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    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2012
    • Besonders guten Erfolg hatten Bruder Feldt und Bruder Gundersen 1904/1905 in Bergen. In der englischen Ausgabe von Zions Wacht-Turm vom 1. März 1905 konnte man lesen: „Ein angesehener Prediger der Freien Mission in ... [Bergen] ist vom klaren Licht völlig erfüllt worden und gibt jetzt die ganze und volle Evangeliumswahrheit an seine stets große und höchst aufmerksame Zuhörerschaft weiter.“

      Diesem Prediger, Theodor Simonsen, wurde später allerdings von seiner Gemeinde die Tür gewiesen. Inzwischen hatte man nämlich herausgefunden, dass er die wundervollen neuen Wahrheiten, die er lehrte, aus unseren Publikationen hatte. Ihr Verlust war jedoch unser Gewinn: Die Brüder haben Theodor sowohl als Mensch als auch als Vortragsredner immer sehr gemocht. Er ging schließlich nach Kristiania, wo die Versammlung mittlerweile wuchs und wuchs.

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    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2012
    • Ihre Liebe zur Wahrheit entdeckte sie bei einer Predigt von Theodor Simonsen in der Freien Missionsgemeinde. Dabei erzählte er, was er aus einem der Bücher der Bibelforscher gelernt hatte. Sie besorgte sich die Bücher, las sie,

  • Norwegen
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2012
    • [Kasten/Bilder auf Seite 95, 96]

      Er setzte seine ganze Energie für Jehova ein

      THEODOR SIMONSEN

      GEBURTSJAHR: 1864

      BIBELFORSCHER AB: 1905

      KURZPORTRÄT: Ein reisender Aufseher, der früher Prediger der Freien Mission war

      ◼ THEODOR SIMONSEN erfuhr aus unseren Publikationen, dass die Höllenfeuerlehre unbiblisch ist. Das ließ er dann bei seinen Predigten vor der Freien Missionsgemeinde direkt mit einfließen — was vielen seiner Zuhörer ungemein gefiel. Doch eines Tages bekam er nach einer seiner Predigten einen Zettel in die Hand gedrückt, auf dem stand: „Sie können gehen. Wir wollen Sie hier nicht mehr hören!“

      Das war im Jahr 1905, und noch im gleichen Jahr wurde er ein Bibelforscher. Danach hielt er zahllose Vorträge vor Hunderten seiner Glaubensbrüder. Und sie hörten ihm gerne zu. Sein Geld verdiente er als Anstreicher, er lag seiner Familie also nicht auf der Tasche. Doch seine Wochenenden gehörten voll und ganz dem Predigen und Lehren. Von ihm lernte man wirklich eine Menge, denn er hatte ein ausgezeichnetes Bibelwissen, strahlte bei seinen Ansprachen viel Ruhe aus und konnte alles logisch erklären. Er konnte auch schön singen, und so leitete er seine Vorträge meist mit einem Lied ein und begleitete sich dabei auf seiner norwegischen Zither.

      1919 erlaubten ihm seine familiären Umstände, als reisender Aufseher unterwegs zu sein. Bis 1935 besuchte er Versammlungen in Norwegen, Dänemark und Schweden. Zu seinem Aufgabenbereich gehörte nicht nur Versammlungen und abgelegene Verkündigergruppen zu ermuntern, sondern auch Vorträge in Orten zu halten, wo es keinen einzigen Bibelforscher gab. Dass das sehr anstrengend war, kann man sich gut vorstellen, wenn man nur einmal e i n e Reiseroute von ihm herausgreift: Zwischen Kristiansand im Süden und Tromsø im Norden standen in 12 Monaten 190 Orte auf seinem Programm. Damals blieben reisende Aufseher in der Regel höchstens ein, zwei Tage an einem Ort, dann hieß es schon wieder weiter zum nächsten — wie auch immer man dahin kam.

      Nur in den wenigsten Orten, die Bruder Simonsen besuchte, gab es schon Bibelforscher, aber zu seinen Vorträgen kamen immer viele, die interessierte, was er zu sagen hatte. 1922 war er zum Beispiel in Bodø. Dort lud er gemeinsam mit Anna Andersen, einer Pionierin, die auch gerade dort predigte, zu einem Vortrag ein. Unter den Zuhörern waren Johan und Olea Berntsen. Sie nahmen Theodor und Anna zu sich nach Hause mit, weil ihnen viele Fragen zur Bibel auf der Seele brannten. Berntsens wurden dann die ersten Bibelforscher in Bodø.

      Auf den meisten Schallplattenvorträgen, die in Norwegen in den 30er-Jahren produziert wurden, ist Bruder Simonsens Stimme zu hören. Dieser treue Gesalbte starb 1955.

  • Norwegen
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2012
    • [Bild auf Seite 94]

      Hallgerd Holm (1), Theodor Simonsen (2) und Lotte Holm (3)

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