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Gefahren hielten sie nicht davon ab, Jehova zu dienenJahrbuch der Zeugen Jehovas 2017
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Sie wollte eigentlich Nonne werden
Eliso Dsidsischwili entschied sich, Nonne zu werden, als sie 28 war. Da es in der Nähe ihrer Heimatstadt Tqibuli kein Kloster gab, zog sie 2001 nach Tiflis. Während sie darauf wartete, im Kloster angenommen zu werden, fand sie eine Teilzeitstelle als Lehrerin. Es stellte sich heraus, dass die Mutter einer ihrer Schülerinnen eine Zeugin Jehovas namens Nunu war.
Eliso erzählt: „Wir sprachen oft über die Bibel. Dabei verteidigte ich die orthodoxe Religion heftig, aber Nunu zeigte mir geduldig einen Bibelvers nach dem anderen. Eines Tages schlug sie vor, mir etwas aus der Broschüre Was erwartet Gott von uns? vorzulesen. Als wir die Absätze lasen und die Bibeltexte aufschlugen, wurde mir klar, dass die Bilderanbetung ein direkter Verstoß gegen Gottes Gebot ist.“
Später ging Eliso zur Kirche, um dem Priester einige Fragen zu stellen. Aus seinen Antworten ging klar hervor, dass die Kirchenlehren sich nicht auf die Bibel stützten (Mar. 7:7, 8). Das überzeugte Eliso: Bei Jehovas Zeugen hatte sie wirklich die biblische Wahrheit gefunden. Daher begann sie sofort ein Bibelstudium und ließ sich schon bald taufen.
Eliso Dsidsischwili (links), die Nonne werden wollte, und Nunu Kopaliani (rechts)
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