-
Wie wir uns in den Zusammenkünften gegenseitig Mut machen könnenDer Wachtturm (Studienausgabe) 2023 | April
-
-
Vielleicht melden sich so viele, dass man selbst oft übersehen wird. Daniellec zum Beispiel hat schon immer gerne Kommentare gegeben. Sie sieht das als Teil ihrer Anbetung, als Chance, andere zu stärken, und als Möglichkeit, sich biblische Wahrheiten fest einzuprägen. Aber als sie dann in eine größere Versammlung wechselte, wurde sie seltener aufgerufen. Bei manchen Zusammenkünften auch gar nicht. Sie erzählt: „Das war frustrierend. Ich hatte jedes Mal das Gefühl, dass mir etwas Schönes genommen wird. Wenn das immer wieder vorkommt, fragt man sich, ob es Absicht ist.“
10. Was könntest du tun, um eher die Chance zu bekommen, einen Kommentar zu geben?
10 Hast du dich auch schon mal so gefühlt wie Danielle? Vielleicht hast du dann gedacht: „Ich versuchs jetzt gar nicht mehr und hör einfach nur zu.“ Aber gib nicht auf. Vielleicht hilft es dir, für jede Zusammenkunft mehrere Kommentare vorzubereiten. Falls du dann am Anfang nicht drankommst, hast du im Verlauf der Zusammenkunft noch weitere Gelegenheiten. Bei der Vorbereitung auf das Wachtturm-Studium könntest du dich bei jedem Absatz fragen, wie er mit dem Thema zusammenhängt. So hast du wahrscheinlich während des ganzen Studiums gute Kommentare parat. Außerdem könntest du Kommentare vorbereiten, in denen es um tiefere Wahrheiten geht, die nicht leicht zu erklären sind (1. Kor. 2:10). Bei solchen Absätzen melden sich oft nicht so viele. Aber was ist, wenn du diese Vorschläge umgesetzt hast und nach mehreren Zusammenkünften immer noch nicht drangekommen bist? Du könntest dann vor der Zusammenkunft den Studienleiter ansprechen und ihm sagen, zu welcher Frage du gerne eine Antwort geben würdest.
-
-
Wie wir uns in den Zusammenkünften gegenseitig Mut machen könnenDer Wachtturm (Studienausgabe) 2023 | April
-
-
13. Wie können wir es anderen ermöglichen, Kommentare zu geben?
13 Wenn wir kurze Kommentare geben, bleibt für andere mehr Zeit, sich zu beteiligen. Älteste und andere erfahrene Verkündiger können hier mit gutem Beispiel vorangehen. Auch bei kurzen Kommentaren sollten wir nicht zu viele Punkte anführen. Erwähnen wir alles, was im Absatz angesprochen wird, bleibt für die anderen kaum etwas übrig. Dieser Absatz zum Beispiel enthält zwei Anregungen: Kommentare kurz zu halten und nicht zu viele Gedanken zu erwähnen. Wenn du also den ersten Kommentar zu diesem Absatz gibst, könntest du nur einen dieser Punkte nennen.
Wann würden wir uns vielleicht entscheiden, die Hand nicht zu heben? (Siehe Absatz 14)f
14. Was hilft uns zu entscheiden, wie oft wir uns melden? (Siehe auch das Bild.)
14 Überleg auch, wie oft du dich melden möchtest. Wenn wir zu oft die Hand heben, könnte sich der Leiter unter Druck gesetzt fühlen, uns immer wieder aufzurufen, obwohl andere noch nicht die Gelegenheit hatten dranzukommen. Das könnte ihnen die Motivation nehmen, sich zu melden (Pred. 3:7).
15. (a) Wie sollten wir reagieren, wenn wir nicht drankommen? (b) Was kann der Leiter eines Programmpunkts tun, damit möglichst viele einen Kommentar geben können? (Siehe den Kasten „Wenn du der Leiter bist“.)
15 Wenn sich viele in der Versammlung melden, kommen wir wahrscheinlich nicht so oft dran, wie wir es uns wünschen. Oder der Studienleiter kann uns manchmal gar nicht aufrufen. Wir sind dann vielleicht enttäuscht, sollten aber versuchen, es nicht persönlich zu nehmen (Pred. 7:9).
16. Wie können wir diejenigen ermutigen, die Kommentare geben?
16 Falls du nicht so oft drankommst, wie du möchtest, dann hör gut zu, wenn andere etwas sagen, und lob sie danach für ihre Kommentare. Ein Lob kann deine Brüder und Schwestern genauso aufbauen wie die Kommentare, die du gegeben hättest (Spr. 10:21). Loben ist eine weitere Möglichkeit, einander Mut zu machen.
-