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NicaraguaJahrbuch der Zeugen Jehovas 2003
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Schwierige Zeiten für die ersten Missionare
Den ersten Missionaren machte nicht nur die Geistlichkeit zu schaffen. Nehmen wir zum Beispiel Sydney und Phyllis Porter, Absolventen der 12. Klasse der Wachtturm-Bibelschule Gilead. Als die beiden im Juli 1949 in Nicaragua eintrafen, wurde Sydney zum Kreisaufseher für das ganze Land ernannt. Er beschreibt, wie das Leben im Reisedienst damals aussah: „Als Transportmittel nutzten wir Züge und Busse. Brüder, bei denen wir hätten wohnen können, gab es kaum. Daher reisten wir mit unserem Bettzeug und einem kleinen tragbaren Herd, sodass wir uns Wasser heiß machen und etwas kochen konnten. Oft waren wir zehn Wochen unterwegs, bevor wir wieder ins Zweigbüro zurückkehrten. Das Gebiet war dermaßen fruchtbar, dass es in manchen Gegenden unmöglich war, sich um alle Interessierten zu kümmern. Als wir beispielsweise später in Managua tätig waren, leitete Phyllis 16 Bibelstudien. Wie schaffte sie das zeitlich? Sie opferte unseren freien Tag und setzte auch die Abende ein, an denen keine Zusammenkünfte stattfanden.“ Wie sich die ersten Missionare doch verausgabten!
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NicaraguaJahrbuch der Zeugen Jehovas 2003
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[Bild auf Seite 76]
Sydney und Phyllis Porter
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