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    Erwachet! 1988 | 22. Januar
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      Die Gefahr des plötzlichen Kindstodes, in Fachkreisen auch als SIDS (Sudden Infant Death Syndrome) bekannt, ist die heimliche Angst vieler Eltern. Der plötzliche Kindstod oder Krippentod tritt gewöhnlich im ersten Lebensjahr auf, und zwar häufiger bei Jungen als bei Mädchen. Doch worum handelt es sich dabei? Wodurch wird er verursacht? Kann man ihn verhüten? Und wie können Eltern, die auf diese Weise ein Kind verlieren, den Tod verwinden?

  • Der plötzliche Kindstod — Die tägliche Angst der Eltern
    Erwachet! 1988 | 22. Januar
    • Der plötzliche Kindstod — Die tägliche Angst der Eltern

      „Der plötzliche, unerwartete Tod eines offenbar gesunden Babys ist wahrscheinlich das Bitterste und Verheerendste, was ein junges Paar erleben kann — doch in der westlichen Gesellschaft ist der Krippentod die häufigste Todesursache bei Säuglingen nach der ersten Lebenswoche“ (Professor Bernard Knight, „Sudden Death in Infancy—The ,Cot Death‘ Syndrome“ [Plötzlicher Tod im Säuglingsalter — Das Krippentod-Syndrom]).

      ES WAR der 22. Dezember 1984, vier Uhr morgens. Ken Eberline steckte den Kopf in das Kinderzimmer, um nachzusehen, was die sieben Monate alte Katie machte. Die kleine Katie war das erste Kind und der ganze Stolz von Ken und Tottie, beide Anfang 30. Das Baby schlief friedlich. Ken verließ das Haus. Er hatte eine lange Fahrt nach Las Cruces (New Mexico, USA) vor sich, wo er ein Seminar leiten sollte.

      Tottie stand um halb acht auf und sah nach Katie. Die Kleine war ungewohnt still. Tottie schaute sie genau an, berührte sie und wußte sofort, daß das Schlimmste eingetreten war. Katie war tot. Sie war ein Opfer des Krippentodes geworden. Dieser plötzliche, heimtückische Tod tritt jährlich in Tausenden von Familien auf.

      Ein mitfühlender Gutachter

      Wie reagierten Tottie und Ken auf diesen Verlust? Tottie sagte gegenüber Erwachet!: „Als ich erkannte, was geschehen war, wählte ich sofort die Notrufnummer. Die Polizei, Sanitäter und ein Gutachter eilten herbei. Sie waren alle sehr nett und mitfühlend. Natürlich schossen mir Fragen durch den Sinn — was hatte ich falsch gemacht oder versäumt, so daß es dazu kommen konnte?

      Der Gutachter beschwichtigte meine Ängste. Er erklärte, er habe neun Jahre zuvor auf dieselbe Weise ein Kind verloren. ‚Es gibt nichts, was Sie dagegen hätten tun können‘, versicherte er mir. ‚Selbst wenn Sie mit einem Monitor neben dem Kinderbettchen gestanden hätten, hätten Sie sie nicht retten können.‘ Dann sagte er: ‚Man kann es nicht ahnen und auch nicht verhindern. In bestimmten Fällen ist einfach plötzlich alles aus, und gegenwärtig ist es nicht möglich, die Ursache zu erkennen.‘ Ich bin sicher, daß mir seine Äußerungen viele Schuldgefühle und Selbstvorwürfe erspart haben.“

      Wie reagierten Ken und Tottie auf den Verlust? Diese Frage wird in einem der folgenden Artikel beantwortet. Doch es gibt andere Fragen, auf die Eltern von Neugeborenen eine Antwort wünschen: Was verursacht den plötzlichen Kindstod? Gibt es irgendwelche Warnsignale? Ist er zu verhüten?

  • Der plötzliche Kindstod — Auf der Suche nach Symptomen und Ursachen
    Erwachet! 1988 | 22. Januar
    • Der plötzliche Kindstod — Auf der Suche nach Symptomen und Ursachen

      „Der plötzliche Kindstod (SIDS) fordert in den Vereinigten Staaten unter 1 000 Lebendgeburten 2 Todesopfer, so daß jährlich 7 500 bis 10 000 Fälle von SIDS auftreten“ („The New England Journal of Medicine“, 30. April 1987).

      ERST in den letzten Jahren ist SIDS als Bezeichnung einer Todesursache bekannt geworden. In vergangenen Generationen ging diese Todesart in anderen Statistiken für die verschiedenen Todesursachen bei Säuglingen unter. Zufolge der Fortschritte in der Medizin ist die Säuglingssterblichkeit allgemein so weit zurückgegangen, daß der plötzliche Kindstod jetzt hervorsticht. So hat die Weltgesundheitsorganisation erst 1979 die Kategorie „Plötzlicher Kindstod“ in ihre Internationale Klassifikation der Krankheiten aufgenommen. Doch in Fachkreisen ist man mitunter der Ansicht, man könne Beispiele für das, was wir heute als SIDS bezeichnen, bis in biblische Zeiten zurückverfolgen.

