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  • Der Segen Jehovas macht reich
    Der Wachtturm 1986 | 15. Juni
    • 10. Was können wir aus den Worten, die Jesus bei jener Gelegenheit äußerte, schlußfolgern?

      10 Mit der Anbetung Gottes zu beginnen ist eine Sache, aber treu zu bleiben bis ans Ende ist eine andere Sache (Matthäus 24:13; Philipper 3:12-14). Jesus mag das im Sinn gehabt haben, als er sagte: „Es ist leichter für ein Kamel, durch ein Nadelöhr hindurchzugehen, als für einen Reichen, in das Königreich Gottes einzugehen“ (Markus 10:25). Kein Kamel könnte sich durch das winzige Öhr einer Nähnadel zwängen. Jesus bediente sich hier offensichtlich einer Übertreibung, die nicht wörtlich genommen werden sollte. Dadurch zeigte er jedoch, wie schwer es für einen Reichen ist, etwas ganz Bestimmtes zu tun. Was? Nicht lediglich mit dem Dienst für Gott zu beginnen, sondern „in das Königreich Gottes einzugehen“, das heißt, wirklich ewiges Leben zu erlangen.

  • Der Segen Jehovas macht reich
    Der Wachtturm 1986 | 15. Juni
    • [Kasten auf Seite 10]

      Reichtum und Familie

      WENN du über die möglichen Auswirkungen des Reichtums nachdenkst, solltest du nicht deine Familie übersehen. Betrachte folgende Beispiele:

      Aus Kanada kommt ein Bericht von Psychiatern, die Kinder von Superreichen beobachtet haben: „Das Leben langweilt sie. Sie haben keine Ziele, außer daß sie sich selbst gefallen wollen, und sie können nicht die geringste Frustration ertragen. Sie verspüren kaum irgendwelche Emotionen. Ihr Hauptbestreben besteht darin, Sachen zu kaufen, zu reisen und neue Möglichkeiten des Nervenkitzels auszukundschaften.“

      In der New York Times hieß es über einen ehemaligen Millionär: „Als er im Geschäftsleben erfolgreicher wurde und zu Reichtum kam, vollzog sich, wie er sagte, in seiner Familie ein Wandel. ‚Meine Frau und meine Töchter beurteilten andere nur nach dem Geld, das sie hatten, und wenn ich der einen Tochter ein Haus im Wert von 300 000 Dollar schenkte, mußte ich der anderen 300 000 Dollar in bar geben.‘“ Nachdem er einen Herzanfall erlitten hatte und „sich mit ansehen mußte, was der Reichtum seiner Frau und seinen Kindern angetan hatte“, änderte er seinen Lebensstil.

      Arnold Hottinger machte folgende Beobachtungen in bezug auf ein ölreiches Land im Nahen Osten: „Die Krankheitserscheinungen in Verbindung mit dem Reichtum sind auch den vielen ausländischen Ärzten vertraut, die hierherkommen, um viel Geld zu verdienen. Wie sie berichten, sind nirgendwo psychosomatische Beschwerden so verbreitet wie hier — Beschwerden, die echte Leiden hervorrufen, aber nicht durch ein nachweisbares Versagen des physischen Organismus verursacht werden. Es gibt, wie sie sagen, junge Leute, die alle Anzeichen von Altersbeschwerden haben, und alte Menschen, die sich wie Jugendliche benehmen.“

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