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  • Wahres Glück finden — Aber wo?
  • Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1990
Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1990
w90 1. 3. S. 31

Wahres Glück finden — Aber wo?

JESUS sagte: „Glücklich sind die, die sich ihrer geistigen Bedürfnisse bewußt sind“ (Matthäus 5:3). Eine aufrichtige junge Frau im Nahen Osten war sich ihrer geistigen Bedürfnisse bewußt und bemühte sich, Gott zu gefallen. Schließlich fand sie wahres Glück — aber wo? Lassen wir sie erzählen.

„Ich wuchs in einer sehr religiösen katholischen Maronitenfamilie auf. Uns Kindern brachte man bei, jeden Abend vor Heiligenfiguren zu beten, und von Kindheit an hatte ich den Wunsch, Gott zu dienen.

Im Alter von 17 Jahren trat ich in ein Kloster ein, um Nonne zu werden, weil ich dachte, auf diese Weise meinen Wunsch befriedigen zu können. Doch ich beobachtete vieles unter den Nonnen, was mich beunruhigte. Sie schwatzten übereinander. Den Schülerinnen gab man nicht genug zu essen, während die Nonnen sich die besten Speisen nahmen. Und es kam zwischen den Nonnen und dem Priester zu Unsittlichkeit. Schwer enttäuscht, verließ ich nach neun Monaten das Kloster und kehrte nach Hause zurück.

Ich hatte immer noch viele unbeantwortete Fragen, und da ich keine befriedigenden Antworten fand, machte ich mir schließlich nichts mehr aus Religion. Dann, im Jahre 1982 — ich war 22 Jahre alt —, studierten mein Bruder und meine Schwester die Bibel mit Jehovas Zeugen. Meine Eltern und ich waren dagegen. Mein Bruder mußte wegen seines neuen Glaubens viel Widerstand erdulden. Er wurde geschlagen und eingesperrt. Was mich allerdings beeindruckte, waren die großen Änderungen, die er in seinem Leben vornahm. Auch gab er mir logische biblische Antworten auf die Fragen, die ich mir schon lange gestellt hatte. Also fing ich nachts heimlich an, die Bibel selbst zu lesen.

Eines Tages ging ich zu einem Kongreß der Zeugen Jehovas mit, um zu beobachten, was da so vor sich ging. Ich war beeindruckt von der liebevollen Atmosphäre. Zwischen Armen und Reichen wurde kein Unterschied gemacht. Die Zeugen leben in Übereinstimmung mit dem, was sie lehren. Ich war davon überzeugt, daß sie die Wahrheit haben.

Gleich nach dem Kongreß bat ich eine Zeugin, mit mir zu studieren. Ich sagte ihr, daß ich einfach nur studieren, aber keine Zusammenkünfte besuchen und mich nicht am Predigtdienst beteiligen wolle. Bald wurde mir jedoch klar, daß ich die Wahrheit kennenlernte. Ich betete und beschloß, Jehova zu dienen. Am 28. Oktober 1983 ließen sich mein Bruder, meine Schwester und ich taufen. Nun konnte ich den Wunsch befriedigen, den ich von Kindheit an gehabt hatte, nämlich Gott zu dienen.

Zwei Monate nach der Taufe nahm ich den Hilfspionierdienst auf, und acht Monate später wurde ich allgemeiner Pionier. Eineinhalb Jahre danach lud man mich ein, im Zweigbüro der Zeugen Jehovas, Bethel genannt, zu dienen. Das tat ich dann zeitweise zwei Jahre lang. Mich beeindruckte die Demut, die alle bekundeten. Brüder, die verantwortliche Stellungen bekleideten, halfen nach dem Abendessen sogar mit, das Geschirr zu spülen.

Am 14. März 1988 wurde ich ein ständiges Glied der Bethelfamilie. Welch ein freudiger Anlaß! Ja, ich habe wahres Glück gefunden. Wo? Unter Jehovas ergebenen Zeugen! Jetzt empfinde ich wie der Psalmist, der erklärte: ,Ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als tausend anderswo‘ (Psalm 84:10).“

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