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In der Neuzeit auf wirklich christliche Weise Jünger machenErwachet! 1994 | 22. Dezember
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Die Missionare in Japan beispielsweise engagierten sich für „Bildungseinrichtungen und Schulen“, so die Kodansha Encyclopedia of Japan. Darin heißt es: „Eine Anzahl Missionare zeichnete sich durch ihre Gelehrtheit aus.“ Sie wurden Linguisten und Professoren und lehrten Fächer wie Literatur, Geschichte, Philosophie, Sprachen, japanische Folklore sowie ostasiatische Religionen. „Einrichtungen, die der karitativen und der sozialen Arbeit dienten, waren ebenfalls ein wichtiger Teil des Tätigkeitsfelds der Missionare“ ist außerdem in dem obenerwähnten Werk zu lesen.
Ganz allgemein gesehen, haben die Missionare dem Verkündigen des Evangeliums nicht die oberste Priorität eingeräumt. Allzuoft stand bei ihnen die Befriedigung materieller statt geistiger Bedürfnisse an erster Stelle. Sie verfolgten hauptsächlich persönliche Interessen. Das erklärt, wieso ein Missionar der Kirche von England, der 1889 nach Japan gesandt wurde, heute weit und breit als „Vater des Bergsteigens in Japan“ bekannt ist.
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In der Neuzeit auf wirklich christliche Weise Jünger machenErwachet! 1994 | 22. Dezember
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Wie sieht die Lage in Asien aus? Die Kodansha Encyclopedia of Japan schreibt: „Nach landläufiger Meinung ist das Christentum nach wie vor eine ‚ausländische‘ Glaubenslehre ..., die nichts für den japanischen Durchschnittsbürger ist. ... Die christliche Bewegung bleibt am Rande der japanischen Gesellschaft.“ Und wirklich sind in Japan nicht einmal 4 Prozent der Bevölkerung nominelle Christen, in Indien sind es weniger als 3 Prozent, in Pakistan nicht einmal 2 Prozent und in China unter 0,5 Prozent.
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