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  • Freude an Musik — Was ist der Schlüssel?
  • Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1989
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Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1989
w89 1. 6. S. 28-29

Freude an Musik — Was ist der Schlüssel?

IM Altertum wurden Unmoral und Götzendienst in schlimmster Form getrieben. Deshalb sah sich der Apostel Paulus genötigt, sehr ernsten Rat in bezug auf den christlichen Lebenswandel zu geben. An die Versammlung in Ephesus schrieb er: „Daher sage ich dies und lege Zeugnis dafür ab im Herrn, daß ihr nicht mehr so weiterwandelt, wie auch die Nationen wandeln in der Nutzlosigkeit ihres Sinnes, während sie wegen der Unwissenheit, die in ihnen ist, wegen der Gefühllosigkeit ihres Herzens in geistiger Finsternis und dem Leben, das Gott gehört, entfremdet sind“ (Epheser 4:17, 18).

Ist das nicht ebenfalls eine treffende Beschreibung der gegenwärtigen Verhältnisse, auch was das Gebiet der Musik betrifft? Ein großer Teil der modernen Musik bedient sich einer Ausdrucksweise, die „dem Leben, das Gott gehört, entfremdet“ ist. Oft verraten die Texte eine ‘Gefühllosigkeit des Herzens’; sie kennen keine Freundlichkeit und kein Mitleid.

Paulus ging jedoch noch einen Schritt weiter, indem er erklärte: „Aller sittlichen Empfindungen bar, haben sie sich der Ausschweifung in die Arme geworfen, und in unersättlicher Gier frönen sie jeder Art von Unsittlichkeit“ (Epheser 4:19, Albrecht).

Diese ‘Unsittlichkeit, der man in unersättlicher Gier frönt’, findet heute in vielen Liedern ihren Niederschlag. Texte und Musik sollen an die Begierden einer Generation appellieren, die im Sex, in Gewalttätigkeit, durch Drogen und Vergnügungen Erfüllung sucht. Wie sollten Christen solche Laster betrachten? Beachten wir, was Paulus sagte: „Das aber entspricht nicht dem, was ihr von Christus gelernt habt. Ihr habt doch von ihm gehört und seid unterrichtet worden in der Wahrheit, die Jesus ist“ (Epheser 4:20, 21, Neue Jerusalemer Bibel).

‘Erneuerung von Geist und Sinn’ notwendig

Wie können wir dies auf Musik anwenden, die den Geist der Welt widerspiegelt? Wenn wir „Christi Sinn“, das heißt seine geistige Einstellung, haben, werden wir uns keine Musik anhören, die ‘irdisch, animalisch, dämonisch’ ist (1. Korinther 2:16; Jakobus 3:15).

Du magst dich jedoch fragen: „Wie kann ich meinen Musikgeschmack ändern?“ Wieder hilft uns Paulus, denn er sagte: „Legt den alten Menschen ab, der in Verblendung und Begierde zugrunde geht, ändert euer früheres Leben, und erneuert euren Geist und Sinn!“ (Epheser 4:22, 23, NJB).

Das ist die Lösung: eine Erneuerung von Geist und Sinn. Dies schließt viel mehr ein als nur unseren Musikgeschmack. Es erfordert ein völliges Umdenken, höhere Maßstäbe und andere Wertvorstellungen. Es bedeutet, unsere Denkweise zu ändern, neue Kriterien aufzustellen. Und es schließt ein, die Dinge vom Standpunkt Gottes und Christi aus zu betrachten. Paulus brachte dies sehr deutlich zum Ausdruck: „Ob ihr eßt oder trinkt oder sonst etwas tut, tut alles zur Verherrlichung Gottes“ (1. Korinther 10:31).

Ein Großteil der modernen Musik ist keine Ehre für Gott. Ganz im Gegenteil — sie stellt eine gröbliche Mißachtung der Werte dar, die Christen hochhalten und für die viele den Tod in Gefängnissen und Konzentrationslagern in Kauf genommen haben. Warum sollten wir es daher als Opfer betrachten, wenn wir in unserem Musikgeschmack eine Änderung vornehmen müßten, um nicht ‘die Welt noch die Dinge in der Welt zu lieben’? (1. Johannes 2:15-17).

Gute Musik — Was ist der Schlüssel?

