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Missionare fördern die weltweite AusdehnungJehovas Zeugen — Verkündiger des Königreiches Gottes
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Diese Missionare wurden ausgesandt, um zu dienen, und nicht, um bedient zu werden. Auf verschiedene Weise war zu erkennen, daß sie sich wirklich bemühten, das zu tun. Es ist nicht verkehrt, materielle Dinge anzunehmen, die aus Wertschätzung für geistige Hilfe freiwillig (nicht erst nach einer Aufforderung) gegeben werden. Doch John Errichetti und Hermon Woodard stellten fest, daß sie, um das Herz der Menschen in Alaska zu erreichen, wie der Apostel Paulus mindestens etwas Zeit darauf verwenden mußten, durch ihrer Hände Arbeit für ihren Unterhalt zu sorgen (1. Kor. 9:11, 12; 2. Thes. 3:7, 8). Ihre Hauptbeschäftigung war zwar das Predigen der guten Botschaft, doch wenn ihnen Gastfreundschaft erwiesen wurde, packten sie auch bei anfallenden Arbeiten zu; beispielsweise halfen sie einem Mann beim Teeren seines Daches, als sie merkten, daß er Hilfe benötigte. Und wenn sie mit dem Schiff von einem Ort zu einem anderen fuhren, legten sie beim Entladen mit Hand an. Die Leute erkannten bald, daß diese Missionare ganz anders waren als die Geistlichkeit der Christenheit.
In einigen Ländern mußten die Missionare der Zeugen Jehovas eine Zeitlang einer weltlichen Arbeit nachgehen, um sich im Land niederlassen und ihren Dienst dort durchführen zu können. So gab Jesse Cantwell, als er nach Kolumbien kam, an der medizinischen Fakultät einer Universität Englischunterricht, bis sich die politische Lage änderte und die religiösen Einschränkungen aufgehoben wurden. Danach konnte er sich seine Erfahrung ausschließlich in seinem christlichen Dienst als reisender Aufseher der Zeugen Jehovas zunutze machen.
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Missionare fördern die weltweite AusdehnungJehovas Zeugen — Verkündiger des Königreiches Gottes
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In der Anfangszeit kam es häufig vor, daß die Missionare bei ihrer Ankunft von niemandem willkommen geheißen wurden. Sie mußten sich selbst eine Wohnung suchen. Als Charles Eisenhower und elf andere Missionare 1943 auf Kuba eintrafen, schliefen sie die erste Nacht auf dem Fußboden. Am folgenden Tag kauften sie Betten und zimmerten sich aus Apfelkisten Kleiderschränke. In dem Bemühen, die Kosten für Miete, Nahrung und andere Bedürfnisse zu bestreiten, verwendeten alle Missionargruppen die Beiträge, die sie für die Literatur erhielten, sowie die geringe Sonderpionierzuwendung von der Watch Tower Society und vertrauten dabei völlig auf Jehova.
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