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Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1988Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1988
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Einige Frauen, die in der gleichen Fabrik arbeiteten, begannen mit den Missionaren zu studieren. Es zeigte sich bald, wie die Wahrheit auf sie wirkte. Sie lehnten es ab, Überstunden zu machen, wenn am Abend Zusammenkünfte stattfanden. In den meisten Fabriken ist dies unmöglich, weil die Beschäftigten dort viele Stunden am Tag arbeiten. Man beobachtete jedoch ihre Ehrlichkeit sowie ihre vorbildliche Arbeitsweise und betraute sie bald mit mehr Verantwortung. Sie erhielten die verantwortungsvolle Aufgabe, den Produktionsbericht zu führen.
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Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1988Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1988
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Nachdem sie getauft worden waren, wollten sie den Pionierdienst aufnehmen. Deshalb gaben sie ihre Ganztagsarbeit auf und bemühten sich, eine Beschäftigung mit einer passenderen Arbeitszeit zu finden. Ihr früherer Arbeitgeber sprach sie jedoch an und machte ihnen das Angebot, sie drei Tage in der Woche zu beschäftigen, und kam ihrem Wunsch nach — „keine Überstunden an den Abenden, an denen die Zusammenkünfte stattfanden, und arbeitsfrei für die Kongresse“. Man rechnete sich aus, daß man Geld sparen würde, wenn die Schwestern wieder eingestellt würden. Wie kam man zu dieser Schlußfolgerung? Die Schwestern leisteten gute Arbeit, ohne daß sie beaufsichtigt wurden. Sie würden auch nicht stehlen. Der Chef sagte sich: Wenn die Zeugen so viel Treue für ihren Gott an den Tag legen, dann sind sie auch gewiß vertrauenswürdige Arbeiterinnen für die Firma.
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