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Bewahre dir eine positive EinstellungDer Wachtturm 1986 | 1. Juni
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Nur Josua und Kaleb erhielten wegen ihres unerschütterlichen Vertrauens auf Jehova das Vorrecht, in das Verheißene Land einzuziehen (4. Mose 14:22-30). Ihr Beispiel sollte uns anspornen, treu zu bleiben und eine positive Einstellung zu bewahren, wenn Verfolgung oder Widerstand einsetzt oder zunimmt.
In einem Land, wo das Werk seit vielen Jahren verboten ist, wurde ein Sonderpionier eingesperrt und schwer mißhandelt. Er erzählte: „Je härter mich die Beamten anfaßten, desto enger fühlte ich mich mit Jehova verbunden. Ich sang Königreichslieder und rief mir alle Schrifttexte in den Sinn zurück, an die ich mich erinnern konnte. Mir wurde klar, daß Jehova das, was mir widerfuhr, zwar zuließ, daß er aber jederzeit in der Lage war, mich zu befreien. All das half mir, eine positive Einstellung zu bewahren. Wie die Apostel war ich glücklich, um des Namens Jehovas, des Allmächtigen, willen geschlagen zu werden. Ich betete ständig zu Jehova um Stärke. Er kam mir zu Hilfe, so daß immer nur der erste Schlag schmerzte. Ich nutzte jede Gelegenheit, um Mitgefangenen Zeugnis zu geben.“
Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis sagte dieser Christ: „Da wir uns Jehova hingegeben und gelobt haben, ihm treu zu bleiben, sollten wir ihm ungeachtet irgendwelcher Schwierigkeiten fortgesetzt dienen. Ihm gebührt unsere Anbetung und unsere völlige Ergebenheit.“
Auch wir mögen in der Zukunft mit ähnlichem Widerstand rechnen müssen. Wir wollen ebenso entschlossen sein, keine Menschenfurcht zu haben. Wenn wir uns eine positive Einstellung bewahren, werden wir, wie es bei Josua und Kaleb der Fall war, viele Segnungen empfangen und belohnt werden.
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Bewahre dir eine positive EinstellungDer Wachtturm 1986 | 1. Juni
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Wir sollten versuchen, mit unseren Gedanken nicht bei negativen Dingen zu verweilen. Auch wenn man sich in den größten Schwierigkeiten befindet, gibt es immer noch positive Aspekte. Die Apostel, die oft verfolgt und sogar eingesperrt wurden, freuten sich dennoch, Jehova verherrlichen zu können (Apostelgeschichte 13:50-52; 14:19-22; 16:22-25). Wir können darüber nachsinnen, was sie und andere treue Diener Jehovas in prüfungsreichen Zeiten getan haben, und versuchen, daraus eine Lehre für unser Leben zu ziehen. Warum waren sie freudig und positiv? Weil sie völliges Vertrauen zu Jehova hatten und ihren Glauben auf ihn setzten. Sie vertrauten auf seine Fähigkeit, sie aufzuerwecken und zu belohnen (Offenbarung 2:10). Behalten wir die Hoffnung auf Jehovas gerechtes neues System ebenfalls fest im Sinn. (Vergleiche Hebräer 12:2.)
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