre Rolle bei der Empfängnis und der Geburt Jesu zwar wichtig, aber unbedeutend war im Vergleich zu der hohen Stellung, die der Sohn, den sie bekommen sollte, erhalten würde. Über ihn sagte der Engel Gabriel anschließend: „Er wird groß sein und der Sohn des Allerhöchsten genannt werden. Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben. ... Und seines Reiches wird kein Ende sein“ (Lukas 1:32, 33, Rösch).

      Beachten wir, daß die Aufmerksamkeit nicht so sehr auf Maria, sondern auf den Sohn gelenkt werden sollte, den sie empfangen würde — Jesus. Er war es, der groß sein und als König regieren würde (Philipper 2:9, 10). Nichts wird darüber gesagt, daß Maria „Königin des heiligen Rosenkranzes“ genannt werden sollte. Maria empfing allerdings einen Segen: Sie wurde die Mutter Jesu (Lukas 1:42).

      Maria war keine ehrgeizige Frau, die nach Ansehen strebte. Sie war glücklich und zufrieden, eine demütige Anbeterin Gottes, des Höchsten, zu sein. Ihre Bescheidenheit und ihre unterwürfige Einstellung kommen in der Antwort zum Ausdruck, die sie dem Engel Gabriel gab: „Ich bin eine Magd des Herrn“ (Lukas 1:38, Allioli). Während ihres ganzen Lebens erwies sich Maria als eine echte Frau des Glaubens, eine Frau, die Gerechtigkeit liebte, eine loyale und treue Jüngerin Jesu Christi, die zusammen mit anderen Dienern Gottes, des Allmächtigen, demütig zu Gott betete. Die ersten Christen beteten zusammen mit Maria, nicht zu ihr (Apostelgeschichte 1:13, 14).

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