      Es wird der Fall der zwei Frauen angeführt, die vor König Salomo traten und beide behaupteten, die Mutter des lebenden Kindes zu sein statt desjenigen, das gestorben war, weil die Mutter „auf ihm lag“ (1. Könige 3:16-27). Der Pathologe Bernard Knight schrieb: „Auf dem Kind gelegen zu haben galt bis in unsere Zeit als klassische Ursache für den Krippentod.“ Ein Umstand spricht jedoch dagegen, daß es sich bei dem in der Bibel erwähnten Fall um SIDS gehandelt hat — das Kind starb, als es erst drei Tage alt war, was gemäß Knight „für einen wirklichen plötzlichen Kindstod zu früh ist“.

      Es stimmt zwar, daß Babys zuweilen gestorben sind, weil sie von der schlafenden Mutter versehentlich erstickt wurden, aber man kann davon ausgehen, daß es sich bei vielen solcher Fälle um das Syndrom des plötzlichen Kindstodes gehandelt hat.

      Das Geheimnis des Krippentodes

      Der plötzliche Kindstod ist ein weltweites Problem. Man schätzt zum Beispiel, daß in Großbritannien 1 000 bis 2 000 Todesfälle unter Säuglingen in den Bereich SIDS fallen. Im Durchschnitt stirbt in den Industrieländern etwa jedes 500. Baby daran. (Nach medizinischen Hochrechnungen sind in der Bundesrepublik Deutschland zwei bis drei Babys von 1 000 Neugeborenen betroffen.) Gestützt auf ein weltweites Bevölkerungswachstum von schätzungsweise 83 Millionen im Jahr, bedeutet dies mindestens 166 000 Todesfälle jährlich. Doch es bedeutet auch, daß sich Millionen von Eltern Sorgen machen und von heimlichen Ängsten geplagt werden. Phyllis, eine Mutter Anfang 30, die in New York lebt, gestand: „Jedesmal, wenn ich mein Baby schlafen lege, bete ich, daß es wieder aufwacht.“

      Der plötzliche Kindstod stellt medizinische Forscher und Pathologen weiterhin vor ein Rätsel. In einem Artikel der Zeitschrift Pediatrics wurde unlängst über SIDS bei Zwillingen berichtet. Man untersuchte 32 Fälle, und „trotz eingehender Autopsie wurde keine Todesursache festgestellt“. Zehn weitere Fälle von SIDS bei Zwillingen wurden von den Universitätskliniken in Antwerpen, Paris und Rouen untersucht. Die Ergebnisse? „Die Ursache von SIDS blieb nach einer gründlichen Autopsie ungeklärt.“ Die Ursache oder die Ursachen sind nach wie vor rätselhaft.

      Doch wie ein anderer Bericht zeigt, war bei 11 von 42 Zwillingspaaren „das spätere SIDS-Opfer mehr als 300 g leichter als das überlebende Geschwisterchen“. Man kam zu dem Schluß, daß die einzigen Merkmale, durch die sich SIDS-Kinder von den anderen Kindern unterschieden, folgende waren: „im Durchschnitt niedrigeres Gewicht und geringere Größe bei der Geburt, vorheriges Auftreten von Zyanose [blaurote Verfärbung der Haut und der Schleimhäute infolge Sauerstoffmangels im Blut] oder Blässe während des Schlafes und wiederholte nächtliche Schweißausbrüche“.

      In einem Bericht über 16 Fälle von SIDS in England erklärte eine Gruppe von Ärzten: „SIDS tritt gewöhnlich zwischen dem 1. und dem 6. Lebensmonat auf, vorwiegend aber zwischen dem 2. und dem 4. Monat. ... Andere bereits genannte Faktoren, die mit SIDS in Zusammenhang stehen, sind Rauchen der Mutter während der Schwangerschaft, jugendliches Alter und Ledigsein der Mutter, Kinderreichtum und niedriger sozioökonomischer Status.“ Außerdem sagten sie: „SIDS wird auch häufiger von Jungen gemeldet und tritt vermehrt in den Herbst- und Wintermonaten auf.“ Doch Bernard Knight gab zu bedenken: „Es muß betont werden, daß der plötzliche Kindstod in jeder Familie auftreten kann — und auch auftritt —, ungeachtet der Stellung in der sozialen Hierarchie.“

      Pathologen versuchen, das Geheimnis zu enträtseln

      Wenn ein Säugling ohne ersichtliche Ursache stirbt, wird der Leichenbeschauer gewöhnlich einen Pathologen bestellen, der den Körper untersucht und eine Autopsie durchführt. Der Grund dafür besteht darin, daß man die genaue Todesursache festzustellen versucht und dieses Wissen einsetzen möchte, um künftige Fälle zu verhindern. Was haben Pathologen in vielen Fällen herausgefunden?

