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    Der Wachtturm (Studienausgabe) 2023 | August
    • 11, 12. Woran sieht man Jehovas Geduld?

      11 Denk über biblische Beispiele nach. Die Bibel berichtet von vielen Menschen, die geduldig waren. Von ihnen können wir viel lernen. Doch bevor wir einige dieser Menschen kennenlernen, sehen wir uns das größte Vorbild für Geduld an: Jehova.

      12 Im Garten Eden hat der Teufel Jehova verleumdet und infrage gestellt, ob er ein gerechter, liebevoller Herrscher ist. Jehova hätte diesen Verleumder sofort aus dem Weg räumen können. Doch stattdessen übte er Geduld und Selbst­beherrschung, weil er wusste, es würde Zeit erfordern, die Sache zu klären. In der ganzen Zeit musste Jehova es ertragen, dass sein Name in den Schmutz gezogen wird. Durch sein geduldiges Warten haben außerdem viele Menschen die Gelegenheit, den Weg des Lebens einzuschlagen (2. Pet. 3:9, 15). Millionen haben diese Chance wahrgenommen. Wenn wir uns vor Augen führen, was durch Jehovas Geduld erreicht wird, fällt es uns wahrscheinlich leichter, auf das Ende zu warten.

      Ein Ehepaar reagiert im Dienst ruhig auf einen verärgerten Hausbewohner.

      Geduld bewahrt uns davor, schnell zornig zu werden, wenn man uns provoziert (Siehe Absatz 13)

      13. Wie hat Jesus die Geduld seines Vaters widergespiegelt? (Siehe auch das Bild.)

      13 Jesus ahmt die Geduld seines Vaters perfekt nach. Das wurde sichtbar, als er auf der Erde lebte. Bestimmt wurde seine Geduld oft strapaziert – besonders von den heuchlerischen Schrift­gelehrten und Pharisäern (Joh. 8:25-27). Doch wie sein Vater wurde Jesus nicht schnell zornig. Er ertrug Beleidigungen und ließ sich nicht provozieren (1. Pet. 2:23). Jesus nahm Prüfungen hin, ohne sich zu beklagen. Zu Recht fordert uns die Bibel auf: „Betrachtet genau den, der von Sündern … solche Anfeindungen erduldete“ (Heb. 12:2, 3). Mit Jehovas Hilfe können auch wir alles, was auf uns zukommt, geduldig ertragen.

      Ein älterer Bruder stellt sich beim Bibellesen vor, wie Abraham zum Sternenhimmel schaut.

      Wenn wir uns an Abrahams Geduld ein Beispiel nehmen, können wir sicher sein, dass Jehova uns schon heute belohnt und in der neuen Welt umso mehr (Siehe Absatz 14)

      14. Was können wir von Abrahams Geduld lernen? (Hebräer 6:15). (Siehe auch das Bild.)

      14 Was aber, wenn wir uns gewünscht hätten, dass das Ende schon viel früher kommt? Vielleicht haben wir Angst, es nicht mehr zu erleben. Was kann uns dann helfen, weiter geduldig zu warten? Sehen wir uns das Beispiel Abrahams an. Er war ein kinderloser 75-jähriger Mann, als Jehova ihm versprach: „Ich werde dich zu einem großen Volk machen“ (1. Mo. 12:1-4). Hat Abraham erlebt, wie sich das erfüllte? Nur zum Teil. Nachdem er den Euphrat überquert und 25 Jahre gewartet hatte, kam durch ein Wunder sein Sohn Isaak auf die Welt. Und nach weiteren 60 Jahren wurden seine Enkel Esau und Jakob geboren. (Lies Hebräer 6:15.) Doch Abraham erlebte nicht, wie seine Nachkommen zu einem großen Volk wurden und das Land der Verheißung in Besitz nahmen. Trotzdem hatte dieser treue Glaubensmensch eine enge Freundschaft zu seinem Schöpfer (Jak. 2:23). Und wie begeistert wird er sein, wenn er nach seiner Auferstehung erfährt, dass durch seinen Glauben und seine Geduld alle Völker der Erde gesegnet worden sind! (1. Mo. 22:18). Was heißt das für uns? Nicht jeder von uns wird persönlich erleben, wie sich alles erfüllt, was Jehova versprochen hat. Doch wenn wir so geduldig wie Abraham sind, können wir sicher sein, dass Jehova uns schon heute belohnt und in seiner versprochenen neuen Welt umso mehr (Mar. 10:29, 30).

      15. Was könnten wir uns für unser persönliches Studium vornehmen?

      15 Die Bibel berichtet noch von vielen weiteren geduldigen Menschen (Jak. 5:10). Daraus könnte man ein Studienprojekt machen.b Wie wäre es zum Beispiel mit David? Er war noch sehr jung, als er zum zukünftigen König von Israel gesalbt wurde, und musste viele Jahre warten, bis er den Thron erhielt. Oder Simeon und Anna. Sie waren treue Anbeter Jehovas, die auf den angekündigten Messias warteten (Luk. 2:25, 36-38). Stell dir beim Lesen solcher Berichte die folgenden Fragen: „Was hat demjenigen geholfen, geduldig zu sein? Warum war es gut für ihn, geduldig zu sein? Wie kann ich mich an ihm orientieren?“ Auch aus schlechten Beispielen kann man etwas lernen (1. Sam. 13:8-14). Frag dich: „Was machte die Person so ungeduldig? Und welche Folgen hatte das?“

  • Bleib geduldig
    Der Wachtturm (Studienausgabe) 2023 | August
    • b Verweise auf Bibelberichte zum Thema Geduld findest du im Index der Wachtturm-Publikationen unter dem Stichwort „Geduld“.

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