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„Wann wird es wieder einen Kongress geben?“Der Wachtturm (Studienausgabe) 2017 | August
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Das Werk in Mexiko hatte bisher nur zu wenigen Ergebnissen geführt. Seit 1919 wurden kleine Kongresse abgehalten, aber die Zahl der Versammlungen ging in den folgenden Jahren leider zurück. Die Eröffnung des Zweigbüros in Mexiko-Stadt im Jahr 1929 schien vielversprechend. Doch es gab Hindernisse: Als die Brüder angewiesen wurden, das Predigtwerk nicht mit dem Verkauf von Waren zu vermischen, verließ ein aufgebrachter Kolporteur die Wahrheit und gründete eine eigene Bibelstudiengruppe. Auch musste zu dieser Zeit der Zweigaufseher ersetzt werden, weil er einen unbiblischen Lebenswandel führte. Die treuen Brüder in Mexiko brauchten dringend Ermunterung.
Durch den Besuch von Bruder Rutherford erhielten sie genau das, was sie benötigten. Auf dem Kongress hielt er zwei aufrüttelnde Ansprachen. Und fünf weitere Reden wurden im Radio gesendet. Zum ersten Mal übertrugen mexikanische Sender die gute Botschaft ins ganze Land. Nach dem Kongress organisierte ein neu eingesetzter Zweigaufseher das Werk. Und eifrige Verkündiger machten sich mit neuer Kraft und dem Segen Jehovas an die Arbeit.
Kongress 1941, Mexiko-Stadt
Im Jahr darauf gab es in Mexiko sogar zwei große Kongresse — in Veracruz und in Mexiko-Stadt. Die fleißige Arbeit im Gebiet begann nun, Früchte zu tragen. 1931 gab es 82 Verkündiger. Zehn Jahre später gab es zehnmal so viele. Und 1941 kamen fast 1 000 Besucher zum Kongress in Mexiko-Stadt.
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„Wann wird es wieder einen Kongress geben?“Der Wachtturm (Studienausgabe) 2017 | August
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Die Verkündiger in Mexiko haben sich ihre Wertschätzung bis heute bewahrt. Mittlerweile nähert sich ihre Zahl stetig der 1-Million-Marke.b
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„Wann wird es wieder einen Kongress geben?“Der Wachtturm (Studienausgabe) 2017 | August
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b In Mexiko waren 2016 beim Gedächtnismahl 2 262 646 Personen anwesend.
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