      Im Laufe der Jahre hat man verschiedene Fährten verfolgt. Eine Zeitlang führte man SIDS auf Erstickung durch Bettzeug oder durch falsche Körperhaltung zurück. Dies verwarf man, als erwiesen war, daß sich Babys normalerweise aus jeder Haltung herauswinden, die zur Erstickung führen könnte. Und das Bettzeug ist gewöhnlich so luftdurchlässig, daß die Atmung nicht behindert wird. Dann hielt man das Füttern mit der Flasche und die Verwendung von Kuhmilch für die Ursache. Doch Babys, die gestillt wurden, starben auch an SIDS. Lange Zeit galt Apnoe, Atemstillstand, als Grund. Nun ist man weitgehend davon abgekommen, dies als Hauptursache zu betrachten.

      Vor einigen Jahren dachten Pathologen, „eine Infektion der Atemwege sei die eigentliche Todesursache ... Zwar ist man heute [1983] allgemein der Ansicht, daß die Infektion eher der Auslöser als die eigentliche Ursache ist, aber es besteht kein Zweifel, daß bei einem Großteil der Fälle von SIDS eine leichte Entzündung der Atemwege vorliegt“ (Sudden Death in Infancy).

      Professor Knight kam zu dem Schluß, daß „es offensichtlich keine alleinige Ursache für den Krippentod gibt“, daß aber „mehrere Faktoren bei einem bestimmten Baby in einer bestimmten Phase zusammentreffen und den Tod verursachen. Einige Faktoren kennen wir, andere nicht.“ Die Sucharbeit wird also fortgesetzt, und man ist weiteren Hinweisen auf der Spur. Vor kurzem wurde indessen eine neue Entdeckung gemacht.

      Hämoglobinwechsel — Ursache oder Symptom?

      Über diese neue Annahme wurde im New England Journal of Medicine vom 30. April 1987 berichtet. Es hieß darin: „Eine anhaltende Erhöhung des Gehalts an fetalem Hämoglobin (Hämoglobin F) bei SIDS-Opfern könnte auf eine Sauerstoffunterversorgung empfindlicher Gewebsstellen hindeuten.“a Der Bericht zeigte, daß nach der Geburt normalerweise das fetale Hämoglobin durch Hämoglobin A ersetzt wird, das der Körper des Babys selbst erzeugt — sein eigenes Sauerstoff transportierendes Hämoglobin. Bei den SIDS-Opfern hingegen wies ein bedeutender Anteil einen erhöhten Gehalt an dem weniger wirksamen fetalen Hämoglobin auf. Zu welchem Schluß kamen die Ärzte daher?

      „Wir deuten diese Feststellung dahin gehend, daß sich SIDS-Kinder durch eine merkliche Verzögerung des Wechsels von Hämoglobin F zu Hämoglobin A auszeichnen — ein Phänomen, das den eigentlichen chronischen Zustand widerspiegeln mag.“ Warum geschieht dies? „Der Grund für die unnormale Beibehaltung von Hämoglobin F ist ungewiß.“

      Obgleich man dies nicht als eine Ursache von SIDS ansieht, gilt es doch als nützliches Erkennungsmerkmal für die Babys, die eher SIDS-gefährdet sind, „besonders diejenigen mit über 50 Lebenswochen, von der Empfängnis an gerechnet“.

      Die Ärzte, die diese Untersuchung ins Leben gerufen haben, erklären, daß „Studien des plötzlichen Kindstodes einen Zusammenhang zwischen SIDS und niedrigem Geburtsgewicht, Frühgeburt, verzögertem Wachstum und Rauchen der Mutter nahelegen“.

      Dieser letzte Punkt ist beachtenswert. Dr. Bernard Knight von der Universität von Wales (Cardiff) schrieb: „Es hat sich ein enger Zusammenhang zwischen Rauchen und SIDS gezeigt, obwohl es auch hier wieder schwierig ist, festzustellen, ob eine direkte Verbindung besteht oder lediglich ein Zusammenhang mit sozialen Faktoren.“ Er führte jedoch aufschlußreiche Statistiken an. Bei einer Untersuchung von 50 000 Geburten in der Stadt Cardiff betrug die Rate für SIDS bei Nichtraucherinnen oder Exraucherinnen 1,18 pro 1 000 Lebendgeburten. Bei Müttern, die mehr als 20 Zigaretten täglich rauchten, stieg die Zahl hingegen auf 5,62 pro 1 000 Lebendgeburten an — fünfmal mehr!

