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    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2012
    • IMMER MEHR KÖNIGREICHSSÄLE IN KÜRZESTER ZEIT

      Der allererste Saal wurde schon 1928 gebaut, und zwar in einem Vorort von Bergen von vier Fjelltvedt-Brüdern. Bis Anfang der 80er-Jahre hatten mehrere Versammlungen ihren eigenen Saal gebaut oder gekauft. Aber viele hielten die Zusammenkünfte noch immer in gemieteten Räumen ab, die oft alles andere als ideal waren. Während des Bethelbaus überlegte man, wie man in kurzer Zeit mehr Königreichssäle bauen könnte. Es hatte sich herumgesprochen, dass Baumannschaften in den USA und in Kanada in Rekordzeit Königreichssäle hochzogen, und man dachte sich: „Wenn unsere Brüder das dort mit der Hilfe Jehovas schaffen, wieso dann nicht auch wir?“

      Pläne wurden angefertigt und konkrete Details ausgearbeitet. Nach einem Pilotprojekt in Askim im Jahr 1983 baute man 1984 drei Königreichssäle in Schnellbauweise — in Rørvik, Steinkjer und Alta. Wie ging man dabei vor? Ganz einfach, man legte vorher schon das Fundament und koordinierte dann sorgfältig die verschiedenen Arbeiten der Bauhelfer — ob gelernte oder ungelernte Kräfte. So konnte der komplette Bau in nur wenigen Tagen fertiggestellt werden.

      Nach diesem Prinzip baute man in den nächsten 10 Jahren rund 80 Königreichssäle. Und auch Island bekam später für drei Königreichssaalprojekte Verstärkung aus Norwegen. Heute haben die meisten Versammlungen ihren eigenen Saal, dennoch gibt es immer noch viel zu tun: Alte Säle müssen renoviert, andere vergrößert und manche noch gebaut werden.

      „DAS GEMEINSCHAFTSGEFÜHL IST STÄRKER GEWORDEN“

      So sind in Norwegen viele schöne und zweckmäßige Säle entstanden. Durch die Bauprojekte bekamen die Menschen vor Ort außerdem ein gutes Bild von Jehovas Volk. 1987 sprachen zum Beispiel drei Brüder in Fredrikstad mit der Stadtbehörde die Baupläne für ihren Königreichssaal durch. Als sie erwähnten, dass der Bau in drei Tagen fertig sein würde, lachten die Beamten bloß. Aber schon am ersten Tag (Freitag) zeichnete sich ab, dass die Zeugen den Saal wie geplant fertigstellen würden. Deshalb kam einer der Beamten am Samstag auf die Baustelle, um sich für seine anfängliche Skepsis zu entschuldigen — und zwar auf ganz besondere Art: Er brachte seine Blaskapelle mit und ließ den Bauhelfern ein kleines Ständchen bringen! Nicht schlecht gestaunt hat auch eine Frau in Arendal, als sie 1990 so ein Schnellbauprojekt mitverfolgte. „Es ist unglaublich, was für ein Tempo ihr Zeugen vorlegt“, meinte sie. „Aber noch erstaunlicher sind die vielen fröhlichen, lächelnden Gesichter.“

      Zwei regionale Baukomitees koordinieren heute den Bau der Säle im ganzen Land.

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    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2012
    • Und 2003 errichtete die Baumannschaft in Bergen einen großen Königreichssaal, der auch für Kongresse genutzt werden kann.

      Solche Bauprojekte tun Jehovas Volk gut, weil alle auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten und an einem Strang ziehen. „Die Verkündiger sind dadurch noch enger zusammengerückt“, stellt ein Bruder fest, der seit 1983 bei Saalbauten mithilft, „und das Gemeinschaftsgefühl in der Bruderschaft ist stärker geworden; es sind viele enge Freundschaften entstanden und wir haben gelernt, besser zusammenzuarbeiten.“

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