-
„Zum Haus Jehovas laßt uns gehen“Königreichsdienst 1993 | April
-
-
5 Informiert Interessierte, daß es in der Nähe eine zentrale Zusammenkunftsstätte gibt, wo regelmäßig Unterweisung erteilt wird. Nennt ihnen die Adresse des Königreichssaals und die Zusammenkunftszeiten. Erklärt die Unterschiede zwischen unseren Zusammenkünften und religiösen Veranstaltungen, die sie in der Vergangenheit besucht haben mögen. Jeder ist willkommen; es gibt weder eine Kollekte noch öffentliche Sammlungen. Das Programm wird zwar von ernannten Dienern geleitet, aber jeder hat die Möglichkeit, sich zu beteiligen, indem er Kommentare gibt oder bei Programmpunkten mitwirkt. Familien sind willkommen; Kinder werden bei unseren biblischen Betrachtungen einbezogen. Die ernannten Diener tragen keine besondere Kleidung oder besondere Gewänder. Der Königreichssaal ist geschmackvoll gestaltet, und es gibt keine Kerzen, Statuen oder Bildnisse. Die Anwesenden stammen hauptsächlich aus der näheren Umgebung.
-
-
„Zum Haus Jehovas laßt uns gehen“Königreichsdienst 1993 | April
-
-
9 Neue ermuntern, in die Zusammenkünfte zu kommen: Neue müssen erkennen, wie wichtig es ist, die Zusammenkünfte zu besuchen. Bemühe dich, ihr Interesse dafür zu wecken. Weise auf die Artikel hin, die im Wachtturm-Studium behandelt werden. Nenne die Themen der nächsten Vorträge. Erwähne Höhepunkte des Stoffs, der in der Theokratischen Predigtdienstschule und im Versammlungsbuchstudium behandelt wird. Erzähle, wie du persönlich über das denkst, was du in den Zusammenkünften lernst, und warum du es für notwendig erachtest, diesen beizuwohnen. Wenn möglich, biete eine Mitfahrgelegenheit an. Ein Telefonanruf vor der Zusammenkunft mag ein zusätzlicher Ansporn sein, sie zu besuchen.
10 Wenn jemand, der die Bibel studiert, eine Zusammenkunft besucht, sollte er das Gefühl haben, daß er willkommen ist. Mach ihn mit anderen bekannt, auch mit den Ältesten. Wohnt er dem öffentlichen Vortrag bei, stell ihn dem Redner vor. Führe ihn im Königreichssaal herum. Erkläre ihm den Zweck des Literatur- und des Zeitschriftentischs, der Spendenkästen, der Bibliothek und des Jahrestextes. Erwähne, daß der Saal nicht nur ein Ort der Anbetung ist, sondern auch ein Zentrum, von dem aus das Predigtwerk am Ort organisiert wird.
11 Erkläre, wie unsere Zusammenkünfte durchgeführt werden. Zeige dem Studierenden die Veröffentlichungen, die wir verwenden. Weise darauf hin, daß die Bibel unser Hauptlehrbuch ist. Jeder kann sich beteiligen, selbst kleine Kinder. Weise darauf hin, daß die Musik und die Texte in unserem Liederbuch sämtlich von Zeugen Jehovas geschrieben wurden, um in Verbindung mit unserer Anbetung verwendet zu werden. Lenke die Aufmerksamkeit auf die unterschiedliche Herkunft der Anwesenden. Äußere dich positiv über den Geist der Freundlichkeit und der Gastfreundschaft. Dieses freundliche, aufrichtige Interesse kann für den Studierenden ein gewichtiger Grund sein wiederzukommen.
12 Warum einige zögern mögen: Manche zögern jedoch trotz allem, was du tust, sich enger mit der Organisation zu verbinden. Gib nicht schnell auf. Versuche, dich in sie hineinzuversetzen. Bisher haben sie wahrscheinlich keine echte Notwendigkeit verspürt, außer zu besonderen Anlässen Gottesdienste zu besuchen. Vielleicht werden sie von Familienangehörigen oder Freunden unter Druck gesetzt. Sie mögen von Nachbarn durch geringschätzige Bemerkungen verunsichert werden. Und sie sind möglicherweise den verschiedensten Ablenkungen ausgesetzt, sei es in Form von Geselligkeiten oder Entspannung. In ihren Augen können das unüberwindliche Hindernisse sein; du mußt ihnen helfen, alles im richtigen Licht zu sehen und sich „der wichtigeren Dinge [zu] vergewissern“ (Phil. 1:10).
13 Nenne biblische Gründe, warum wir ausharren sollten. Betone, daß niemand von uns auf die Ermunterung und die geistige Erbauung verzichten kann, die unser Zusammenkommen bietet (Röm. 1:11, 12). Jesus zeigte deutlich, daß Widerstand von seiten der Familie nicht dazu berechtigt zu zögern (Mat. 10:34-39). Paulus forderte uns auf, uns dessen nicht zu schämen, uns öffentlich als Jünger Jesu zu erkennen zu geben (2. Tim. 1:8, 12-14). Persönliche Bestrebungen und Ablenkungen müssen im Rahmen bleiben, sonst werden sie zu einer Schlinge (Luk. 21:34-36). Den Segen Jehovas verdient nur jemand, der ungeteilten Herzens, nicht halbherzig ist (Kol. 3:23, 24). Wenn du Wertschätzung für diese biblischen Grundsätze weckst, kannst du dem Studierenden den Weg zu geistigen Fortschritten bahnen.
-