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  • Aarons Stab blüht
    Mein Buch mit biblischen Geschichten
    • Moses hält Aarons blühenden Stab

      GESCHICHTE 39

      Aarons Stab blüht

      SIEH dir mal die Blüten und die reifen Mandeln an diesem Stab an. Das ist der Stab von Aaron. Die Blüten und Mandeln sind in einer einzigen Nacht an Aarons Stab gewachsen. Mal sehen, warum.

      Die Israeliten wandern jetzt schon eine ganze Weile durch die Wüste. Manche von ihnen wollen nicht, dass Moses der Anführer ist und Aaron der Hohe Priester. Zu ihnen gehören Korah, Dathan, Abiram und noch 250 andere wichtige Männer. Sie alle gehen zu Moses hin und sagen: »Warum denkst du, du hättest mehr zu sagen als wir?«

      Moses fordert Korah und die anderen auf: »Nehmt euch morgen früh Schalen aus Kupfer und tut Räucherwerk hinein. Kommt damit zur Stiftshütte Jehovas. Dann werden wir sehen, wen Jehova haben möchte.«

      Am nächsten Tag geht Korah mit den 250 anderen Männern zur Stiftshütte. Es kommen auch noch viele mit, die auf ihrer Seite sind. Jehova ist sehr böse auf sie. Moses sagt nun zum Volk: »Geht weg von den Zelten der Anführer. Fasst nichts an, was ihnen gehört.« Die Leute hören darauf und gehen von den Zelten Korahs, Dathans und Abirams weg.

      Dann sagt Moses: »Daran werdet ihr merken, wen Jehova ausgewählt hat: Der Erdboden wird sich öffnen und diese bösen Männer verschlingen.«

      Sobald Moses aufgehört hat zu reden, spaltet sich der Erdboden. Korahs Zelt und alles, was ihm sonst noch gehört, verschwindet darin. Auch Dathan und Abiram und alle, die bei ihnen sind, stürzen in die Tiefe. Dann schließt sich der Erdboden über ihnen. Die Leute, die die Schreie gehört haben, rufen: »Schnell weg von hier! Sonst werden wir auch vom Erdboden verschluckt!«

      Korah und die 250 anderen Männer sind immer noch bei der Stiftshütte. Jehova schickt ein Feuer und sie verbrennen alle. Dann sagt Jehova zu Eleasar, dem Sohn von Aaron, er soll aus den Kupferschalen der toten Männer eine Bedeckung für den Altar hämmern. Diese Altarbedeckung soll für die Israeliten eine Warnung sein: Außer Aaron und seinen Söhnen darf niemand ein Priester für Jehova sein.

      Jehova möchte aber noch ganz deutlich zeigen, dass er wirklich Aaron und seine Söhne als Priester ausgewählt hat. Deshalb sagt er zu Moses: »Von jedem Stamm Israels soll ein Anführer seinen Stab herbringen. Für den Stamm Levi soll Aaron seinen Stab bringen. Leg dann alle Stäbe vor die Bundeslade in der Stiftshütte. Der Stab des Mannes, den ich ausgewählt habe, wird blühen.«

      Als Moses am nächsten Morgen nachschaut, sind an Aarons Stab Blüten und reife Mandeln. Weißt du jetzt, warum Jehova den Stab von Aaron blühen ließ?

      4. Mose 16:1-49; 17:1-11; 26:10

      Studienfragen

  • Moses schlägt gegen den Felsen
    Mein Buch mit biblischen Geschichten
    • Gott lässt Wasser aus dem Felsen kommen, aber Moses und Aaron behaupten, sie hätten es bewirkt

      GESCHICHTE 40

      Moses schlägt gegen den Felsen

      EIN Jahr nach dem anderen vergeht — 10 Jahre, 20 Jahre, 30 Jahre, 39 Jahre! Die Israeliten sind immer noch in der Wüste. In all den Jahren hat Jehova für sein Volk gesorgt. Er hat ihnen Manna zu essen gegeben. Tagsüber hat er eine Wolkensäule vor ihnen hergeschickt und nachts eine Feuersäule, um ihnen den Weg zu zeigen. Und in all den Jahren sind ihre Kleider nicht kaputtgegangen und ihre Füße sind nicht wund geworden.

      Es ist jetzt der erste Monat vom 40. Jahr seit dem Auszug aus Ägypten. Die Israeliten lagern wieder in Kadesch. Dort waren sie vor fast 40 Jahren schon einmal, als sich die zwölf Kundschafter in Kanaan umschauen sollten. In Kadesch stirbt Mirjam, die Schwester von Moses. Und wie schon beim letzten Mal gibt es hier wieder Ärger.