Wodurch können wir entwürdigende Musik, die wir aus biblischen Gründen ablehnen, ersetzen? Warum sich nicht einmal mit anderen Musikrichtungen beschäftigen? Diese Art Musik kann viel hörenswerter und erbauender sein als die, die wir in der Vergangenheit bevorzugt haben. Ein ehemaliger Rockmusiker sagte beispielsweise folgendes über die Änderungen, die er vorgenommen hat:

„Ich mußte mich bemühen, mich von den eingängigen Rockklängen abzukehren und mich annehmbarer Unterhaltungsmusik und ernster klassischer Musik zuzuwenden. Als ich erkannte, daß diese Musikrichtungen mehr Inhalt hatten und daß ich mich nicht mehr mit dem Geist der meisten modernen Musikstücke identifizieren konnte, wurde es leichter und befriedigender. Plötzlich empfand ich Unterhaltungsmusik und klassische Musik als schöner. Ich erkannte, was ich aufgrund meines früheren Vorurteils gegen andere Musikrichtungen versäumt hatte.“

Es gibt die verschiedensten Arten der klassischen Musik sowie Volksmusik und gewisse moderne Musik, die eine gute Melodie und einwandfreie Texte hat, in denen keine Philosophien zum Ausdruck kommen, die im Gegensatz zur Bibel stehen. Der Schlüssel ist, Musik zu finden und zu hören, die unser Denken nicht zum Schlechten beeinflußt, Musik, die ‘gerecht und keusch ist, über die gut gesprochen wird, die tugendhaft und lobenswert’ ist (Philipper 4:8).

Die Rolle der Musik im Leben eines Christen

Einige beschäftigen sich mit guter Musik, indem sie singen oder ein Instrument erlernen. Es kann viel Freude bereiten, allein oder als Gruppe Angehörigen oder Freunden etwas darzubieten. Aber wie bei allen Dingen ist auch dabei Ausgeglichenheit erforderlich. Ein Spiel oder ein Zeitvertreib sollte im Leben eines Christen niemals zu einer Leidenschaft werden. Würde das geschehen, hätte sogar gute Musik zufolge der Übertreibung schlechte Auswirkungen. Der Christ stünde dann in der Gefahr, „die Vergnügungen mehr [zu] lieben als Gott“ (2. Timotheus 3:4).

Musik ist auch ein fester Bestandteil der Anbetung Jehovas. Im alten Israel sangen Asaph und seine Brüder: „Dankt Jehova; ruft seinen Namen an, macht seine Taten bekannt unter den Völkern! Singt ihm, spielt ihm Melodien, befaßt euch mit all seinen wunderbaren Taten.“ Ja, Musik kann Gott preisen und ihn erfreuen (1. Chronika 16:8, 9).

Den Königreichsliedern, die Jehovas Zeugen in ihren Königreichssälen singen, liegen Bibeltexte, Psalmen, Gebete und Lehrpunkte zugrunde. Können wir uns an solch heiliger Musik nicht wirklich erfreuen? Und sollten wir unsere Freude nicht dadurch zum Ausdruck bringen, daß wir diese Lieder mit Gefühl und Begeisterung singen? Bestimmt können wir uns nicht nur in christlichen Zusammenkünften an den wunderbaren Aufnahmen der Königreichsmelodien erfreuen, sondern auch bei anderen Gelegenheiten.

Alle Musiker, die bei diesen Orchesterdarbietungen mitgewirkt haben, sind Zeugen Jehovas. Einige Berufsmusiker unter ihnen spielen in Sinfonieorchestern. Andere, wie der oben erwähnte ehemalige Rockmusiker, sind talentierte junge Leute, die verschiedene Arten annehmbarer Musik mögen. Sie sind nicht der Ansicht, daß ihnen etwas entgeht, weil sie Musik zurückweisen, die eine irdische, dämonische Einstellung verrät. Ihr vortreffliches Beispiel zeigt, daß auch wir viel Freude an weltlicher und an theokratischer Musik finden können, wenn wir uns bei unserer Wahl von biblischen Grundsätzen leiten lassen (Epheser 5:18-20).

[Kasten auf Seite 28]

„Rockmusik appelliert einzig und allein — und dazu auf barbarische Weise — an den Geschlechtstrieb: nicht an die Liebe, nicht an den eros, sondern an das unentwickelte, unkultivierte geschlechtliche Verlangen. ... Junge Menschen wissen, daß die Rockmusik den Rhythmus des Geschlechtsverkehrs nachahmt“ (The Closing of the American Mind von Allan Bloom).

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