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  • Masada — Warum kam es zur Tragödie?
    Der Wachtturm 1990 | 15. Oktober
    • Heute noch zeugen die Umrisse der römischen Lager und des Belagerungswalls sowie die riesige Rampe davon, wie der jüdische Aufstand endete. 1965 gingen eingehende archäologische Ausgrabungen in Masada zu Ende. Über die Funde heißt es in dem Werk The New Encyclopædia Britannica (1987): „Die Beschreibungen des römisch-jüdischen Historikers Josephus — der bis dahin einzige ausführliche Aufschluß über die Geschichte Masadas — erwiesen sich als äußerst genau.“

  • Masada — Warum kam es zur Tragödie?
    Der Wachtturm 1990 | 15. Oktober
    • a In Masada fanden Archäologen Hunderte von Münzen mit hebräischen Aufschriften zur Feier des Aufstands, wie zum Beispiel „Für die Freiheit Zions“ und „Jerusalem, die Heilige“. Dr. Yigael Yadin schreibt in seinem Buch Masada: „Die Sekel aus unseren Münzschätzen tragen Prägungsdaten aus sämtlichen Jahren des Aufstands, vom Jahr eins bis zum letzten sehr selten belegten Jahr fünf. Es entspricht dem Jahre 70 n. Chr., als der Tempel von Jerusalem zerstört wurde.“ Siehe die obige Münze.

      b An einer strategischen Stelle in der Nähe eines der Tore von Masada fand man 11 Gefäßscherben, auf die je ein kurzer hebräischer Spitzname geschrieben war. Einige Gelehrte sagen, es könnte sich dabei um die von Josephus erwähnten Lose handeln. Auf einem Scherben stand „Ben Jair“, was „Sohn Jairs“ bedeutet. „Yadins Entdeckung der Lose, einschließlich desjenigen mit dem Namen Ben Jair, ist eine großartige Bestätigung des Berichts des Josephus“, schreibt Louis Feldman in dem Buch Josephus and Modern Scholarship.

  • Masada — Warum kam es zur Tragödie?
    Der Wachtturm 1990 | 15. Oktober
    • [Bild auf Seite 4]

      Eine jüdische Münze aus dem Jahr 67 u. Z., auf der das „Jahr 2“ des Krieges gegen Rom erwähnt wird

      [Bildnachweis]

      Pictorial Archive (Near Eastern History) Est.

  • Masada — Das Kommen des Messias bewiesen?
    Der Wachtturm 1990 | 15. Oktober
    • Bei einer Besichtigung der Ausgrabungen in Masada sind die Ruinen einer Synagoge zu sehen, in der sich die Dolchmänner zur Anbetung versammelten, sowie rituelle Bäder, die der religiösen Reinigung dienten.

      Auch Bibelfragmente hat man in Masada gefunden. Man mag sich fragen, inwieweit sich der Wortlaut der biblischen Botschaft, die den Dolchmännern zur Verfügung stand, mit dem vergleichen läßt, was wir heute in der Bibel lesen. Dr. Yigael Yadin schreibt in seinem Buch Masada über den ersten derartigen Fund:

      „Eine rasche Untersuchung an Ort und Stelle ergab, daß es sich um eine Passage aus dem Psalter handelte. Es gelang uns sogar, die Psalmen 81 bis 85 zu identifizieren. ... Außerdem besaßen wir einen sicheren Anhaltspunkt für die Datierung; denn die Schrift kann unmöglich später als 73 n. Chr., da Masada fiel, entstanden sein. ... dieser Teil des Psalters [ist], von geringfügigen Abweichungen abgesehen, mit dem Text der heute benutzten biblischen Bücher identisch.“

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