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  • In Zion sprosst Gerechtigkeit
    Die Prophezeiung Jesajas — Licht für alle Menschen II
    • 7, 8. (a) Welche zwei ‘Jahre des Wohlwollens’ sind uns bekannt? (b) Welche ‘Tage der Rache’ Jehovas gibt es?

      7 Für das Predigen der guten Botschaft ist eine Zeit festgesetzt. Jesus und seine Nachfolger wurden beauftragt, „auszurufen das Jahr des Wohlwollens seitens Jehovas und den Tag der Rache seitens unseres Gottes; um zu trösten alle Trauernden“ (Jesaja 61:2). Ein Jahr ist zwar eine lange Zeit, doch hat es einen Anfang und ein Ende. Jehovas „Jahr des Wohlwollens“ ist die Zeitspanne, in der er Sanftmütigen die Gelegenheit einräumt, auf seine Proklamation der Freiheit entsprechend zu reagieren.

      8 Im 1. Jahrhundert begann das Jahr des Wohlwollens für die jüdische Nation 29 u. Z., als Jesus seinen irdischen Dienst aufnahm. Er sagte den Juden: „Bereut, denn das Königreich der Himmel hat sich genaht“ (Matthäus 4:17). Dieses Jahr des Wohlwollens dauerte bis zum „Tag der Rache“ Jehovas, der 70 u. Z. seinen Höhepunkt erreichte, als Jehova zuließ, dass die römischen Heere Jerusalem samt dem Tempel zerstörten (Matthäus 24:3-22).

  • In Zion sprosst Gerechtigkeit
    Die Prophezeiung Jesajas — Licht für alle Menschen II
    • Jesaja erfüllt somit seinen prophetischen Auftrag, der darin besteht, „zuzuweisen den um Zion Trauernden, ihnen zu geben Kopfschmuck statt Asche, das Öl des Frohlockens statt Trauer, den Mantel des Lobpreises statt des verzagten Geistes; und sie sollen genannt werden große Bäume der Gerechtigkeit, die Pflanzung Jehovas, zu seiner schönen Auszeichnung“ (Jesaja 61:3).

      11. Wer hatte im 1. Jahrhundert guten Grund, Jehova wegen einer Großtat zu preisen?

      11 Auch die Juden, die sich im 1. Jahrhundert aus der Gefangenschaft der falschen Religion befreien ließen, priesen Gott wegen der Großtat, die er für sie vollbrachte. Ihre Verzagtheit wurde durch einen „Mantel des Lobpreises“ ersetzt, als sie aus einer geistig toten Nation befreit wurden. Eine solche Veränderung erlebten zuerst Jesu Jünger, als sich ihre Trauer über seinen Tod in Freude verwandelte, weil sie von ihrem auferweckten Herrn mit heiligem Geist gesalbt wurden. Bald darauf vollzog sich ein ähnlicher Wandel an 3 000 Sanftmütigen, die zu Pfingsten 33 u. Z. auf das Predigen jener kurz zuvor gesalbten Christen günstig reagierten und sich taufen ließen (Apostelgeschichte 2:41). Wie gut es doch war, dass sie davon überzeugt waren, den Segen Jehovas zu haben! Statt ‘um Zion zu trauern’, empfingen sie heiligen Geist und wurden durch das „Öl des Frohlockens“ erfrischt, das das Frohlocken derer versinnbildlicht, die von Jehova reich gesegnet werden (Hebräer 1:9).

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