      Viele Mütter fragen: „Wie steht es mit dem Stillen? Ist dadurch ein größerer Schutz vor SIDS gegeben?“ Dr. Bergman, der in den Vereinigten Staaten für seine Forschung auf dem Gebiet von SIDS bekannt ist, sagte: „Ich bin vom Stillen überzeugt, und ich denke, daß es aus vielen Gründen zu bevorzugen ist; aber ich denke nicht, daß man gegenüber einer Mutter, die ihr Baby durch den Krippentod verloren hat, andeuten sollte, daß es noch am Leben sein könnte, wenn sie es nur gestillt hätte.“

      Gibt es angesichts des Erwähnten etwas, was Eltern tun können, um die Gefahr von SIDS abzuwenden? Kann man den Krippentod verhüten?

      [Fußnote]

      a Hämoglobin ist der Blutbestandteil, der den Farbstoff der roten Blutkörperchen ausmacht, und er besteht aus einer Verbindung von Eiweiß und Sauerstoff. Er führt dem Körper Sauerstoff von der Lunge zu.

      [Kasten auf Seite 6]

      Eltern verdächtigt

      Das geheimnisvolle Dunkel, das SIDS umgibt, hat den Eltern mitunter unnötiges Leid und Schmerz gebracht. Wieso? Weil Außenstehende, manchmal auch die Polizei und Ärzte, den Tod als äußerst verdächtig betrachteten, besonders wenn er bei Zwillingen gleichzeitig auftrat. Doch gemäß einer zwischen 1965 und 1977 in Cardiff (Wales) durchgeführten Studie, in die 47 000 Neugeborene einbezogen waren, ist das Risiko, an SIDS zu sterben, bei Zwillingen fünfmal höher als bei anderen Kindern. Dr. John E. Smialek berichtete in dem Ärztejournal Pediatrics über zwei außergewöhnliche Fälle, die im Abstand von fünf Jahren in Wayne County (Missouri) und in Detroit (Michigan) auftraten.

      Er schrieb: „Das Bekanntwerden des Todes der ersten Zwillinge schuf eine Atmosphäre heftigen Verdachts gegenüber den Eltern ... von seiten des medizinischen Personals und verschiedener Laien, die dieses Phänomen [SIDS] nicht kannten.“ Das ist leicht verständlich, wenn man bedenkt, daß SIDS erst seit 1975 bekannter geworden ist, als die US-Regierung für Informationen und Ratgeberprogramme über dieses Thema sorgte. Als fünf Jahre später in Detroit ein ähnlicher Fall von SIDS bei Zwillingen auftrat, wurde weit weniger Verdacht gehegt. Fachleute und die Öffentlichkeit waren besser informiert.

      Aber selbst heute, wo man mehr über dieses Thema weiß, sagt Dr. Smialek: „Obgleich SIDS nun weithin als Geschehen akzeptiert wird, das die Eltern weder voraussehen noch verhüten können, ist das gleichzeitige Auftreten des Todes bei Zwillingssäuglingen ein Phänomen, das immer noch Verwirrung und Verdacht hervorruft.“

      Doch warum sind Zwillinge anfälliger für SIDS? Der Pathologe Bernard Knight antwortet: „Es handelt sich oft um Frühgeburten, und sie haben oft Untergewicht. Sie kommen eher in der Entbindungsklinik auf die Intensivstation. ... Alle diese Faktoren tragen dazu bei, daß sie für den plötzlichen Kindstod anfälliger sind.“

      [Bild auf Seite 4]

      „Es ... [gibt] keine alleinige Ursache für den Krippentod“ (Professor Knight)

      [Bild auf Seite 7]

      „Das gleichzeitige Auftreten des Todes bei Zwillingssäuglingen [ist] ein Phänomen, das immer noch Verwirrung und Verdacht hervorruft“

  • Der plötzliche Kindstod — Kann man ihn verhüten?
    Erwachet! 1988 | 22. Januar
    • Der plötzliche Kindstod — Kann man ihn verhüten?

      „In den letzten Jahren wurden vermehrt Heimmonitore eingesetzt, um gefährdete Säuglinge vor dem plötzlichen Kindstod (SIDS) zu bewahren“ („Pediatrics“, Juni 1986).

      HEIMMONITORE kommen zunehmend in Gebrauch. Kann man dadurch aber den plötzlichen Kindstod verhüten? Tausende von Eltern gebrauchen Heimmonitore. Das Gerät, an das das Kind angeschlossen wird, gibt Alarm, wenn es zu einer bedrohlichen Rhythmusstörung des Herzens oder zum Aussetzen der Atmung kommt. Die Science News berichtet, daß in den Vereinigten Staaten schätzungsweise 40 000 bis 45 000 Heimmonitore in Gebrauch sind und daß jährlich 10 000 bis 15 000 solcher Geräte hergestellt werden. Da die Gefährdung nur im ersten Lebensjahr besteht, wird der Monitor nicht jahrelang benutzt. Aber können diese Geräte Leben retten?

