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  • Die wahre Anbetung dehnt sich weltweit aus
    Die Prophezeiung Jesajas — Licht für alle Menschen II
    • b Zwar waren mit dem Israel Gottes schon vor 1930 eifrige, aktive Christen verbunden, die die irdische Hoffnung hatten, doch ihre Zahl stieg erst ab der 1930er-Jahre auffallend.

  • Die wahre Anbetung dehnt sich weltweit aus
    Die Prophezeiung Jesajas — Licht für alle Menschen II
    • Nationen strömen nach Jerusalem

      9, 10. Wen sieht man nach Jerusalem strömen, und wie nimmt Jehova sie auf?

      9 Jehova beschreibt die Ausdehnung mit Veranschaulichungen, die Jesajas Zeitgenossen vertraut sind. Die „Frau“ lässt ihren Blick von ihrem Aussichtspunkt auf dem Berg Zion zuerst über den östlichen Horizont schweifen. Was sieht sie? „Die wogende Menge von Kamelen, sie wird dich bedecken, die jungen Kamelhengste von Midian und Epha. Alle die von Scheba — sie werden kommen. Gold und duftendes Harz werden sie herbeitragen. Und die Lobpreisungen Jehovas werden sie künden“ (Jesaja 60:6). Kamelkarawanen im Dienst reisender Kaufleute von verschiedenen Stämmen sind auf dem Weg nach Jerusalem (1. Mose 37:25, 28; Richter 6:1, 5; 1. Könige 10:1, 2). Überall Kamele, die wie eine Flut das Land bedecken! Die Karawanen bringen wertvolle Geschenke. Das zeigt, dass die Kaufleute in friedlicher Absicht kommen. Sie möchten Jehova anbeten und ihm das Bestmögliche darbieten.

      10 Diese Kaufleute sind nicht die Einzigen, die unterwegs sind. „All die Kleinviehherden von Kedar — sie werden zu dir zusammengebracht werden. Die Widder von Nebajoth — sie werden dir dienen.“ Auch Hirtenstämme reisen nach Jerusalem. Sie kommen mit Geschenken von ihrem kostbarsten Besitz — Schafherden — und bieten sich als Diener dar. Wie wird Jehova sie aufnehmen? Er sagt: „Mit Wohlgefallen werden sie auf meinen Altar kommen, und schön werde ich mein eigenes Haus der Schönheit machen“ (Jesaja 60:7). Jehova nimmt ihre Geschenke an, die bei der reinen Anbetung verwendet werden (Jesaja 56:7; Jeremia 49:28, 29).

      11, 12. (a) Welcher Anblick bietet sich der „Frau“, wenn sie westwärts schaut? (b) Warum eilen so viele nach Jerusalem?

      11 Jetzt veranlasst Jehova die „Frau“, zum westlichen Horizont zu blicken, und fragt: „Wer sind diese, die geflogen kommen so wie eine Wolke und wie Tauben zu ihren Taubenschlägen?“ Jehova selbst antwortet: „Auf mich werden die Inseln selbst fortwährend hoffen, die Schiffe von Tarschisch auch wie zuerst, um deine Söhne von fern her zu bringen, wobei ihr Silber und ihr Gold bei ihnen ist, zum Namen Jehovas, deines Gottes, und zum Heiligen Israels, denn schön wird er dich gemacht haben“ (Jesaja 60:8, 9).

      12 Stellen wir uns vor, wir stehen bei der „Frau“ und blicken westwärts über das Große Meer. Was sehen wir? Eine Wolke weißer Punkte, die sich in der Ferne dicht über der Wasseroberfläche bewegen. Es könnten Vögel sein, doch während sie näher kommen, erkennen wir Schiffe mit gesetzten Segeln. Sie kommen „von fern her“ (Jesaja 49:12).a Es sind so viele Schiffe, die Zion zustreben, dass sie einer Schar heimkehrender Tauben gleichen. Warum hat es die Flotte so eilig? Sie will unbedingt ihre Ladung abliefern, bestehend aus Anbetern Jehovas, die von weit entfernten Häfen kommen. Tatsächlich eilen alle Neuankömmlinge — sowohl Israeliten als auch Ausländer, aus Ost und West und aus nahen und fernen Ländern — nach Jerusalem, um alles, was sie sind und haben, dem Namen Jehovas, ihres Gottes, hinzugeben (Jesaja 55:5).

  • Die wahre Anbetung dehnt sich weltweit aus
    Die Prophezeiung Jesajas — Licht für alle Menschen II
    • Dann beeilte sich eine „Wolke“ Sanftmütiger („das Vermögen der Nationen“ und „der Reichtum des Meeres“), sich den Übriggebliebenen der Brüder Christi anzuschließen.b All diese Diener Jehovas, die von allen Himmelsrichtungen und aus allen Gesellschaftsschichten kommen, lobpreisen heute mit dem Israel Gottes den Souveränen Herrn Jehova und erheben seinen Namen als den großartigsten Namen im ganzen Universum.

