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Erwachet! 1999
g99 8. 10. S. 9-10

Behalte eine ausgeglichene Einstellung zu Musik

DIE heutige Musikindustrie ist ein Milliardengeschäft. Beliebte Musiker und ihre Produzenten verdienen eine Menge Geld. Gleichzeitig sind aber eine Reihe sehr erfolgreicher Musiker in ihrem Leben ziemlich unglücklich gewesen, sind früh gestorben oder haben Selbstmord begangen. Auch ist es eindeutig belegt, daß manche Musik jemandes sittliche und religiöse Werte verdirbt, ihm emotional schadet und ihn sogar zu gewalttätigem, unsozialem Verhalten veranlassen kann.

Es ist jedoch angebracht, eine ausgeglichene Einstellung zu Musik zu haben. Zwar gibt es in diesem Bereich der Kunst viel Verkehrtes und Schlechtes, doch andererseits kann manche Musik das Leben bereichern und in gewissem Maß Freude und Zufriedenheit spenden. Sie kann uns emotional und geistig aufbauen. Betrachten wir einige Beispiele.

Die 150 in der Bibel enthaltenen Psalmen sind Meisterwerke der Literatur: lyrische Gedichte, heilige Lieder und Gebete. Heute kann man sie in Hunderten von Sprachen nachlesen und sich daran erfreuen. Die Hebräer des Altertums indes lasen die Psalmen nicht nur — sie sangen sie auch. Häufig wurden sie dabei von wunderschöner Instrumentalmusik begleitet; dadurch wurde die in den Texten ausgedrückte Weisheit Jehovas, ihres Gottes, auf eindrucksvolle Weise mit Gefühlen verbunden, die geschulte Sänger den Zuhörern vermitteln konnten. Struktur und Stil der Musik der Hebräer war keineswegs rudimentär oder gar primitiv; ihre Musik war offenbar weit erhabener als die der Nachbarnationen ihrer Zeit.

Die Christen im 1. Jahrhundert sangen Psalmen und andere heilige Lieder, um Gott zu preisen und unter Belastungen Erleichterung zu finden. So bereicherten sie ihr Leben durch Musik. Und wenn sie auf die Bibel gestützte Lieder sangen, prägten sie ihrem Herzen noch tiefer die Erkenntnis Gottes ein, die sie als Anleitung im Leben benötigten (Matthäus 26:30; Apostelgeschichte 16:25).

Die alten Griechen glaubten, Musik diene der Persönlichkeitsbildung und vervollkommne einen Mann oder eine Frau. In der Welt des 20. Jahrhunderts, in der großer Wert darauf gelegt wird, in den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft und Logik gebildet zu sein, hat die gefühlsmäßige Entfaltung der Persönlichkeit durch die schönen Künste häufig das Nachsehen.

Bleibe ausgeglichen

Einem schönen Musikstück zu lauschen kann Freude bereiten und nützlich sein. Noch mehr Freude kann es machen, selbst ein Instrument zu spielen oder zusammen mit Freunden zu singen. Wer seine musikalischen Fähigkeiten entdeckt, erschließt sich damit womöglich ein umfangreiches und äußerst befriedigendes Betätigungsfeld.

Freilich gilt es auf diesem Gebiet der Unterhaltung — wie bei allen anderen guten Dingen im Leben auch —, auf Mäßigkeit und gutes Urteilsvermögen zu achten und wählerisch zu sein. Das betrifft sowohl die Art der Musik, die man sich aussucht, als auch das Maß an Zeit, das man damit verbringt, Musik zu hören oder zu musizieren.

Stellt man fest, daß sich eine bestimmte Musikrichtung negativ auf Gefühle, Handlungen und zwischenmenschliche Beziehungen auszuwirken beginnt, ist man gut beraten, sich einer anderen Musikrichtung zuzuwenden. Schützen wir unser Gehör, damit unsere Gefühle und somit unser Herz und unser Sinn geschützt werden.

Besonders bei den Texten ist dies vonnöten. Durch die Texte könnte unsere Einstellung allmählich den Absichten von Personen entsprechend geformt werden, die unsere Einstellung zum Leben und zur Moral nicht teilen und statt dessen einen gottlosen, unsittlichen Lebensstil propagieren. Mitunter kann schon allein der Titel eines Musikstücks verkehrte Gefühle auslösen.

Gottes Wort, die Bibel, ermahnt alle, die Gott gefallen möchten, ‘ihre Leiber als ein lebendiges, heiliges, für Gott annehmbares Schlachtopfer darzustellen, das ist ein heiliger Dienst gemäß der Vernunft’ (Römer 12:1). Dieses ‘lebendige Schlachtopfer’ schließt eindeutig auch unsere Gefühle ein. Sollten wir also irgendwann feststellen, daß unsere Gefühle durch die Macht der Musik unser Urteilsvermögen und unsere Vernunft zu trüben und unsere Handlungsweise in die verkehrte Richtung zu lenken beginnen, ist es für uns an der Zeit, etwas zu ändern, was die Art der Musik betrifft, die wir uns anhören. Denken wir daran: Die Macht der Musik kann unser Herz und unseren Sinn beeinflussen — sei es zum Guten oder zum Schlechten!

[Kasten/Bild auf Seite 10]

Steigerung der Lernfähigkeit

„Forschungen haben ergeben, daß sich die Lernfähigkeit eines kleinen Kindes steigern läßt, wenn es regelmäßig wohlklingende Musik hört. Doch in vielen Familien bekommen die Kinder so etwas nie zu hören“ (Audio, März 1999).

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