      Dr. Ehud Krongrad und die Krankenschwester Linda O’Neill von der Säuglingsklinik an der Columbia-Universität (New York) untersuchten 20 Babys, die als höchst gefährdet galten. Ihre Studie zeigte, daß es äußerst schwierig ist, genau zu erkennen, welche Babys gefährdet und somit auf einen Heimmonitor angewiesen sind. Weiter sagten sie: „Es steht kein hochspezifischer oder hochempfindlicher Test mit angemessenem Voraussagewert zur Verfügung, der anzeigt, ob ein Säugling gefährdet ist.“

      Sie argumentierten, daß Eltern in der Beurteilung der Reaktionen ihres Kindes naturgemäß sehr subjektiv sind, und erklärten: „Die meisten Alarmzeichen, die von den Eltern erkannt werden und auch wirklich Alarmzeichen in Verbindung mit körperlichen Veränderungen sind, gehen nicht mit kardioelektrischer Instabilität einher.“ Ihre Unterlagen „deuten darauf hin, daß die überwältigende Mehrheit der Kinder, die plötzlich und unerwartet sterben, keinerlei bemerkenswerte oder klinisch bedeutsame Symptome aufweisen“. Daher sagte George A. Little von der medizinischen Fakultät in Dartmouth: „Wenn die Kriterien in dem Bericht des Vermittlungsausschusses von den Ärzten angewandt werden, ahne ich einen bemerkenswerten Rückgang in der Verwendung von Heimmonitoren in Fällen von infantilem Atemstillstand.“

      Diese Schlußfolgerung stützt die Meinung, die der Gutachter, wie in unserem einleitenden Artikel zitiert, Tottie gegenüber äußerte: „Es gibt nichts, was Sie dagegen hätten tun können. Selbst wenn Sie mit einem Monitor neben dem Kinderbettchen gestanden hätten, hätten Sie sie nicht retten können. Man kann es nicht ahnen und auch nicht verhindern. In bestimmten Fällen ist einfach plötzlich alles aus, und gegenwärtig ist es nicht möglich, die Ursache zu erkennen.“ Leider hat die Medizin nicht auf allen Gebieten eine Lösung gefunden, und der plötzliche Kindstod ist ein solches Gebiet.

      Ein weiterer nicht zu übersehender Faktor besteht darin, daß Heimmonitore elektrische Geräte sind und daher Gefahren in sich bergen. Darüber heißt es in einem Artikel der Zeitschrift Pediatrics: „Mediziner und Benutzer müssen sich bewußt sein, daß ein Monitor in einer Wohnung ein potentielles Risiko darstellt, besonders wenn noch ein kleines Kind in der Wohnung ist.“ Ein loses Kabel ist für jedes Kind eine Versuchung, und ein Anschluß in der Nähe kann zu einer Verbrennung oder einem tödlichen Stromschlag führen. Bei einem Heimmonitor ist also äußerste Vorsicht geboten, wenn andere Kinder in der Nähe sind.

      „Near-Miss-Babys“

      Von einem „Near-Miss-Baby“ spricht man, wenn ein Kind zu atmen aufgehört hat, scheinbar tot ist, aber rechtzeitig gerettet wird. Vielleicht hat die Mutter plötzlich festgestellt, daß die Atmung ausgesetzt hat, und sie hat es hochgehoben, um Hilfe zu suchen oder zum nächsten Krankenhaus zu eilen. Manchmal wurde durch eine solche plötzliche Handlung oder Bewegung die Herz- und Atemtätigkeit wieder in Gang gesetzt, und das Baby wurde ohne Herzmassage oder kardiopulmonale Wiederbelebung gerettet.

      Mitunter hat man solche Vorfälle bei Säuglingen beobachtet, die später an SIDS starben. Dr. Marie Valdes-Dapena sagte, daß „Near-Miss-Kinder“ einem besonderen Risiko in bezug auf den plötzlichen Kindstod ausgesetzt seien. Ärzte folgern daher: „Diese Funktionen der Atmung und der Herzfrequenz stehen mit dem vegetativen Nervensystem in Verbindung, und es ist so gut wie sicher, daß SIDS-Babys und potentielle Opfer des Krippentodes eine Funktionsstörung dieses automatischen Teils des Zentralnervensystems aufweisen.“ Doch die Ursache bleibt ein Geheimnis.

      Mit SIDS wird also der Tod eines Babys bezeichnet, der unter unerklärlichen Umständen eingetreten ist. Durch eine Autopsie kann keine zufriedenstellende Todesursache festgestellt werden. Und bei dem derzeitigen Forschungsstand kann SIDS gewöhnlich nicht vorausgesehen und verhütet werden. Wie können Eltern daher den Tod eines Babys verwinden, sei es, daß er auf SIDS oder auf eine andere Ursache zurückzuführen ist? Wie stehen sie die Trauer durch?

