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MosambikJahrbuch der Zeugen Jehovas 1996
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Das Komitee in Malawi beschloß, daß Fernando Muthemba sich nach Tete aufmachen sollte, um den Brüdern dort beizustehen. Als Bruder Muthemba in Moatize ankam, wollten die Beamten sein Gepäck durchsuchen. Gerade noch rechtzeitig gelang es den Brüdern, die mitgebrachte Literatur zu verstecken. Und was fanden die Polizisten, als sie seine Taschen durchwühlten? „Nur ein paar Lumpen“, sagt er. Die enttäuschten Polizisten fragten: „Ist das alles?“ Ja, das war alles. Das war das gesamte Gepäck eines Mannes, der in den Lagern so große Verantwortung getragen hatte. Wie jedem anderen, so hatte man auch ihm alles genommen, was er besaß. Die äußere Erscheinung der Brüder war damals alles andere als erfreulich — sie sahen schmutzig, zerlumpt und hungrig aus und waren von Mißhandlungen gezeichnet. Die inspirierte Beschreibung vieler Diener Gottes der alten Zeit traf genau auf sie zu: „Sie gingen in Schaffellen, in Ziegenhäuten umher, während sie Mangel, Drangsal, Mißhandlung erlitten; und die Welt war ihrer nicht würdig. Sie irrten in Wüsten ... und Höhlen und Klüften der Erde umher“ (Heb. 11:37, 38).
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MosambikJahrbuch der Zeugen Jehovas 1996
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Fernando Muthemba spricht tief bewegt vom 16. Mai 1987: „Es war 7.30 Uhr. Als ich zum Flughafen schaute, sah ich zwei große Boeings, die ersten Maschinen der ,Luftbrücke‘, über die alle Zeugen Jehovas nach Maputo gebracht werden sollten.“ Welch begeisternde Aussicht! Eine Rückkehr in ihre Städte — nach 12 Jahren!
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