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  • Spielt es eine Rolle, welche Spielfilme ich mir ansehe?
    Erwachet! 1990 | 22. Juli
    • Spielfilme — die heutigen Trends

      „Hedonismus, Sexualität, Gewalt, Habgier und Selbstsucht“ — das sind gemäß dem Kinderpsychiater Robert Coles die Werte, die in den meisten heutigen Spielfilmen vorherrschen.

  • Spielt es eine Rolle, welche Spielfilme ich mir ansehe?
    Erwachet! 1990 | 22. Juli
    • Es ist auch eine deutliche Zunahme sexuell freizügiger Filme zu verzeichnen. Wie ein Universitätsprofessor berichtet, „sind Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren in Kanada die größte Zuschauergruppe bei freizügigen Videos, und ihre Einstellung zum Sexualverhalten kann durch diese Filme entstellt werden“.

      Die Filmindustrie scheint sich deswegen keine grauen Haare wachsen zu lassen. Das Magazin Variety schreibt, daß die Zahl der Filme, in denen Gewalt und Sex anschaulich dargestellt werden, zunimmt, während harmlose Familienfilme kaum noch produziert werden. Kann es sein, daß sich das Anschauen anstößiger Filme negativ auf dich auswirkt?

      Der Einfluß auf Augen und Ohren

      Spielfilme üben einen gewaltigen Einfluß auf die Sinne aus. Jesus sagte: „Die Lampe des Leibes ist das Auge“ (Matthäus 6:22). Und was du siehst, kann eine nachhaltige Wirkung auf dich haben. In einer Enzyklopädie heißt es, daß „der Verstand den Augen folgt“. Normalerweise bestimmt der Verstand, worauf sich deine Augen konzentrieren und was du somit siehst. Aber wenn du dich auf die überlebensgroßen Bilder konzentrierst, die sich auf der Leinwand bewegen, kann es passieren, daß du deinen Verstand buchstäblich dem Willen des Filmemachers auslieferst. Einige sind so sehr in einen Film vertieft, daß man sie fest in die Seite stoßen muß, um sie in die Realität zurückzuholen.

      „Das hörende Ohr“ beeinflußt die Gedanken und Taten ebenfalls stark (Sprüche 20:12). Die faszinierenden visuellen Eindrücke und das gesprochene Wort werden durch Musik untermalt, die die Gefühle aufwühlt und Angst, Spannung, Wut oder Leidenschaft hervorrufen kann. Als Folge davon können Filme so real wirken, daß manche Zuschauer Phantasie und Wirklichkeit nur schwer voneinander unterscheiden können.

  • Spielt es eine Rolle, welche Spielfilme ich mir ansehe?
    Erwachet! 1990 | 22. Juli
    • Und wie steht es mit deinen christlichen Moralbegriffen? Könnte die Berieselung mit anschaulichen Sex- und Nacktszenen die Verkehrtheit und die traurigen Folgen vorehelicher Beziehungen in den Hintergrund drängen? Kann dadurch dein ‘Haß auf das Böse’ untergraben werden? (Psalm 97:10).

      Die Autorin Jane Burgess-Kohn berichtet über das Erlebnis eines Mädchens mit Namen Jeanie. Sie gestand, daß sie, nachdem sie mit ihrem Freund „einen sexbetonten Film angeschaut“ hatte, so „angetörnt“ war, daß sie sich auf starkes Petting einließ. Doch sie war nicht in der Lage, es dabei zu belassen. „Leider muß ich sagen“, gab Jeanie zu, „daß ich an diesem Abend leicht zu verführen war. Ich weiß immer noch nicht, wie es kam, daß ich völlig den Verstand verlor. Ich mochte den Jungen nicht einmal besonders!“

      Zweifellos haben Filme also die Macht, dein Herz, deine Gedanken und dein Verhalten zu beeinflussen. Solltest du deshalb nicht wählerisch sein bei dem, was du dir anschaust? In einem künftigen Artikel wird das besprochen.

      [Fußnoten]

      a Solche Filme zeichnen sich im allgemeinen durch anschauliche Gewalt-, Sex- und Nacktszenen und durch eine schmutzige Sprache aus. Oft hält man sich nicht an die Einschränkungen, und Jugendlichen wird Zutritt gewährt.

  • Spielt es eine Rolle, welche Spielfilme ich mir ansehe?
    Erwachet! 1990 | 22. Juli
    • Junge Leute fragen sich:

      Spielt es eine Rolle, welche Spielfilme ich mir ansehe?

      „SPIELFILME beeinflussen mich eigentlich nicht“, meint Karen, „weil ich mich einfach nur zur Unterhaltung anekeln und ängstigen lasse.“ Viele Jugendliche behaupten, gegen den Einfluß von Filmen immun zu sein. Doch Georgia ist da anderer Meinung. Sie hat eine Reihe von nicht jugendfreien Filmen gesehen und sagt: „Man vergißt diese Szenen nie ... Je mehr man darüber nachdenkt, um so mehr stellt man bei sich den Wunsch fest, das zu tun, was man gesehen hat.“a

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