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MexikoJahrbuch der Zeugen Jehovas 1995
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Mit der Zeit kamen noch andere Brüder zur Mitarbeit ins Zweigbüro: Mario Mar und seine Frau Conchita,
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MexikoJahrbuch der Zeugen Jehovas 1995
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Zu den vielen Aufgaben, mit denen Bruder Mar betraut war, gehörte die Aufsicht über die Druckpresse, die gekauft worden war, um El Informador (Informator, heute Unser Königreichsdienst) zu drucken sowie verschiedene Handzettel, Einladungen und Formulare. Unter seiner Aufsicht arbeitete ich mit Bruder Alfonso García, einem anderen Bethelmitarbeiter, in der Handsetzerei und bediente sowohl die Druckpresse als auch die Papierschneidemaschine, mit der die Formulare auf Format geschnitten wurden.
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MexikoJahrbuch der Zeugen Jehovas 1995
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Ein Verkündiger gesucht!
Mario Mar lernte 1934 die Wahrheit kennen, ohne je einem Zeugen Jehovas begegnet zu sein. Wie wurde er denn ein Verkündiger? Er sagte: „Als meine Angehörigen einmal krank waren, ging ich zu einer Nachbarsfamilie. Dort sah ich die Bücher Schöpfung und Versöhnung, und da ich so bedrückt war, fing ich an, darin zu lesen.“ Nachdem er dann von den Vereinigten Staaten nach San Miguel de Camargo im Bundesstaat Tamaulipas umgezogen war, schrieb er an die Gesellschaft. „Damals fanden wegen der Dürre in der Stadt viele Prozessionen statt“, erzählte er. „Darum bat ich sie, einen Verkündiger herzuschicken, um mit den Leuten zu sprechen, da sie sehr fanatisch waren. La Torre del Vigía antwortete, meine Bitte sei sehr angebracht und sie würden mich deshalb beauftragen, hier mit der Predigttätigkeit zu beginnen. Sie schickten mir 75 Broschüren in Spanisch, unter anderem Welt in Not — Warum? Das Heilmittel, Der gerechte Herrscher und Scheidung der Menschen.“
Mit Hilfe der Broschüren predigte Mario die gute Botschaft zuerst in San Miguel de Camargo und dann in den umliegenden Orten. Die Tätigkeit machte ihm Freude, und so teilte er der Gesellschaft in einem Brief mit, er würde gern auch noch in anderen Gegenden dienen. Man antwortete ihm unverzüglich, er könne den Norden des Bundesstaates Nuevo León bearbeiten. Mario machte sich ohne Zögern ans Werk. „Ich zog als Pionier umher, ohne getauft zu sein“, erwähnte er. Abgesehen davon hatte er keine Schulung erhalten, doch Jehova half ihm. Auch begann seine Frau, ihn zu begleiten.
Als sie später krank wurde, schrieb Mario erneut an die Gesellschaft und fragte an, wo seine Frau und er sich am besten eine Zeitlang niederlassen könnten. Die Gesellschaft gab ihm die Adresse von Román Moreno in der Stadt Monterrey. Endlich lernten sie andere Zeugen Jehovas kennen! Jetzt konnten Mario und seine Frau Zusammenkünfte besuchen, und schon bald ließen sie sich taufen.
Auf einem Kongreß, der 1935 in Monterrey stattfand, wurde Bruder Mar eingeladen, im Zweigbüro zu dienen. Später sandte man ihn oft als Zonendiener, das heißt Kreisaufseher, aus.
Viele Brüder im ganzen Land erinnern sich an Bruder Mar als einen der ersten, die ihnen die Wahrheit überbracht haben. Er diente Jehova treu bis zu seinem Tod im Jahr 1988. Seine Frau ist Jehova nach wie vor loyal ergeben.
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[Bild auf Seite 191]
Nachdem Mario Mar Veröffentlichungen der Gesellschaft gelesen hatte, nahm er, ohne je einem Zeugen Jehovas begegnet zu sein, einen Predigtauftrag an
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