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„In den Schriften steht …“„Komm, folge mir nach“
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„Heute hat sich die Schriftstelle … erfüllt“
1-3. Zu welcher wichtigen Schlussfolgerung will Jesus den Menschen in Nazareth verhelfen, und wie geht er vor?
JESUS hat seinen Dienst vor noch nicht langer Zeit begonnen. Er ist jetzt wieder in seiner Heimatstadt Nazareth. Sein Ziel ist es, den Menschen dort zu einer wichtigen Schlussfolgerung zu verhelfen: Sie sollen erkennen, dass er der vor langer Zeit vorhergesagte Messias ist. Wie geht er vor?
2 Viele Menschen haben von Jesu erstaunlichen Taten gehört und erwarten jetzt zweifellos ein Wunder. Doch nichts dergleichen geschieht. Jesus geht vielmehr wie gewohnt in die Synagoge. Er steht auf, um vorzulesen, und man reicht ihm die Buchrolle des Propheten Jesaja. Aufmerksam rollt er die lange Schriftrolle von einem Stab auf den anderen, bis er eine bestimmte Stelle gefunden hat. Dann liest er laut die Passage vor, die heute in Jesaja 61:1-3 zu finden ist (Lukas 4:16-19).
3 Der Text ist den Anwesenden sicher bekannt. Er enthält eine Prophezeiung über den Messias. Die Augen aller in der Synagoge sind gespannt auf Jesus gerichtet. Es herrscht Stille. Dann setzt Jesus zu einer wahrscheinlich ausführlicheren Erklärung an und sagt: „Heute hat sich die Schriftstelle, die ihr gerade gehört habt, erfüllt.“ Die Zuhörer staunen über seine gewinnenden Worte, doch warten viele offenbar nach wie vor auf irgendein spektakuläres Zeichen. Auf der Grundlage der Heiligen Schrift legt Jesus mit deutlichen Worten ihren Mangel an Glauben bloß. Wenig später versuchen die Leute in Nazareth, ihn zu töten! (Lukas 4:20-30).
4. Was war für Jesu Dienst charakteristisch, und womit werden wir uns in diesem Kapitel befassen?
4 Die Art und Weise, wie Jesus damals vorging, war charakteristisch für seinen gesamten Dienst. Er stützte sich voll und ganz auf Gottes inspiriertes Wort. Natürlich waren seine Wunder ein wichtiger Beweis, dass Gottes Geist mit ihm war, doch nichts hatte für ihn größeres Gewicht als die Heilige Schrift.
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