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Einen Berg besteigen, der höher ist als der HimalajaDer Wachtturm 1995 | 15. Juni
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Ausdehnung trotz Schwierigkeiten
In den Anfangsjahren erregte das Predigtwerk, das sehr vorsichtig durchgeführt wurde, nicht allzusehr die Aufmerksamkeit der Behörden. Gegen Ende 1984 wurden dem Werk jedoch Einschränkungen auferlegt. Ein Bruder und drei Schwestern wurden verhaftet und vier Tage in Gewahrsam gehalten, bevor man sie mit dem Hinweis freiließ, sie dürften ihre Tätigkeit nicht fortsetzen. In einem Dorf wurden neun Personen verhaftet, als in ihren Wohnungen Bibelstudien stattfanden. Sechs von ihnen wurden 43 Tage im Gefängnis festgehalten. Auch verschiedene andere wurden verhaftet, doch ging man nicht gerichtlich gegen sie vor.
Noch im Jahre 1989 wurden einmal alle Brüder und Schwestern, die einem Versammlungsbuchstudium beiwohnten, verhaftet, drei Tage festgehalten und dann freigelassen. Manchmal forderte man sie auf, eine Erklärung zu unterschreiben, die besagte, sie würden nicht predigen. Das lehnten sie ab. Manche wurden erst freigelassen, nachdem sie unterschrieben hatten, daß sie bereit seien, die Konsequenzen zu tragen, wenn man sie wieder beim Predigen antreffe.
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Einen Berg besteigen, der höher ist als der HimalajaDer Wachtturm 1995 | 15. Juni
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Im Laufe der Zeit änderten sich die politischen Verhältnisse in Nepal. Den Behörden wurde klar, daß Jehovas Zeugen keine Gefahr darstellten. In Wirklichkeit hatte ihr biblisches Schulungswerk eine nützliche, erbauende Wirkung auf die Menschen und machte sie zu besseren Bürgern. Die Behörden erkannten an, daß für Anbeter Jehovas Ehrlichkeit, harte Arbeit und aufrichtiges, moralisches Benehmen grundlegende Erfordernisse waren.
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