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  • Harmagedon — Ein erfreulicher Neubeginn
    Der Wachtturm 2005 | 1. Dezember
    • Harmagedon — Ein erfreulicher Neubeginn

      DAS Wort „Harmagedon“ geht auf den hebräischen Ausdruck „Har-Magedon“ oder „Berg von Megiddo“ zurück. Man findet ihn in Offenbarung 16:16, wo es heißt: „Sie versammelten sie an den Ort, der auf Hebräisch Har-Magedon genannt wird.“

  • Harmagedon — Ein erfreulicher Neubeginn
    Der Wachtturm 2005 | 1. Dezember
    • Bedeutet die Bezugnahme auf den „Berg von Megiddo“, dass Harmagedon auf einem bestimmten Berg im Nahen Osten ausgefochten wird? Nein. Zum einen gibt es einen solchen Berg gar nicht — an der Stätte des alten Megiddo erhebt sich nur ein etwa 20 Meter hoher Hügel über die angrenzende Talebene. Zum anderen könnte das Gebiet rund um Megiddo nicht im Entferntesten alle „Könige der Erde und ihre Heere“ fassen (Offenbarung 19:19). Megiddo war allerdings Schauplatz einiger äußerst erbitterter und entscheidender Schlachten in der nahöstlichen Geschichte. Daher steht die Bezeichnung Harmagedon als Symbol für einen entscheidenden Konflikt mit einem einzigen, eindeutigen Sieger. (Siehe den Kasten „Megiddo — ein passendes Symbol“ auf Seite 5.)

  • Harmagedon — Ein erfreulicher Neubeginn
    Der Wachtturm 2005 | 1. Dezember
    • [Kasten/Bild auf Seite 5]

      MEGIDDO — EIN PASSENDES SYMBOL

      Das alte Megiddo lag strategisch günstig und überblickte den Westteil der fruchtbaren Jesreelebene in Nordisrael. Es kontrollierte die internationalen Handels- und Heerstraßen, die sich dort kreuzten. Deshalb wurde Megiddo zum Schauplatz entscheidender Schlachten. Professor Graham Davies schreibt in seinem Buch Cities of the Biblical World—Megiddo: „Die Stadt Megiddo . . . war für Händler und Wanderarbeiter aus allen Richtungen leicht erreichbar; aber gleichzeitig konnte sie — sofern sie stark genug war — den Zugang zu diesen Straßen steuern und so die Entwicklung von Handel und Krieg lenken. Es überrascht daher nicht, dass sie . . . als Kriegsbeute häufig umkämpft war und von demjenigen, dem sie jeweils zufiel, heftig verteidigt wurde.“

      Megiddos lange Geschichte begann im zweiten Jahrtausend v. u. Z., als der ägyptische Herrscher Thutmosis III. dort die kanaanitischen Fürsten besiegte. Sie setzte sich durch all die Jahrhunderte fort bis ins Jahr 1918, als der britische General Edmund Allenby dem türkischen Heer dort eine empfindliche Niederlage beibrachte. Bei Megiddo befähigte Gott den Richter Barak, einen vernichtenden Schlag gegen den Kanaaniterkönig Jabin zu führen (Richter 4:12-24; 5:19, 20). Ganz in der Nähe schlug der Richter Gideon die Midianiter in die Flucht (Richter 7:1-22). Und dort wurden auch die Könige Ahasja und Josia getötet (2. Könige 9:27; 23:29, 30).

      Harmagedon mit dieser Gegend in Verbindung zu bringen ist also durchaus passend, da sie die Stätte vieler entscheidender Schlachten war. Es ist ein passendes Symbol für Gottes vollständigen Sieg über alle gegnerischen Mächte.

      [Bildnachweis]

      Pictorial Archive (Near Eastern History) Est.

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