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  • Einen Berg besteigen, der höher ist als der Himalaja
    Der Wachtturm 1995 | 15. Juni
    • Ergebnisse stellten sich nur langsam ein. Angesichts von zirka 10 Millionen Einwohnern wirkte das „Feld“ nicht gerade ermutigend. Der Same der Wahrheit wurde dadurch gesät, daß diese einsame Familie Freunden, Bekannten, Arbeitgebern und Kollegen Zeugnis gab. Sie führte in ihrer Wohnung Zusammenkünfte durch und lud interessierte Personen dazu ein. Schließlich gab es im März 1974, nach vier Jahren ausdauernden „Pflanzens“ und „Begießens“, die ersten „Früchte“ in Nepal — und das aus einer Richtung, aus der es nicht zu erwarten war.

      An einer Tür sprach ein Verkündiger mit einem wohlhabenden Mann, dem Sekretär eines Angehörigen der königlichen Familie. „Sprechen Sie mit meinem Sohn“, sagte der Mann. Der Sohn willigte in ein Bibelstudium ein. Da er in einem Spielkasino arbeitete, wechselte er nach einiger Zeit seinen Arbeitsplatz. Sein Vater, ein eifriger Hindu, leistete ihm Widerstand. Dennoch bezog dieser junge Mann für Jehova Stellung. Was war das Ergebnis? Sein Vater hörte später auf, ihm Widerstand zu leisten, und eine Reihe naher Verwandter nahm die biblische Wahrheit an. Jetzt dient der junge Mann als Ältester in der Christenversammlung.

  • Einen Berg besteigen, der höher ist als der Himalaja
    Der Wachtturm 1995 | 15. Juni
    • Welch ein freudiger Anlaß es war, als das gesamte Programm des Bezirkskongresses in der Wohnung dargeboten wurde, in der sie ihre Zusammenkünfte durchführten! Man stelle sich vor, daß vier Brüder, darunter einer vom indischen Zweig, das gesamte Programm bestritten! Sogar das biblische Drama wurde gezeigt. Wie? Bei einer Kostümprobe in Indien wurden Dias gemacht. Diese Bilder projizierte man in Nepal auf eine Leinwand und spielte den Dialog von einer Kassette ab. Den Zuhörern gefiel es. Wie viele waren anwesend? Achtzehn Personen.

      Daß Ausländer im Predigtwerk halfen, war nahezu ausgeschlossen. An Missionare war nicht zu denken, und einen Arbeitsplatz zu finden war für Ausländer nicht leicht. Zwei indische Zeugen, die zu unterschiedlichen Zeiten eine Arbeitsstelle in Nepal fanden, verbrachten jedoch mehrere Jahre in Katmandu und stärkten die neugegründete Versammlung. Im Jahre 1976 gab es in Katmandu 17 Königreichsverkündiger.

  • Einen Berg besteigen, der höher ist als der Himalaja
    Der Wachtturm 1995 | 15. Juni
    • Trotz dieser Schwierigkeiten predigten die Brüder die gute Botschaft vom Königreich weiterhin eifrig. Zum Beispiel stieg 1985 — ein Jahr nachdem man begonnen hatte, staatliche Maßnahmen gegen Jehovas Zeugen zu ergreifen — die Zahl der Verkündiger um 21 Prozent. Die 35 Verkündiger verbrachten durchschnittlich 20 Stunden im Monat damit, mit anderen über die reine Anbetung zu sprechen.

  • Einen Berg besteigen, der höher ist als der Himalaja
    Der Wachtturm 1995 | 15. Juni
    • Im Jahre 1989 beteiligten sich jeden Monat durchschnittlich 43 Verkündiger am Predigtwerk, und 204 Personen besuchten in jenem Jahr die Feier zum Gedenken an den Tod Christi.

      Dann begann Jehova, wie er es verheißen hatte, die Einsammlung wahrheitshungriger Menschen in sein Haus zu beschleunigen (Jesaja 60:22). Vor nicht allzulanger Zeit wurde in Katmandu eine zweite Versammlung gegründet, und außerhalb der Hauptstadt gibt es zwei Verkündigergruppen. Im April 1994 berichteten 153 Christen über ihre Predigttätigkeit — eine 350prozentige Zunahme in weniger als fünf Jahren! Sie führten 386 Heimbibelstudien mit interessierten Personen durch. Beim Gedächtnismahl 1994 wurde die begeisternde Zahl von 580 Anwesenden gezählt. Beim Tagessonderkongreß füllten 635 Besucher den Saal, und 20 ließen sich taufen. So findet die große Mehrung, die Jehovas Zeugen auf der ganzen Erde erleben, auch im kleinen Nepal statt.

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