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Der „Fürst des Friedens“ wendet sich Menschen zu, die nicht im neuen Bund stehenWeltweite Sicherheit unter dem „Fürsten des Friedens“
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Und die Tatsache, daß sie zusammen mit dem Überrest der „Diener eines neuen Bundes“ „e i n e Herde“ werden sollen, läßt etwas Großartiges erkennen. Was? Folgendes: Bevor der Überrest im himmlischen Königreich verherrlicht wird, befindet er sich auf der Erde in Gemeinschaft mit den „anderen Schafen“. Auf diese Weise beginnt der geistige Same Abrahams bereits vor dem „Krieg des großen Tages Gottes, des Allmächtigen“, dem Krieg von Harmagedon, und vor dem Beginn des Millenniums, sich für alle Familien und Nationen als Segen zu erweisen (Galater 3:29; Offenbarung 16:14, 16).
8. Wann wandte der vortreffliche Hirte seine Aufmerksamkeit Menschen zu, die nicht im neuen Bund stehen, und was mußten diese „anderen Schafe“ als erstes tun?
8 Das ist tatsächlich der Fall, besonders seit 1935. Von da an haben sich auf der ganzen Erde Millionen dieser „anderen Schafe“ mit den Zigtausenden von Versammlungen der Zeugen Jehovas verbunden und sich Jehova Gott, dem Oberhirten, hingegeben. Dadurch sind sie in die „e i n e Herde“ des vortrefflichen Hirten, Jesus Christus, aufgenommen worden.
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Der „Fürst des Friedens“ wendet sich Menschen zu, die nicht im neuen Bund stehenWeltweite Sicherheit unter dem „Fürsten des Friedens“
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10. Wer zieht heute Nutzen aus dem Dienst des neuen Bundes, den die acht Schreiber der Christlichen Griechischen Schriften leisteten?
10 Heute ziehen sowohl der Überrest der „kleinen Herde“ als auch die zunehmende „große Volksmenge“ der „anderen Schafe“ des vortrefflichen Hirten aus dem Dienst anderer Nutzen, die als Vorläufer ihnen vorausgingen, wie zum Beispiel der Apostel Paulus. Paulus verrichtete den Dienst des neuen Bundes treu bis zu seinem Tod in Rom, einige Zeit vor der Zerstörung Jerusalems im Jahre 70 u. Z. Er wurde dazu inspiriert, 14 der 27 Bücher der Christlichen Griechischen Schriften zu schreiben. Wie dankbar der gesalbte Überrest und die „große Volksmenge“ der „anderen Schafe“ doch dafür sein können, daß treue Männer wie der Apostel Paulus und die sieben anderen Schreiber der Christlichen Griechischen Schriften im ersten Jahrhundert den Dienst des neuen Bundes bis zum Ende ihres irdischen Lebens verrichteten! Und in der heutigen Zeit ziehen bereits Millionen „andere Schafe“ Nutzen aus dem Dienst des neuen Bundes, den der gesalbte Überrest unter Jesus Christus, dem Mittler, leistet. Der „Fürst des Friedens“ hat jetzt seine Aufmerksamkeit diesen „anderen Schafen“ zugewandt, deren Zahl schnell zunimmt.
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Der „Fürst des Friedens“ wendet sich Menschen zu, die nicht im neuen Bund stehenWeltweite Sicherheit unter dem „Fürsten des Friedens“
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Die Einladung „Komm!“ ergehen lassen
12. Welche Einladung läßt die „Braut“-Klasse gemäß Offenbarung 22:17 ergehen, und an wen?
12 Welch liebevollen Dienst diese Diener des neuen Bundes doch leisten! In Offenbarung 22:17 lesen wir zum Beispiel: „Der Geist und die Braut sagen fortwährend: ‚Komm!‘ Und jeder, der es hört, sage: ‚Komm!‘ Und jeder, den dürstet, komme; jeder, der wünscht, nehme Wasser des Lebens kostenfrei.“ Die „Braut“-Klasse läßt zusammen mit der wirksamen Kraft Jehovas, seinem Geist, diese Einladung an diejenigen ergehen, die außerhalb des neuen Bundes stehen. Die Einladung ergeht nicht an die Toten in den Gedächtnisgrüften, die mit einer Auferstehung gesegnet werden sollen, sondern an heute lebende Menschen, die in der Gefahr stehen, in Harmagedon vernichtet zu werden, aber ein hörendes Ohr haben.
13. (a) Ergeht die Einladung, die die „Braut“-Klasse erschallen läßt, umsonst? Erkläre es. (b) Was tun diejenigen, die die Einladung bereits angenommen haben, im Gehorsam gegenüber Offenbarung 22:17? (c) Was dürfte hinsichtlich der Zeit, die für die Einladung noch verbleibt, der Fall sein?
