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Gemeinde, VersammlungEinsichten über die Heilige Schrift, Band 1
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Die grundlegenden Merkmale der Anbetung in der Synagoge wurden für christliche Versammlungsstätten übernommen, wo man die Schriften vorlas und erläuterte, einander ermunterte, betete und Gott lobpries (1Ko 14:26-33, 40; Kol 4:16; siehe SYNAGOGE).
Christliche Zusammenkünfte. Bei verschiedenen Gelegenheiten versammelten sich große Menschenmengen vor Jesus Christus, die aus seinen Worten großen Nutzen zogen, wie im Fall der Bergpredigt (Mat 5:1 bis 7:29). Dabei handelte es sich zwar nicht um organisierte Zusammenkünfte, aber manchmal dauerten sie so lange, dass es nötig wurde, die versammelten Menschenmengen zu speisen – ein Umstand, dem Jesus dadurch begegnete, dass er durch ein Wunder Nahrung vermehrte (Mat 14:14-21; 15:29-38). Oftmals versammelte Christus seine Jünger und gab ihnen Anweisungen hinsichtlich geistiger Belange, und auch nach seinem Tod kamen seine Nachfolger zusammen, wie beispielsweise am Pfingsttag des Jahres 33 u. Z., als der heilige Geist auf die Versammelten ausgegossen wurde (Apg 2:1-4).
Bei den ersten Christen war es Brauch, sich zu versammeln, und zwar gewöhnlich in kleinen Gruppen. Doch zuweilen war bei ihren Zusammenkünften „eine beträchtliche Volksmenge“ zugegen (Apg 11:26). Jesu Halbbruder Jakobus betrachtete es als passend, geistigen Israeliten Rat zu erteilen, die bei einer öffentlichen Zusammenkunft (gr. synagōgḗ) der Versammlung Parteilichkeit bekundeten und Reiche bevorzugten (Jak 2:1-9).
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Gemeinde, VersammlungEinsichten über die Heilige Schrift, Band 1
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Bei den ersten Christen war es Brauch, sich zu versammeln, und zwar gewöhnlich in kleinen Gruppen. Doch zuweilen war bei ihren Zusammenkünften „eine beträchtliche Volksmenge“ zugegen (Apg 11:26). Jesu Halbbruder Jakobus betrachtete es als passend, geistigen Israeliten Rat zu erteilen, die bei einer öffentlichen Zusammenkunft (gr. synagōgḗ) der Versammlung Parteilichkeit bekundeten und Reiche bevorzugten (Jak 2:1-9).
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