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„Heute abend bist du tot!“Erwachet! 1991 | 22. August
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Wyndham hat Krampfadern in der Speiseröhre, was hin und wieder zu inneren Blutungen führt. Hinzu kommt noch, daß er an partieller Hämophilie (Bluterkrankheit) leidet.
Die Lage wird ernst
Verständlicherweise waren Wyndhams Eltern besorgt, als ihr Sohn nach sieben beschwerdefreien Jahren am Dienstag, den 28. November 1989 erneut Blutungen hatte. Wyndham wurde unverzüglich ins Krankenhaus gebracht. Nachdem man seine Speiseröhre mit dem Endoskop untersucht hatte, sank sein Hämoglobinwert auf 6,6 Gramm pro Deziliter. (Der Normalwert beträgt 14 bis 15 g/dl.) In der Nacht waren alle beunruhigt, weil Wyndham immer wieder aufwachte.
Am Mittwoch mittag war sein Hb-Wert auf 4,3 gesunken, und die Blutungen hielten an. Daraufhin fand das erste von mehreren Gesprächen mit dem medizinischen Personal statt, bei denen es um Wyndhams Ablehnung einer Bluttransfusion ging. Chris, Wyndhams Vater, berichtet: „Wir argumentierten ausführlich mit der Bibel. Auch stellten wir klar, daß wir ärztliche Hilfe nicht ablehnten und das Leben nicht geringschätzten. Wir sagten den Ärzten, daß wir in dieser Notlage dringend auf ihr medizinisches Können angewiesen seien und daß wir nur die Behandlung mit Blut ablehnten.“
Gegen 14 Uhr wurde ein Schlauch durch Wyndhams Mund eingeführt, der aufgepumpt werden konnte, um Druck auf die geschwollenen Blutgefäße auszuüben und dadurch die Blutung zu unterbinden.
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„Heute abend bist du tot!“Erwachet! 1991 | 22. August
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Wyndham hat Krampfadern in der Speiseröhre, was hin und wieder zu inneren Blutungen führt. Hinzu kommt noch, daß er an partieller Hämophilie (Bluterkrankheit) leidet.
Die Lage wird ernst
Verständlicherweise waren Wyndhams Eltern besorgt, als ihr Sohn nach sieben beschwerdefreien Jahren am Dienstag, den 28. November 1989 erneut Blutungen hatte. Wyndham wurde unverzüglich ins Krankenhaus gebracht. Nachdem man seine Speiseröhre mit dem Endoskop untersucht hatte, sank sein Hämoglobinwert auf 6,6 Gramm pro Deziliter. (Der Normalwert beträgt 14 bis 15 g/dl.) In der Nacht waren alle beunruhigt, weil Wyndham immer wieder aufwachte.
Am Mittwoch mittag war sein Hb-Wert auf 4,3 gesunken, und die Blutungen hielten an. Daraufhin fand das erste von mehreren Gesprächen mit dem medizinischen Personal statt, bei denen es um Wyndhams Ablehnung einer Bluttransfusion ging. Chris, Wyndhams Vater, berichtet: „Wir argumentierten ausführlich mit der Bibel. Auch stellten wir klar, daß wir ärztliche Hilfe nicht ablehnten und das Leben nicht geringschätzten. Wir sagten den Ärzten, daß wir in dieser Notlage dringend auf ihr medizinisches Können angewiesen seien und daß wir nur die Behandlung mit Blut ablehnten.“
Gegen 14 Uhr wurde ein Schlauch durch Wyndhams Mund eingeführt, der aufgepumpt werden konnte, um Druck auf die geschwollenen Blutgefäße auszuüben und dadurch die Blutung zu unterbinden. Der Schlauch reicht bis in den Magen und saugt auch Blut auf, das sich als Folge der inneren Blutungen dort angesammelt hat.
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