      Die Leute finden kein Wasser. Sie beschweren sich bei Moses: »Wären wir doch lieber gestorben! Warum hast du uns aus Ägypten geholt? Und warum bringst du uns jetzt an diesen schrecklichen Ort, wo nichts wächst? Hier gibt es kein Getreide, keine Feigen, keine Trauben und keine Granatäpfel. Noch nicht mal Wasser gibt es hier.«

      Als Moses und Aaron zur Stiftshütte gehen, um zu beten, sagt Jehova zu Moses: »Ruf alle zusammen. Rede vor dem ganzen Volk zu diesem Felsen hier. Dann wird genug Wasser für alle Leute und ihre Tiere aus dem Felsen sprudeln.«

      Moses ruft also das Volk zusammen und sagt: »Vertraut ihr immer noch nicht auf Gott? Sollen Aaron und ich Wasser aus diesem Felsen sprudeln lassen?« Dann schlägt Moses zwei Mal mit einem Stab gegen den Felsen. Ein großer Wasserstrahl kommt hervor. Es gibt genug Wasser für das Volk und die Tiere.

      Aber Jehova ist böse auf Moses und Aaron. Weißt du, warum? Weil Moses und Aaron gesagt haben, sie selber würden Wasser aus dem Felsen sprudeln lassen. Dabei war es Jehova. Weil Moses und Aaron nicht die Wahrheit gesagt haben, bestraft Jehova sie. Er sagt: »Ihr werdet nicht mit meinem Volk nach Kanaan gehen.«

      Die Israeliten wandern von Kadesch aus weiter. Kurz danach kommen sie zum Berg Hor. Dort auf dem Berg stirbt Aaron. Er ist 123 Jahre alt geworden. Die Israeliten sind sehr traurig und das ganze Volk weint 30 Tage lang um Aaron. Sein Sohn Eleasar wird der nächste Hohe Priester.

      4. Mose 20:1-13, 22-29; 5. Mose 29:5; Nehemia 9:21

      Studienfragen

  • Die Kupferschlange
    Mein Buch mit biblischen Geschichten
    • Israeliten werden von Schlangen gebissen und schauen zur Kupferschlange, die Moses gemacht hat

      GESCHICHTE 41

      Die Kupferschlange

      IST die Schlange an diesem Pfahl echt? Nein. Sie ist aus Kupfer. Jehova hat zu Moses gesagt, er soll sie an einem Pfahl festmachen, damit die Leute sie anschauen können und nicht sterben müssen. Die anderen Schlangen auf dem Boden sind aber echt. Sie beißen die Leute. Weißt du, warum?

      Die Israeliten haben gegen Gott und Moses geredet. Sie haben sich beschwert: »Habt ihr uns nur aus Ägypten geholt, damit wir in der Wüste sterben? Hier gibt es nichts zu essen und auch kein Wasser. Und das Manna wollen wir auch nicht mehr.«

      Das Manna ist aber etwas Gutes. Jehova hat es ihnen durch ein Wunder gegeben. Und Wasser hat er ihnen auch durch ein Wunder gegeben. Doch die Israeliten sind nicht damit zufrieden, wie Gott für sie sorgt. Deswegen schickt Jehova Giftschlangen, um sie zu bestrafen. Die Israeliten werden von den Schlangen gebissen und viele sterben.

      Da geht das Volk zu Moses und sagt: »Wir haben gesündigt, weil wir gegen Jehova und gegen dich geredet haben. Bete doch zu Jehova, dass er diese Schlangen wegnimmt.«

      Moses und die Kupferschlange

      Also betet Moses für das Volk. Jehova sagt ihm, er soll eine Kupferschlange machen und an einem Pfahl befestigen. Jeder, der gebissen worden ist, soll sie anschauen. Moses tut genau das, was Gott gesagt hat. Die Leute, die gebissen worden sind, schauen die Kupferschlange an und werden wieder gesund.

      Daraus können wir etwas lernen. Uns allen geht es nämlich so ähnlich wie den Israeliten, die von den Schlangen gebissen wurden. Wir müssen alle sterben. Du hast bestimmt schon gemerkt, dass Menschen alt und krank werden und sterben. Das ist deswegen so, weil die ersten Menschen, Adam und Eva, Jehova untreu geworden sind. Und wir kommen ja alle von Adam und Eva. Doch Jehova hat dafür gesorgt, dass wir einmal ewig leben können.

      Jehova hat seinen Sohn Jesus Christus auf die Erde geschickt. Jesus wurde an einen Pfahl gehängt, weil viele Leute dachten, er wäre böse. Dabei hatte Jehova ihn geschickt, um uns zu retten. Wenn wir zu ihm aufblicken, also wenn wir uns ein Beispiel an ihm nehmen, bekommen wir ewiges Leben. Doch darüber werden wir später noch mehr lernen.

      4. Mose 21:4-9; Johannes 3:14, 15

      Studienfragen

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