      [Bild auf Seite 9]

      Ein Baby, das zur Atmungskontrolle an einen Heimmonitor angeschlossen ist

  • Der plötzliche Kindstod — Die Trauer durchstehen
    Erwachet! 1988 | 22. Januar
    • Der plötzliche Kindstod — Die Trauer durchstehen

      DER plötzliche Kindstod ist eine verheerende Tragödie. Ein offenbar normales, gesundes Baby wacht nicht mehr auf. Es ist etwas völlig Unerwartetes, denn wer rechnet schon damit, daß ein Kind eher als seine Eltern stirbt? Ein Baby, das von seiner Mutter mit endloser Liebe überschüttet wurde, gibt der Mutter plötzlich Anlaß zu endloser Trauer.a

      Schuldgefühle werden übermächtig. Die Eltern fühlen sich für den Tod verantwortlich, als hätten sie das Kind vernachlässigt. Sie fragen sich: „Was hätten wir dagegen tun können?“ Mitunter mag der Vater unbegründeterweise und unbewußt sogar seiner Frau die Schuld geben. Als er zur Arbeit ging, war das Baby lebendig und gesund. Als er nach Hause kam, war es in seinem Bettchen gestorben. Was hatte seine Frau getan? Wo war sie zu der Zeit? Diese irrationalen Zweifel müssen geklärt werden, damit die Ehe nicht belastet wird.

      Tottie, die in unserem einleitenden Artikel erwähnt wurde, machte eine schwierige Phase durch. Sie sagte: „Wenn ich nicht aufpasse, bekomme ich immer noch Anfälle von Schuldgefühlen und Depressionen. Ich muß dann innerlich schnell umschalten, um dieses unproduktive Denken zu überwinden. Das Gebet ist mir eine große Stütze, und ich bitte um Hilfe, damit ich meine eigenen Denkvorgänge erkenne und positiver denken kann.“

      Wie können andere in der Trauer eine Hilfe sein? Tottie antwortete spontan: „Manche tun so, als hätte es Katie nie gegeben. Wenn sie doch nur merken würden, daß man über das verstorbene Kind reden möchte! Reden ist eine Therapie. Katie wird für uns immer ein süßes kleines Kind bleiben, und wir möchten sie im Gedächtnis behalten, nicht vergessen. Warum sollten andere daher Angst haben, über sie zu sprechen?“

      Andererseits möchten nicht alle Eltern über ihr verstorbenes Kind sprechen. Das ist etwas, was ein Besucher abschätzen muß.

      Die Trauer verarbeiten

      Trauerreaktionen sind von Person zu Person und von Kultur zu Kultur verschieden. Bei einer Studie über SIDS in den Vereinigten Staaten wurde festgestellt, daß es durchschnittlich drei Jahre dauert, bis die Eltern „den Grad persönlichen Glücks wiedererlangt haben, den sie ihrem Empfinden nach vor dem Todesfall hatten“.

      Doug, ein Systemanalytiker, und Anne, beide nun Anfang 40, verloren ihre kleine Rachel vor 12 Jahren. Damals war SIDS verhältnismäßig unbekannt. Obwohl das Baby am Tag zuvor von einem Arzt untersucht worden war, bestand der anwesende Polizist darauf, daß der Coroner eine Autopsie anordnete. Anne sagte: „Zu dem Zeitpunkt zogen wir die Entscheidung nicht in Frage. Erst später erfuhren wir, daß der Polizist blaue Stellen an Rachels Hals festgestellt hatte und Verdacht auf Kindesmißhandlung hatte. Wie sich herausstellte, handelte es sich dabei aber lediglich um ein Anzeichen für den Tod, Livores mortis oder Totenflecke genannt — zwei rötliche Flecke, die sich bilden und wie ein Bluterguß aussehen. Bei der Autopsie konnte keine Todesursache festgestellt werden, und es wurde schließlich plötzlicher Kindstod eingetragen.“

      Wie verwanden Doug und Anne den Tod ihres Kindes? Doug erklärte: „Ich war gerade im Königreichssaal, als mir ein Freund sagte, ich solle dringend nach Hause kommen. Als ich zu Hause ankam, erfuhr ich die schreckliche Nachricht. Ich konnte es nicht glauben. An jenem Abend hatte ich Rachel als letzter gestreichelt. Nun war sie tot. Ich brach zusammen und weinte mit Anne. Das war das einzige Mal, daß ich weinte.“

