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MexikoJahrbuch der Zeugen Jehovas 1995
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Fred und Blanche Anderson
Fred und Blanche Anderson, die zum gesalbten Überrest gehörten und allseits beliebt waren, brachten den größten Teil ihres Lebens im Vollzeitdienst in Mexiko zu. Wegen eines Unfalls, der sich in Bruder Andersons jungen Jahren ereignete, mußte ihm in Mexiko ein Bein amputiert werden. Dennoch bearbeitete er an Krücken das Gebiet von Mexiko-Stadt. Fred Anderson war ein gutmütiger und freundlicher Mensch. Die Anwesenheit von Bruder Anderson und seiner charmanten Frau (die von ihren christlichen Schwestern liebevoll Blanquita genannt wurde) erfüllte das Herz vieler Mexikaner mit Liebe und Wertschätzung.
Bruder Andersons eigene Äußerungen sagen viel über ihn aus. Er berichtete: „Froh und gebetsvoll begannen wir, unser Leben auf den Auslandsdienst abzustimmen und uns dafür zu schulen. Die Schulung in Gilead war uns dabei eine mächtige Hilfe. Fünfeinhalb Monate arbeiteten und schwitzten wir und strengten uns an, soviel wie möglich in unser Hirn zu stopfen, aber diese Monate flogen nur so an uns vorbei! Und ehe wir uns versahen, kam der Tag der Abschlußfeier. Wir hatten das Empfinden, daß unsere Freude in Gilead vollkommen sei und daß wir nicht mehr glücklicher oder Gott nicht näher sein könnten. Aber wir hatten noch viel zu lernen, und dies geschah in unserem Auslandsgebiet.“
Nachdem er eine Anzahl von Jahren in dem Gebiet gedient hatte, sagte er: „Wir wissen nicht, wie vielen von diesen demütigen Menschen wir geholfen haben, in Jehovas herrliches Licht der Wahrheit zu kommen. Wir wissen jedoch, wie groß unsere Freude gewesen ist, sie über Jehovas Güte zu unterrichten.“ Die Andersons waren viele Jahre in Mexiko im Kreisdienst und danach im mexikanischen Bethel tätig, wo sie ihren irdischen Lauf beendeten — er 1973
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MexikoJahrbuch der Zeugen Jehovas 1995
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[Bild auf Seite 200]
Fred und Blanche Anderson, Gileadabsolventen, die den größten Teil ihres Lebens in Mexiko dienten
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