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Erwachet! 1988
g88 22. 8. S. 8-10

Ein Ende aller Kernwaffen — Wie?

UNSER Zeitalter ist ein Zeitalter der Angst. Aus der Ehe zwischen Wissenschaft und Krieg sind Tausende von unvorstellbar zerstörerischen Waffen hervorgegangen — Mordwaffen, die die gesamte Menschheit vernichten können.

Daß der Mensch bereit ist, seine Mitmenschen hinzuschlachten, ist beunruhigend. Doch die mörderischen Neigungen des Menschen waren schon fast von Anfang an offenkundig. In der Bibel wird berichtet: „So geschah es, als sie auf dem Feld waren, daß Kain dann über Abel, seinen Bruder, herfiel, um ihn zu töten“ (1. Mose 4:8). Von jener Zeit an tötet der Mensch seine Mitmenschen. Und wenn er sich auch seit 1945 davon zurückgehalten hat, Kernwaffen in Kriegen einzusetzen, so ändert das nichts daran, daß unser Jahrhundert das mörderischste der Menschheitsgeschichte ist. Natürlich sind die Waffen nicht das eigentliche Problem.

Ursachen und Gegenmittel

Gelehrte meinen, daß die Ursachen der Kriege in der menschlichen Natur zu finden sind, da es Menschen sind, die die Kriege führen. In Übereinstimmung mit dieser Ansicht würden Kriege aus Selbstsucht, aus Dummheit und zufolge fehlgeleiteter Aggressionstriebe geführt. Die Rezepte unterscheiden sich zwar, aber viele meinen, Frieden sei nur durch eine Veränderung der Weltanschauung und des Verhaltens des Menschen selbst zu erreichen.

Andere sagen, die Ursachen der Kriege lägen in der Struktur des internationalen politischen Systems, da die Kriege ja zwischen den Staaten geführt würden. Weil jeder souveräne Staat gemäß seinen eigenen Zielen und Wünschen handle, komme es unvermeidlich zu Konflikten. Und da es keine beständige, zuverlässige Lösung gebe, die Differenzen beizulegen, würden Kriege ausbrechen.

In seiner Darlegung der Ursachen des Krieges bemerkt der Gelehrte Kenneth Waltz, daß „das Mittel gegen Weltkrieg eine Weltregierung ist“. Doch er führt weiter aus: „Das Mittel ist jedoch in der Praxis unerreichbar, wenn es auch von der Logik her unanfechtbar sein mag.“ Andere stimmen dem zu. So schreibt der Autor Ben Bova in der Zeitschrift Omni: „Die Nationen müssen unter einer einzigen Regierung vereint werden, die die Rüstung kontrollieren und den Krieg verhindern kann.“ Er fügt indes hinzu: „Für die meisten Menschen ist eine solche Weltregierung nur eine Illusion, ein utopischer Traum, der nie wahr werden kann.“ Diese düstere Schlußfolgerung wird durch das Versagen der Vereinten Nationen bestätigt. Die Staaten sind bislang nicht willens gewesen, ihre Souveränität an diese oder irgendeine andere Organisation abzutreten.

Weltregierung — eine Realität!

Die Bibel versichert uns jedoch, daß Gott eine wirkliche Weltregierung geplant hat. Millionen haben unwissentlich im Vaterunser um diese Regierung gebetet: „Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden“ (Matthäus 6:10, Lutherbibel). Das Oberhaupt dieser Königreichsregierung ist der Fürst des Friedens, Jesus Christus. Hinsichtlich dieser Regierung verheißt die Bibel: „[Sie] wird alle diese Königreiche [menschliche Regierungen] zermalmen und ihnen ein Ende bereiten“ (Daniel 2:44).

Diese Weltregierung wird wahren Frieden und wahre Sicherheit weder durch nukleare Abschreckung noch durch komplizierte hochtechnische Verteidigungswaffen, noch durch unsichere politische Verträge herbeiführen. „Kriege“, so die Prophezeiung aus Psalm 46:9, „läßt er [Jehova Gott] aufhören bis an das äußerste Ende der Erde. Den Bogen zerbricht er, und den Speer zersplittert er; die Wagen verbrennt er im Feuer.“ Das bedeutet die Vernichtung aller Waffen, auch der Kernwaffen.

Wie verhält es sich aber mit der kriegerischen Natur des Menschen? Die Erdbewohner werden unter Gottes himmlischer Regierung „ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden müssen und ihre Speere zu Winzermessern. Nation wird nicht gegen Nation das Schwert erheben, auch werden sie den Krieg nicht mehr lernen“ (Jesaja 2:4). Über drei Millionen Menschen haben bereits ihr Leben nach diesem Bibeltext ausgerichtet. Es sind Jehovas Zeugen.

Sie leben in mehr als 200 Ländern und stammen aus vielen ethnischen Gruppen. Einige waren kriegerisch geartet, wenn nicht sogar bösartig, ehe sie wahre Christen wurden. Nachdem sie jedoch die Erkenntnis Gottes in sich aufgenommen hatten, weigerten sie sich, gegen irgend jemand die Waffen zu ergreifen. Ihre neutrale Haltung gegenüber den politischen Konflikten ist in die Geschichte eingegangen. Der friedliche Standpunkt, den Jehovas Zeugen international einnehmen, bestätigt die Tatsache, daß eine Welt ohne Krieg und Kernwaffen möglich ist.

Millionen heute lebender Menschen wurden im Atomzeitalter geboren und rechnen damit, im Atomzeitalter zu sterben — wenn nicht sogar durch die Atomwaffen. Jehovas Zeugen teilen diese düstere Aussicht nicht. Sie vertrauen fest auf das Königreich und auf ihren Gott, Jehova, denn bei ihm „wird keine Erklärung etwas Unmögliches sein“ (Lukas 1:37).

[Bild auf Seite 9]

Nach der Bibel wird niemand anders als Gott die Kriegswaffen beseitigen

[Bild auf Seite 10]

Unter Gottes himmlischer Regierung wird es keinen Krieg und keine Vernichtungswaffen mehr geben

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