      Erwachet!: „Wie war es bei der Beerdigung? Wie hat sie euch berührt?“

      „Überraschenderweise weinte weder Anne noch ich bei der Beerdigung. Alle weinten, außer uns.“ Dann warf Anne ein: „Ja, aber ich habe für uns beide genug geweint. Ich denke, einige Wochen nach dem tragischen Vorfall kam es mir richtig zum Bewußtsein, als ich eines Tages allein zu Hause war. Ich weinte von morgens bis abends. Doch ich glaube, das half mir. Ich fühlte mich danach besser. Ich mußte über den Tod meines Babys trauern. Meiner Meinung nach sollte man Trauernde weinen lassen. Obgleich es eine natürliche Reaktion ist, daß andere sagen: ‚Weine nicht‘, hilft dies nicht weiter.“

      Erwachet!: „Wie haben andere euch in der Krise geholfen? Und was ist keine Hilfe?“

      Anne antwortete: „Eine Freundin kam und putzte unsere Wohnung, ohne daß ich ein Wort zu sagen brauchte. Andere bereiteten Mahlzeiten für uns zu. Einige halfen mir einfach, indem sie mich umarmten — keine Worte, nur eine Umarmung. Ich wollte nicht reden. Ich wollte nicht immer und immer wieder erklären, was geschehen war. Ich wollte keine neugierigen Fragen hören, als hätte ich etwas zu tun versäumt. Ich war die Mutter; ich hätte alles Erdenkliche getan, um meine Rachel zu retten.“

      Doug fuhr fort: „Manchmal fielen arglose Bemerkungen, die nicht gerade hilfreich waren, wie zum Beispiel: ‚Als Christen sollten wir nicht so trauern wie andere.‘ Jetzt denke ich auch so. Aber ich kann versichern, wenn man ein Kind verliert, hält einen in diesem Moment selbst nicht das sichere Wissen um die Auferstehung vom Weinen und Trauern zurück. Schließlich weinte auch Jesus, als Lazarus gestorben war, und Jesus wußte, daß er ihn auferwecken würde.“

      Anne fügte hinzu: „Eine andere Bemerkung, die uns nicht weiterhalf, war: ‚Ich weiß, wie du fühlst.‘ Wir sind davon überzeugt, daß dies mit der besten Absicht gesagt wurde, aber wenn jemand nicht wie ich ein Baby verloren hat, kann er auf keinen Fall wissen, wie ich fühle. Gefühle sind etwas sehr Persönliches. Die meisten sind zwar mitfühlend, doch sehr wenige können sich wirklich in einen hineinversetzen.“

      Erwachet!: „Ist eure Beziehung durch Rachels Tod irgendwie belastet worden?“

      Anne antwortete, ohne zu zögern: „Ja. Ich nehme an, wir trauerten auf unterschiedliche Weise über den Verlust. Doug wollte im ganzen Haus Fotos von Rachel aufstellen. Das war das letzte, was ich wollte. Ich brauchte solche Erinnerungen nicht. Ich wollte nicht, daß es so aussah, als würden wir einen Kult aus ihrem Tod machen. Doug hatte jedenfalls Verständnis für meine Gefühle und nahm die Fotos weg.“

      Erwachet!: „Wie reagierte die kleine Stephanie, Rachels Schwester?“

      „Nach Rachels Tod hatte Stephanie eine Zeitlang Angst, krank zu werden. Sie befürchtete, sie könnte auch an irgendeiner Krankheit sterben. Anfänglich ging sie nicht gern schlafen. Doch sie ist darüber hinweggekommen. Bei Amy, unserem nächsten Baby, hatte Stephanie immer Angst um sie. Sie wollte nicht, daß sie starb, und jedesmal, wenn ihr Schwesterchen hustete oder nieste, war sie beunruhigt.“

      Eine feste Hoffnung ist eine Stütze

      Wie steht es mit dem Gebrauch von Beruhigungsmitteln während der Trauerphase? Der Pathologe Knight schreibt: „Es hat sich erwiesen, daß der häufige Gebrauch von Beruhigungsmitteln schaden kann, wenn er dem normalen Prozeß der Trauer im Wege steht. Das tragische Geschehen muß durchgestanden, durchlitten und schließlich mit dem Verstand verarbeitet werden. Dies unnötig zu verzögern, indem man die Mutter mit Medikamenten betäubt, kann den Prozeß in die Länge ziehen oder verzerren.“

      Erwachet! fragte Doug, was ihm und Anne während der Trauer eine Stütze war.