13 Diese liebevolle Einladung ergeht nicht umsonst, besonders seit 1935. Über drei Millionen haben die gütige Einladung, zu kommen und zu trinken, bereits angenommen. Sie haben diese Einladung dankbar vernommen und sagen gehorsam zu noch vielen weiteren Millionen, die nach endlosem Leben auf einer paradiesischen Erde „dürsten“: „Komm!“ Aber die Zeit, in der diese gütige Einladung an die „anderen Schafe“ ergeht, ist begrenzt. Nach über einem halben Jahrhundert, in dem die Einladung zu hören war, dürfte die dafür verbleibende Zeit jetzt nur noch kurz sein, da sich Gottes Krieg von Harmagedon in „dieser Generation“ unheilvoll abzeichnet (Matthäus 24:34).
14. Wofür sollten wir Jehova Dank und Lobpreis zollen?
14 Dank sei daher Jehova, daß er für den fähigen Mittler gesorgt hat, der den Zweck des neuen Bundes erfolgreich verwirklicht, nämlich ein Volk für Jehovas Namen hervorzubringen, das 144 000 Glieder umfaßt! Gepriesen sei Jehova auch dafür, daß sein Mittler als ein vortrefflicher Hirte bereits immer mehr „andere Schafe“, ja Millionen in die „e i n e Herde“ bringt, wo sie bereits die ersten Segnungen verspüren, die der Menschheit aus dem neuen Bund zufließen!
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Nach dem neuen Bund — das tausendjährige KönigreichWeltweite Sicherheit unter dem „Fürsten des Friedens“
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1, 2. (a) Mit wem können die Millionen, die heute aus der Wirksamkeit des neuen Bundes Nutzen ziehen, verglichen werden? (b) Was besagen die Bestimmungen des neuen Bundes?
MILLIONEN auf der ganzen Erde empfangen bereits großartige Segnungen aufgrund der Wirksamkeit des neuen Bundes, obwohl sie nicht in diesen Bund aufgenommen worden sind. Sie gleichen den Nichtisraeliten, die zu der Zeit in Israel ansässig waren, als der durch Moses vermittelte Gesetzesbund noch in Kraft war (2. Mose 20:10). Inwiefern kann das von den Millionen von Nutznießern gesagt werden, die heute mit dem Überrest der geistigen Israeliten verbunden sind und ständig an Zahl zunehmen?
2 Gemäß der Prophezeiung aus Jeremia 31:31-34 sagte Jehova Gott, der die Bestimmungen des neuen Bundes festlegte: „Ich will mein Gesetz in ihr Inneres legen, und in ihr Herz werde ich es schreiben. Und ich will ihr Gott werden, und sie selbst werden mein Volk werden.“
3. (a) In welcher Form wurde das Gesetz des alten, durch Moses vermittelten Bundes den Israeliten gegeben? (b) Worauf begann Gott die Gesetze des neuen Bundes zu schreiben, bevor die Christlichen Griechischen Schriften geschrieben wurden?
3 Im Falle des Gesetzesbundes gab Jehova durch den Propheten Moses als Mittler dem natürlichen Israel die „handschriftliche Urkunde, die aus Verordnungen bestand“ (Kolosser 2:14). Wie verhält es sich aber mit dem Gesetz des neuen Bundes? Sein Mittler sollte es weder auf Stein eingravieren, noch sollte er eine andere schriftliche Urkunde anfertigen. Er hinterließ keine eigenen Aufzeichnungen. Worin das Gesetz des neuen Bundes besteht, ermitteln wir aus den inspirierten Christlichen Griechischen Schriften (2. Timotheus 3:16). Doch bevor mit der Niederschrift dieser Griechischen Schriften um das Jahr 41 u. Z. begonnen wurde, begann Jehova Gott bereits, sein Gesetz des neuen Bundes zu schreiben. Wann? Am Pfingsttag des Jahres 33 u. Z. Worauf schrieb er? Genau darauf, worauf zu schreiben er vor langem verheißen hatte: „Ich will meine Gesetze in ihren Sinn legen, und in ihre Herzen werde ich sie schreiben“ (Hebräer 8:10).
4. Welche guten Auswirkungen hatte es, daß Gott sein Gesetz auf das Herz schrieb und in den Sinn seiner Diener legte?
4 Da diese Gesetze in das Herz geschrieben wurden, bestand geringe Wahrscheinlichkeit, daß sie eines Tages von denen nicht mehr geliebt wurden, die ihnen gehorchten. Wenn diese Gesetze „in ihren Sinn“ gelegt wurden, war es weniger wahrscheinlich, daß sie sie vergaßen. Daher sagen diejenigen, die diese Gesetze halten, mit den Worten aus Psalm 119:97: „Wie liebe ich doch dein Gesetz! Den ganzen Tag befasse ich mich damit.“ Von ganzem Herzen lieben sie die Gesetze Jehovas, die durch seinen Mittler, Jesus Christus, gegeben wurden. Daher sind sie aus dem richtigen Beweggrund heraus entschlossen, diese wertvollen Gesetze zu halten. Das gilt sowohl für die in den neuen Bund aufgenommene „kleine Herde“ als auch für die „große Volksmenge“ „anderer Schafe“, die nicht in den neuen Bund aufgenommen worden sind, sondern unter diesem Bund stehen. (Vergleiche 1. Johannes 5:3; Johannes 14:15.)
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