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33. Bibelbuch — Micha„Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich“
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1. Was für ein Mensch war Micha?
STELL dir einen reifen Menschen vor, der Jehova viele Jahre treu gedient hat. Stell dir einen freimütigen Menschen vor, der zu den Herrschern seiner Nation sagen konnte: „Die ihr das Gute haßt und das Böse liebt, ... ihr, die ihr auch den Organismus meines Volkes gegessen habt und ihnen direkt die Haut abgestreift ... habt.“ Stell dir einen demütigen Menschen vor, der alle Ehre für seine kraftvollen Äußerungen Jehova gab, durch dessen Geist er redete. Würdest du dich nicht über die Bekanntschaft eines solchen Menschen freuen? Welch eine Fülle an Informationen und gutem Rat er doch vermitteln könnte! Ein solcher Mann war der Prophet Micha. In dem Buch, das seinen Namen trägt, ist sein vorzüglicher Rat für uns immer noch zugänglich (Mi. 3:2, 3, 8).
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33. Bibelbuch — Micha„Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich“
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Micha war ein Prophet vom Lande, aus Morescheth, einem südwestlich von Jerusalem gelegenen Dorf in der fruchtbaren Schephela. Daß er mit dem Landleben vertraut war, zeigt sich in der Art der Veranschaulichungen, mit denen er in seinen Botschaften wichtige Punkte hervorhebt (2:12; 4:12, 13; 6:15; 7:1, 4, 14).
3. In welcher bedeutsamen Zeit diente Micha, und warum ließ Jehova ihn als Prophet dienen?
3 Micha lebte in einer gefährlichen und bedeutsamen Zeit. Sich überstürzende Ereignisse kündeten das Ende der Königreiche Israel und Juda an. In Israel wucherten Sittenverfall und Götzendienst, und das führte — offenbar zu Lebzeiten Michas — zur Vernichtung der Nation durch Assyrien. Obwohl Juda während der Herrschaft Jothams tat, was recht war, wandelte es während der rebellischen Herrschaft des Ahas in den schlechten Wegen Israels, kehrte dann aber während der Herrschaft Hiskias wieder davon um. Jehova erweckte Micha, um sein Volk nachdrücklich vor dem zu warnen, was er über sie bringen würde.
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