      „Ich kann mich erinnern, daß mir die Beerdigungsansprache eine Hilfe war. Was uns an jenem Tag am meisten tröstete, war unsere christliche Hoffnung auf eine Auferstehung. Der Schmerz über Rachels Tod saß tief, aber er wurde durch die Verheißung Gottes durch Christus erleichtert, daß wir sie hier auf der Erde wiedersehen werden. Aus der Bibel erkannten wir, daß die Folgen des Todes wiedergutgemacht werden können. Der Redner zeigte anhand der Bibel, daß Rachel nicht als ‚Engelchen‘ im Himmel ist und auch nicht im Limbus, um auf ihre Erlösung zu warten. Sie schläft einfach im allgemeinen Grab der Menschheit.“ (Siehe Johannes 5:28, 29; 11:11-14; Prediger 9:5.)

      Erwachet!: „Was würdest du erwidern, wenn jemand sagte, Gott habe sie zu sich genommen?“

      „Gott wäre selbstsüchtig, wenn er Eltern ein Kind wegnehmen würde. Die biblische Antwort aus Prediger 9:11 wirft Licht auf die Sache. Dort heißt es: ‚Zeit und unvorhergesehenes Geschehen trifft sie alle.‘ Und Psalm 51:5 sagt, daß wir alle von der Zeit unserer Empfängnis an unvollkommen sind, der Sünde unterworfen und somit dem Tod, wenn auch die Todesursachen verschieden sind. Manchmal fordert der Tod schon vor der Geburt ein Opfer, und es kommt zu einer Totgeburt. Rachel zog sich als Säugling etwas zu, was ihr Organismus nicht bewältigen konnte — es war ein unvorhergesehenes Geschehen.“

      Jeden Tag verlieren Tausende von Familien ein Kind durch den Tod. Oft handelt es sich um Säuglinge, die an SIDS sterben. Mitfühlende Freunde, Ärzte, Krankenschwestern und Berater können unter solch tragischen Umständen viel bewirken. (Siehe den Kasten links.) Auch den Vorsatz Gottes hinsichtlich der Menschheit zu kennen kann trauernden Eltern eine wirkliche Stütze sein.

      Wenn du mehr über Gottes Verheißung einer Auferstehung zu vollkommenem Leben auf der Erde wissen möchtest, fühle dich bitte frei, dich mit Jehovas Zeugen in deiner Umgebung in Verbindung zu setzen. Sie werden dir gern und unverbindlich mit Trost aus dem Wort Gottes helfen.

      [Fußnote]

      a Ausführliche Informationen darüber, wie man den Tod eines Kindes verwinden kann, sind in der Erwachet!-Ausgabe vom 8. August 1987 zu finden.

      [Kasten auf Seite 12]

      Anregungen, wie man trauernden Eltern helfen kann

      Was du tun kannst

      1. Stelle dich zur Verfügung. Bereite Mahlzeiten zu. Putze die Wohnung. Erledige Besorgungen. Kümmere dich um die anderen Kinder.

      2. Bringe dein ehrliches Mitgefühl und deinen Schmerz zum Ausdruck.

      3. Laß sie ihre Gefühle und ihre Trauer zum Ausdruck bringen, wie sie es möchten.

      4. Ermutige sie, geduldig mit sich zu sein und nicht zuviel von sich zu verlangen.

      5. Laß sie, soviel sie möchten, über das verstorbene Kind reden, und sprich selbst über die liebenswerten Eigenschaften des Kindes.

      6. Schenke den Geschwistern des Kindes, solange es nötig ist, besondere Aufmerksamkeit.

      7. Befreie sie von Schuldgefühlen. Versichere ihnen, daß sie alles ihnen Mögliche getan haben. Wenn du von irgendwelchen positiven Dingen weißt, die sie für ihr Kind getan haben, dann hebe diese hervor.

      Was du vermeiden solltest

      1. Meide nicht den Umgang mit ihnen, weil er dir unangenehm ist. Eine mitfühlende Umarmung ist besser als fernbleiben.

      2. Sage nicht, du wüßtest, wie sie fühlen — es sei denn, du hast selbst ein Kind verloren.

      3. Urteile nicht vorschnell, und schreibe ihnen nicht vor, was sie denken oder tun sollen.

      4. Verstumme nicht, wenn sie ihr verstorbenes Kind erwähnen. Und schrick selbst nicht davor zurück, das Kind zu erwähnen — sie möchten Gutes über ihr Kind hören.

      5. Weise nicht auf irgendwelche Lehren hin, die man aus dem Tod des Kindes ziehen könnte. In der Trauer kann man dem Unglück nichts Gutes abgewinnen.

      6. Weise sie nicht darauf hin, daß sie noch mehr Kinder haben oder daß sie noch weitere bekommen können. Ein anderes Kind ist niemals ein Ersatz.

      7. Schüre die Schuldgefühle nicht noch, indem du Mängel in der Pflege zu Hause oder im Krankenhaus suchst.

      8. Meide religiöse Phrasen, durch die Gott die Schuld zugeschoben wird.

      (Teilweise gestützt auf eine Liste von Lee Schmidt, Stelle für trauernde Eltern, Santa Monica [Kalifornien].)

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