      14. Inwiefern kommen die Neuankömmlinge ‘auf Gottes Altar’?

      14 Was bedeutet es jedoch, dass diese Neuankömmlinge aus den Nationen ‘auf Gottes Altar kommen’? Auf einen Altar legt man ein Schlachtopfer. Der Apostel Paulus gebrauchte eine Wendung, die von einem Schlachtopfer handelt, als er schrieb: „Ich [bitte] euch inständig ..., eure Leiber als ein lebendiges, heiliges, für Gott annehmbares Schlachtopfer darzustellen, das ist ein heiliger Dienst gemäß eurer Vernunft“ (Römer 12:1). Wahre Christen sind bereit, sich zu verausgaben (Lukas 9:23, 24). Sie setzen ihre Zeit, ihre Kraft und ihre Fähigkeiten zur Förderung der wahren Anbetung ein (Römer 6:13). Auf diese Weise bringen sie zum Lobpreis Gottes annehmbare Schlachtopfer dar (Hebräer 13:15). Wie herzerfrischend ist es doch, dass heute Millionen Anbeter Jehovas — sowohl junge als auch alte — ihre persönlichen Wünsche den Interessen des Königreiches Gottes unterordnen! Sie zeigen wirklich einen Geist der Selbstaufopferung (Matthäus 6:33; 2. Korinther 5:15).

      Die Neuankömmlinge an der Ausdehnung beteiligt

      15. (a) Wie kam Jehovas Barmherzigkeit in alter Zeit in Verbindung mit Ausländern zum Ausdruck? (b) Wie beteiligen sich in der heutigen Zeit „Ausländer“ am Aufbau der wahren Anbetung?

      15 Die Neuankömmlinge bieten sowohl ihren Besitz als auch ihre persönlichen Dienste zur Unterstützung von Jehovas „Frau“ dar. „Ausländer werden in der Tat deine Mauern bauen, und ihre eigenen Könige werden dir dienen; denn in meinem heftigen Zorn werde ich dich geschlagen haben, aber in meinem Wohlwollen werde ich mich deiner gewiss erbarmen“ (Jesaja 60:10). Jehovas Barmherzigkeit kam im 6. Jahrhundert v. u. Z. zum Ausdruck, als Ausländer bei den Bauarbeiten in Jerusalem mithalfen (Esra 3:7; Nehemia 3:26). In der heutigen, größeren Erfüllung unterstützen „Ausländer“, nämlich die große Volksmenge, den gesalbten Überrest beim Aufbau der wahren Anbetung. Sie helfen mit, in Menschen, mit denen sie die Bibel studieren, christliche Eigenschaften zu befestigen, und bauen so Christenversammlungen auf und verstärken gewissermaßen die „Mauern“ der mit einer Stadt vergleichbaren Organisation Jehovas (1. Korinther 3:10-15). Sie bauen auch buchstäblich, indem sie beim Bau von Königreichssälen, Kongresssälen und Bethelgebäuden harte Arbeit leisten. So nehmen sie sich zusammen mit ihren gesalbten Brüdern der Bedürfnisse der sich ausdehnenden Organisation Jehovas an (Jesaja 61:5).

      16, 17. (a) Wie sind die „Tore“ der Organisation Gottes offen gehalten worden? (b) Wie haben „Könige“ Zion gedient? (c) Was wird mit denen geschehen, die die „Tore“ zu schließen suchen, die nach Jehovas Willen offen bleiben sollen?

      16 Als Ergebnis des geistigen Bauprogramms verbinden sich jedes Jahr Hunderttausende von „Ausländern“ mit Jehovas Organisation, und diese Möglichkeit steht noch weiteren offen. Jehova sagt: „Deine Tore werden tatsächlich beständig offen gehalten werden; sie werden nicht geschlossen werden selbst bei Tag oder bei Nacht, damit man das Vermögen der Nationen zu dir bringt, und ihre Könige werden die Leitung übernehmen“ (Jesaja 60:11). Wer sind aber die „Könige“, die die Leitung darin übernehmen, das Vermögen der Nationen nach Zion zu bringen? In alter Zeit bewegte Jehova das Herz bestimmter Herrscher, Zion zu „dienen“. Cyrus zum Beispiel ergriff die Initiative und sandte die Juden nach Jerusalem zurück, damit sie den Tempel wieder aufbauen konnten. Später steuerte Artaxerxes Mittel bei und schickte Nehemia nach Jerusalem mit dem Auftrag, die Stadtmauern wieder aufzubauen (Esra 1:2, 3; Nehemia 2:1-8). Ja, „eines Königs Herz ist wie Wasserbäche in der Hand Jehovas“ (Sprüche 21:1). Unser Gott kann mächtige Herrscher bewegen, seinem Willen entsprechend zu handeln.

      17 In der heutigen Zeit haben viele „Könige“ oder weltliche Obrigkeiten versucht, die „Tore“ der Organisation Jehovas zu schließen. Andere jedoch haben Zion mit Entscheidungen gedient, durch die jene „Tore“ offen gehalten wurden (Römer 13:4). 1919 ließ die Obrigkeit Joseph F. Rutherford und seine Gefährten aus einer ungerechtfertigten Gefängnishaft frei (Offenbarung 11:13). Menschliche Regierungen ‘verschlangen’ die Flut der Verfolgung, die Satan nach seinem Sturz aus dem Himmel entfesselt hatte (Offenbarung 12:16). Einige Regierungen sind für religiöse Toleranz eingetreten, mitunter speziell zugunsten von Jehovas Zeugen. Diese Art Dienst hat es Scharen von Sanftmütigen ermöglicht, durch die offenen „Tore“ in die Organisation Jehovas zu gelangen.

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